Das Streben nach Schönheit

 

Schönheit... ein Wort, eine Definition, ein Zustand, eine Sehnsucht.

 

Schönheit ist eine Sache, mit der besonders wir Frauen immer wieder konfrontiert werden. Oft eher negativ, in dem wir an uns Zweifeln und unsere Schönheit in Frage stellen. In den Medien wird uns Schönheit "verkauft". Wir Frauen sind mit einem sogenannten "Auge für Schönes" ausgestattet.

Ja ich glaube sogar, wir Frauen sind dazu gemacht, um Schönheit zu repräsentieren.

 

Aber was genau ist denn eigentlich diese "Schönheit"?

 

Unsere Welt hier wird sehr stark durch die Medien und das "Schönheitsideal" beeinflusst. Die Medien geben uns vor, was schön ist. Anscheinend. 

Oder auch unsere Mama. Besonders als wir noch ein kleines Mädchen waren. Von ihr lernen wir. An ihr schauen wir hoch. Meist unbewusst. Was sie als schön empfindet, ist für uns oft auch schön. 

Unser Umfeld, in dem wir leben. 

*...eine Freundin, die ich noch nicht so lange kenne, meinte heute scherzhaft zu mir, ich hätte sie schon so beeinflusst, dass sie schon meinen Geschmack angenommen hat :) Ein Stück weit wird das automatisch passieren, denke ich. Genauso andersherum.

 

Als Teenager hatte ich extreme Probleme mit meinem Körper. Mit meinem Aussehen und auch mit meiner Persönlichkeit. Wahrscheinlich gehört das ein Stück weit zu diesem Lebensabschnitt dazu und jeder geht durch diese Phase durch. Manche stärker manche weniger.

Ich habe mich nicht wohl gefühlt in meiner Haut. Das war schlimm. Ich konnte kaum an einem Schaufenster vorbei gehen, ohne zu denken, wie unmöglich ich eigentlich aussehe. 

Weil ich diesen Zustand schrecklich fand und ich wusste, ich muss etwas tun, habe ich mich während der Fastenzeit zu einem Experiment entschieden. Dieses Experiment hat mein Leben verändert!

 

Innerhalb 7 Wochen habe ich gelernt, meinen Körper vollständig anzunehmen. So wie er ist. Wie Gott mich wunderbar erschaffen hat. 

Ich habe jeden Tag in einem kleinen Büchlein gelesen, das extra dafür gemacht ist, 7 Wochen ohne an sich selbst zu meckern. Wow, was für eine Herausforderung! Aber ich habe brav meine Übungen gemacht, habe mich vor den Spiegel gestellt und bewusst zu den Körperteilen, die ich absolut gar nicht mochte, gesagt, dass sie schön sind. Das hat geholfen.

 

Diese Selbstanahme hat so viel in mir bewirkt. Es hat mich selbstsicherer gemacht. Ich habe mich nicht mehr überall versteckt. Nicht mehr schlecht über mich oder meinen Körper gesprochen.

Das ist totale Übungssache. Merke ich gerade vor allem, während ich diesen Text schreibe. Denn inzwischen ist dieses Experiment schon mindestens sechs Jahre her. Da kann man das schon wieder verlieren, wenn man nicht aufpasst.

 

Ich hätte mir nie gedacht, dass ich mal so vor der Kamera stehen würde. Nicht mal im Ansatz. Nicht mal in meinen Träumen. Warum? Weil ich immer gedacht habe, ich sei nicht besonders schön. Nicht besonders genug. Zu normal. Eine graue Maus. Ein Landmädchen.

 

Heute zeige ich euch mein Weihnachtskleid, das ich mir genäht habe.

Aber viel mehr möchte ich euch eine kleine Aufgabe mitgeben (und mir auch):

 

Kannst du dich im Spiegel anschauen und zu dir selber sagen, dass du schön bist? So richtig von Herzen? 

Probier das mal! Eine Woche, jeden Tag. Oder vielleicht auch zwei ;) 

Dann schau, was passiert.

 

Und das hat nichts mit Stolz oder Überheblichkeit zu tun! Denn DU bist wunderschön und du darfst das auch von dir selber denken ;) 

 

Nicht, was die Medien oder irgendwelche Menschen uns sagen, ist wahre Schönheit. Wahre Schönheit kommt von innen. Von deinem Herzen. Das, was du nach außen strahlst.

Da ist es völlig egal, welche Haut- oder Haarfarbe wir haben, welche Proportionen oder welche Oberweite. Egal ob Sommersprossen oder keine - das was uns ausmacht, ist unser Herz. So wie es in uns drin aussieht, das werden wir auch nach außen hin zeigen.

Meine heutige Ermutigung an euch und auch an mich selbst:

Wir sind wunderschön und einzigartig. Jede von uns. Auf ihre Weise. Auch DU! 

 

Und weil wir alle toll gemacht sind wie wir sind, können wir das auch anderen weitersagen. Wem kannst du heute ein Kompliment machen? Deiner besten Freundin? Deinem Mann oder deinen Kindern? Deiner Mama oder deiner Oma? Vielleicht auch der Frau beim Bäcker?

Sag es ihnen! Jeder muss das ab und zu mal hören ;) 

Wow! Wenn du bis hier hin gelesen hast, ist das echt stark!

Deswegen noch ein paar kurze Worte zum Kleid:

 

Dieses Jahr wollte ich mir zu Weihnachten ein extra Kleid nähen. Ein kleines Schwarzes. Ganz klassisch.

Als Schnittmuster habe ich das Freebook "Schneeweißchen und Rosenrot" von Jojolino und Goldkrönchen verwendet. Ganz toll, da man es ganz individuell gestalten kann!

Als Hauptstoff habe ich einen schwarzen Waffel-Jersey kombiniert zu schwarzer Spitze. 

 

Kleiner Nähtipp: Möglich nicht Nachts nähen, wenn ihr müde seid. Diesen Fehler habe ich gemacht und dabei nicht bemerkt, dass ich das komplette Kleid entgegengesetzt des Fadenlaufes zugeschnitten hatte. Puh... das ist mir wirklich noch nie passiert!! 

Aber sieht man nicht, oder? :) 

 

Eure Janina

 

Enthält Werbung.

Verlinkt zu RUMS.


Vielleicht auch interessant für dich?

das prunkvoll-Kleid



Follow

Archiv: