Dein eigenes Label mit SnapPap

Hallo ihr Lieben,

 

als ich das erste mal von dem veganen Leder gehört habe, war ich ja erst etwas skeptisch... Papier als Lederersatz und das auch noch waschbar?! Ich brauche wohl immer etwas Zeit, bis ich mich an Neues herantraue ;) 

Aber als ich es dann von einer Freundin zum Testen bekam, hat es mich doch gepackt. Denn ich habe herausgefunden, dass es sich hervorragend für Labels eignet. 

 

Du wolltest schon immer mal dein eigenes Label auf deiner selbst genähten Kleidung haben? Dein Erkennungszeichen, dass es so richtig professionell aussieht? 

 

Heute zeige ich dir, wie du dir deine Labels ganz einfach selber machen kannst!

Dazu benötigst du:

 

Tipp: vorher waschen und dann bügeln, damit es sich beim plotten nicht wellt.

 

Let's go!

 

Als erstes öffnest du dir das Silhouette Studio Programm mit einem neuen Dokument. 

Überlege dir, welche Form dein Label später haben soll. Rechteckig, oval oder doch rund? Das kannst du selbst entscheiden.

Ich nehme hier eine runde Form, da das, wie ich finde, am besten zu meinem Logo passt.

 

Die Form erstellst du, in dem du in der linken Leiste auf die Form-Symbole gehst. Mit der Maus ziehst du die dann die Form so wie du sie haben möchtest und schön findest.

Wie groß die Form ist, siehst du anhand dem Viereck außen rum, das dir die Maße angibt. Mein Kreis ist ungefähr 30,4 mm hoch. 

Wenn die Form soweit steht, öffnest du dein Logo im Silhouette Studio. Dazu gehst du auf Datei -> Öffnen... -> Ordner öffnen unter dem du dein Logo abgespeichert hast.

Es öffnet sich ein neuer Tab mit deinem Logo.

 

Dann klickst du es mit der Maus an und kopierst dir das Logo. Gehe wieder auf den ersten Tab mit der Form und füge das Logo dort ein.

Ziehe das Logo auf die Größe, wie es später dann auf das Logo kommen soll. 

Wenn es die richtige Größe hat, kopierst du dir wieder das Logo und fügst es in ein neues Dokument ein. Dazu gehst du auf Datei -> Neu. Es öffnet sich ein dritter Tab. Dort fügst du das Logo ein.

Achtung: Achte darauf, dass die Größe bestehen bleibt und sich nicht verschiebt! 

Da wir später Flex-Folie benutzen, müssen wir das Logo noch spiegeln. 

Dazu markierst du das Logo, gehst in der rechten oberen Leiste auf das Replizieren-Symbol und klickst auf "Rechts spiegeln".

Jetzt erscheint dein Logo in gespiegelter Form rechts neben dem Original-Logo. Alles weitere werden wir mit der gespiegelten Version machen, deshalb kannst du die Original-Version löschen.

Da du ja nicht nur einmal dein Label machen möchtest, kopierst du dir jetzt das Logo so oft wie du auch dein Label haben möchtest und platzierst sie nebeneinander.

Bei der Form machst du das selbe. Kopiere dir so viele Formen wie du Labels möchtest.

Dann gehst du auf die "Schnitteinstellungen" und stellst folgende Werte für das SnapPap ein:

 

  • Messer: 10
  • Geschwindigkeit: 1
  • Dicke: 33
  • unbedingt "Doppelschnitt" aktivieren!

(Dies sind keine offiziellen Werte. Sie beruhen lediglich auf Erfahrungswerten.)

 

Wenn alles stimmt, kannst du einen Testschnitt machen, um zu sehen, ob wirklich alles richtig eingestellt ist.

Lege das SnapPap auf die Klebematte und schließe deinen Plotter an deinen Pc an.

Nachdem alles eingerichtet ist, kannst du das Dokument an den Plotter senden.

 

Die Grundlage deiner Labels ist nun fertig.

Bevor du das Logo ausplotten kannst, musst du es zuerst nachzeichnen. Dazu markierst du dir alle Objekte und gruppierst sie zu einem Objekt. Dann gehst du in der oberen rechten Leiste auf das Nachzeichnen-Symbol und wählst den Bereich zum nachzeichnen aus.

Stelle beim "Hochfilter" den höchsten Wert ein, damit auch alles von deinem Logo übernommen wird.

Klicke auf  "Nachzeichnen".

Mit dem Nachzeichnen hat sich eine zweite Ebene gebildet, die alles rot umrandet hat. Du kannst die schwarze Ebene mit der Maus verschieben und löschen, denn die brauchen wir jetzt nicht mehr.

Nun kannst du wieder auf die "Schnitteinstellungen" gehen und für die Flex-Folie folgende Werte einstellen:

 

  • Messer: 2
  • Geschwindigkeit: 4
  • Dicke: 8
  • hier musst du den "Doppelschnitt" nicht aktivieren

(Dies sind keine offiziellen Werte. Sie beruhen lediglich auf Erfahrungswerten.)

 

Auch hier kannst du wieder einen Testschnitt machen, um zu sehen, ob wirklich alles richtig eingestellt ist.

Lege die Flex-Folie auf die Klebematte und schließe deinen Plotter an deinen Pc an.

 

Nachdem alles eingerichtet ist, kannst du das Dokument an den Plotter senden.

 

Zum Schluss musst du nur noch alles entgittern und aufbügeln bzw. -pressen.

Hier wichtig: Backpapier zwischen Plott und Bügeleisen legen! Damit es geschützt ist und nichts passieren kann. 

 

Fertig sind deine eigenen Labels!

Mein Tipp zum annähen an die Kleidung: Bügle zuvor Vliesofix auf. Damit hat es einen besseren Halt und du kannst dein Label annähen, ohne dass es verrutscht! 

 

Viel Spaß beim Nachmachen - ich hoffe, diese Anleitung war hilfreich :)

 

Schreibt mir doch gerne, welche Erfahrungen ihr gemacht habt und wie euch diese Anleitung gefallen hat. 

Ich bin gespannt und freu mich über euer Feedback :) 

 

Eure Janina

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