DIY-Mode: Selbstgenäht mit Freude und Leichtigkeit

Freude und Leichtigkeit. Heute habe ich euch Bilder mitgebracht, die genau das ausdrücken sollen. 

 

Freude in schlechten Zeiten, in Krisensituationen - geht das überhaupt? Darüber möchte ich ein paar Gedanken mit euch teilen. 

 

Zuerst einmal zu den Fotos.

Bestimmt habt ihr schon entdeckt, dass sich meine Seite etwas verändert hat. Zum Positiven hoffe ich :) Im Urlaub hatte ich ja viel Zeit und habe mir ein paar Gedanken über meinen Näh-Blog gemacht. Die Fotos, die ich euch heute zeige, sind die Hintergrundbilder der neuen Webseite. 

Mein Outfit ist natürlich wieder komplett selbst genäht. Der Rock ist ein Fairy-Rock, den ich mir zur Hochzeit meiner besten Freundin genäht habe. Ich habe die lange Variante gewählt und dafür einen bedruckten Chiffon verwendet. Der Stoff ist wieder ein ganz besonderes Schätzchen aus früheren Zeiten. 

Dazu trage ich ein selbstgemachtes DIY-Shirt. Der Grundschnitt dafür war das Ladysun-Shirt. Ich habe es ohne Ärmel genäht und ein Teilung mit Spitze eingefügt. Das Shirt trage ich total gerne und ist eines meiner Lieblingsshirts. Obwohl es so schlicht ist. 

 

 

 

 

Eine ganz liebe Kollegin meinte neulich zu mir, dass man sein Leben so nehmen sollte wie es ist. Auch wenn man selbst ganz andere Vorstellungen oder Wünsche hatte. Und man jetzt einen ganz anderen Weg geht. Das wichtigste ist, dass man sich selbst und sein Leben so wie es ist annehmen kann. 

Manche nennen es Schicksal, andere Führung oder Zufall. Ich nenne es jetzt einfach mal Bestimmung. Wir sind zu etwas bestimmt worden. Du bist zu etwas berufen, das in dem Ausmaß und in der Weise nur Du tun kannst. Ich glaube, dass es einen besonderen Grund hat, warum du gerade da stehst und dich dort befindest wo du gerade bist. 

 

Auch wenn wir es oft anderes sehen. Besonders wenn wir in der Situation oder Umstand drin stecken. Dann geht es mir oft so, dass ich nur das sehe, was mein begrenztes Blickfeld zulässt. Aber eigentlich ist dahinter viel mehr sichtbar. Ich müsste nur mal auf den Berg steigen und den Ausblick genießen, anstatt mich immer im Nebel des Tals aufzuhalten. Wenn ich das mal so bildhaft ausdrücken darf.

 

 

Wenn ich mich über Dinge aufrege und unzufrieden bin, bringt es mir am Ende gar nichts, außer dass ich weniger Energie habe und schlecht gelaunt bin. Egal, ob in Bezug auf Menschen, Umstände oder Lebenssituationen. Ich habe meine Kraft verbraucht und am Ende nur mir selbst geschadet. 

 

 

 

Stattdessen fange ich an, in den Menschen, die mich genervt haben, das Positive zu sehen. Im Moment merke ich immer wieder, dass ich mit Unzufriedenheit zu kämpfen habe. Woher kommt das?

Da wären wir wieder an dem Punkt mit dem Vergleichen... unbewusst beobachte ich Menschen in ähnlichen Situationen und sehe von außen, dass es anscheinend bei ihnen viel besser zu funktionieren scheint, als bei mir. So kommt Unzufriedenheit in mein Leben. Denn da es bei mir ja viel schlechter aussieht als bei Anderen, fühle ich mich ja automatisch auch schlechter. Vielleicht sogar minderwertiger. Etwas in mir schreit "Ich will, dass es bei mir aber auch funktioniert" Sehe aber wieder nur durch mein eingeschränktes Sichtfeld.

 

Wenn ich mal von mir selbst und meiner verletzten Seele wegschaue, dann erkenne ich, dass es wichtig ist, den Weg zu gehen auf dem ich mich gerade befinde. Auch wenn er steinig ist. Die Spannungen auszuhalten und die Krisen zu meistern. Denn das macht mich stärker. Und ich lerne sehr viel auf diesem Weg, das ich wahrscheinlich zu einem späteren Zeitpunkt einmal brauchen werde. 

 

Wenn es uns gut geht, fällt es uns leicht, gut gelaunt zu sein und uns zu freuen. Doch wie sieht es aus, wenn mal nicht alles glatt läuft? Da ist es für mich eine riesen Herausforderung, trotzdem dankbar zu sein und Freude zu haben. Natürlich sind auch Zeiten wichtig, in denen wir wütend und traurig sind. Das finde ich sogar sehr wichtig, dass wir unseren Gefühlen Raum geben. 

Heute geht es mir darum, nicht in diesen Kriesen und schlechten Zeiten stecken zu bleiben, sondern den Kopf zu heben und wieder anfangen zu laufen. So wie es in dem bekannten Spruch heißt: "Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen". 

 

Seit ein paar Wochen, habe ich mir angewöhnt, am Ende jeden Tages in mein Journal drei Dinge aufzuschreiben, die ich schön fand oder für die ich dankbar bin. Ich muss sagen, das verändert total die Wahrnehmung. Ich habe das Gefühl, mein Blick hebt sich dadurch und in mir beginnt eine Grund-Dankbarkeit sich auszubreiten.  

 

Ich glaube ein Schlüssel zum glücklich sein ist, zu lernen in kleinen Dingen dankbar zu sein.

 

 

 

Wenn du magst, probiere es auch mal aus und schreibe dir immer am Ende des Tages auf, was dir an diesem Tag besonders gefallen hat.

Manchmal gibt es auch so Tage, an denen alles schief läuft und irgendwie gar nichts gut geht. Aber auch an solchen Tagen gibt es Dinge, für die wir dankbar sein können ;) 

 

Ich wünsche euch sehr viel Freude, die ihr mit anderen zusammen teilen könnt,

eure


Fakts:

Der Rock:

Das Shirt:

 

 

 

Verlinkt zu RUMS.


 

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Kommentare: 1
  • #1

    Carmen (Samstag, 07 Oktober 2017 20:44)

    Bin heute durch RUMS zum ersten Mal auf deinem Blog gelandet und habe das fröhlich-luftige Design bestaunt - sehr schöne Outfitfotos habt ihr da gemacht!
    Ich schreibe nun schon im vierten Jahr auf Kärtchen eine gute Sache des Tages und stelle immer wieder fest, dass es oft die kleinen Dinge, die in der Wahrnehmung schnell untergehen, sind, die das Highlight/ der Lichtblick des Tages waren.
    Herzlicher Gruß
    Carmen