DIY Idee: Oversize Shirt nähen - mit Off-Shoulder

Heute habe ich euch wieder eine tolle DIY-Idee mitgebracht. Ein Oversize-Shirt ruckzuck selbstgenäht. Ganz ohne gekauften Schnitt! Geht das denn?

 

Wer möchte nicht gerne ein kostenloses Schnittmuster? Ich dachte, ich mach euch mal eine kleine Freude und zeige euch, wie ich mir das Schnittmuster für dieses Shirt ganz einfach selbst gemacht habe und wie ihr das ganz einfach nach nähen könnt. 

 

Ein super süßes Detail an diesem Shirt ist die Schleife und das einseitige Schulter Cut-Out. Das macht ein lässiges Shirt gleich viel eleganter. Außerdem ist es ein tollen Hingucker! 

 

- NÄHE Dir dein Shirt nach kostenlosen Schnittmuster -

 

 

 

Da mich auf den letzten Blogartikel, in dem ich euch mein Blumen-Oversize Shirt gezeigt habe, einige darauf angesprochen haben, ob ich den Schnitt für euch machen könnte, habe ich mir gedacht, mache ich ein kleines Näh-Tutorial für euch. So ein Oversize-Shirt ist nämlich ganz schnell genäht und ist super einfach, auch ohne fertiges Schnittmuster. 

 

Ich liebe es, besonders jetzt im Winter mit lässigen Klamotten aus dem Haus zu gehen. Der Winter ist da einfach die Jahreszeit dafür. Also habe ich mir überlegt: Wie kann ein lässiges Shirt trotzdem schick aussehen?

 

Ich verrate es euch, mit meiner neuen DIY-Idee für ein schickes Oversize-Shirt! 

Damit könnt ihr nicht nur zu Hause im Wohnzimmer sitzen und entspannt euren Kaffee trinken, sondern auch zu Freunden oder mit einem eleganten Rock kombiniert auch zu einer Party gehen. 

 

 

  • ca. 1,30 m Stoff (Jersey oder unangerauten Sweat)
  • 1 m Satinband
  • Lineal
  • etwas Papier (oder Seidenpapier) um das Schnittmuster aufzuzeichnen
  • Stift
  • Stoffschere
  • Maßband
  • Nähmaschine
  • Stecknadeln

 

Das Schnittmuster erstellen

DAS BASISMAß: 

Messe zuerst deine Oberweite aus, in dem du dir das Maßband über die Brust legst.

Das ausgemessene Maß addierst du mit 40. Da du für den Schnitt nur 1/4 davon brauchst, teilst du das Ergebnis durch 4.

 

Hier mal ein Beispiel anhand einer gemessenen Oberweite von 90 cm:

94 cm + 35 = 129 cm 

129 cm : 4 = 32,25 cm

 

32,25 cm ist in diesem Beispiel das Basismaß für das Schnittmuster. Du musst natürlich dein Maß mit deiner gemessenen Oberweite berechnen! 

 

SHIRTLÄNGE:

Wenn du nun dein Basismaß hast, solltest du noch die Länge messen, die dein Shirt später haben soll. Das kann ganz individuell sein, so wie du es haben möchtest. Bei mir ist das Vorderteil von der Schulter zum Saum gemessen 65 cm lang. Das Rückteil ist 10 cm länger.

 

VORDER- UND RÜCKTEIL:

Zeichne dir auf ein Stück Seidenpapier (oder normales Papier) ein Rechteck von deinem Basismaß in der Breite und die Länge des Shirts auf. Im Beispiel wäre das 32,25 cm x 65 cm.

Dann zeichnest du dir in das Rechteck den vorderen Halsausschnitt ein. Das kannst du auch wieder individuell bestimmen. Soll er eher weiter sein oder doch lieber eng anliegend?

In meinem Beispiel bin ich 12 cm nach links gegangen und 14 cm nach unten. 

Gehe für die Schulterlinie an der rechten Seite 2cm nach unten und verbindest diesen Punkt mit dem Halsauschnitt-Punkt. Dies ist nun deine Schulterline.

 

Für das Rückteil zeichnest du dir den Halsausschnitt nicht ganz so weit nach unten, sondern nur ca. 7 cm. Ich habe dir das in der Skizze mit einer gestrichelten Linie aufgezeichnet. 

Da das Rückteil bei mir länger ist als das Vorderteil, habe ich auch hier mit einer gestrichelten Linie den Aum unten um __ cm verlängert. 

Pause dir nun jeweils das Vorder- und Rückteil durch. Fertig durchgepaust solltest du dann zwei Schnittteile haben, die ungefähr so aussehen wie auf der Skizze. 

 

DER ÄRMEL:

Messe für den Ärmel deinen Oberarm aus. Das ist das Basismaß für deinen Ärmel.

Zeichne für den Ärmel ein Rechteck mit deinem Basismaß in der Breite und einer Länge von ca. 44 cm auf Seidenpapier (oder normales Papier) auf.

Messe an deinem Handgelenk, wie weit der Ärmel am Saum sitzen soll.

Dieses Maß zeichnest du an der unteren Kante des Rechtecks mittig ein und verbindest die Saumpunkte mit den oberen Ecken des Rechtecks.

Dies ist nun das Schnittmuster für deinen Ärmel.

Fertig sollte das Schnittmuster des Ärmels dann so aussehen wie auf der Skizze.

 

Nun schneidest du den Stoff zu.

 

DER Zuschnitt:

  • 1x Vorderteil im Bruch
  • 1x Rückteil im Bruch
  • 2x Ärmel

Zeichne dir zusätzlich noch Nahtzugabe an!! (1cm - 1,5cm an jeder Kante außer am Bruch.)

Jetzt gehts los mit Nähen!

 

Nähschritte:

SCHRITT 1: Mein Shirt hat ein Schulter Cut-Out mit Schleife. Dafür musst du an Vorder- und Rückteil jeweils an einer Schulter (Wichtig ist, dass es an der gleichen Schulter ist) ein "Loch" einschneiden. Also eine zusätzliche Rundung. Auf dem Foto oben zeige ich dir, wie das bei mir aussah. Ich habe am Vorderteil die Rundung an der Schulter eingeschnitten, dann das Teil auf das Rückteil gelegt und die gleiche Rundung nochmal eingeschnitten.

SCHRITT 2: Lege nun das Vorder- und Rückteil rechts auf rechts aufeinander und stecke die Schultern aufeinander. Dabei an der Schulter mit dem Cut-Out nur das Stück zum Arm hin zunähen und das Stück zum Hals hin offen lassen.

Nun nähst du die Schultern zusammen. Ich habe das direkt mit der Overlock-Maschine gemacht. Wenn du keine solche Maschine hast, kannst du es auch mit einem dehnbaren Stich der normalen Nähmaschine nähen. Dazu eignet sich zum Beispiel der Dreifach-Stretch-Stich oder ein schmal eingestellter Zickzack-Stich.

SCHRITT 3: Klappe nun das Vorder- und Rückteil an den Schultern auf und stecke den Ärmel mittig rechts auf rechts an die Schulternaht. Die Nahtzugae der Schulternaht klappst du in das Rückteil.

Nähe den Ärmel an das Rumpfteil. Wenn du eine Overlockmaschine hast, dann nähe einmal von der Saumkante des Vorderteils bis zur Saumkante des Rückenteils die ganze Seitenkante, sodass der Ärmel mitgefasst wird.

SCHRITT 4: Lege die Seitennaht und auch die Ärmelseitennaht aufeinander und stecke sie mit Stecknadeln. Markiere dir von der vorderen Saumkante nach oben gemessen bei 15 cm einen Punkt. Bis zu diesem Punkt nähst du die Seitennaht zu, sodass unten ein Schlitz entsteht.

SCHRITT 5: Wenn du die Seitennaht geschlossen hast, klappst du nun unten an dem offenen Schlitz die Nahtzugabe fortlaufend nach innen um.

Steppe im Abstand von ca. 0,7 cm zur Kante den Schlitz mit einem dehnbaren Stich ab.

SCHRITT 6: Nun nimmst du dir das Schulter Cut-Out vor. Klappe hier die Nahtzugabe nach innen um und fixiere mit Nadeln, bevor du dann anschließend die Nahtzugabe mit einem dehnbaren Stich absteppst.

SCHRITT 7: Für den Halsausschnitt misst du das Halsloch mit dem Maßband aus. Hast du einen nicht so extrem dehnbaren Stoff multiplizierst du das Maß mit dem Faktor 0,9. Wenn du einen sehr dehnbaren Jersey oder Bündchen verwendest, kannst du dein gemessenes Maß auch mit dem Faktor 0,8 oder 0,7 multiplizieren. 

Schneide dir einen Stoffstreifen zu mit der länge des ausgerechneten Halslochs und der Breite von 4,5 - 5 cm. Bügle diesen Streifen einmal längs um, mit der rechten Stoffseite außen.

Nun klappst du die Enden rechts auf rechts um und nähst das kurze Stück zusammen.

Drehe den Streifen wieder auf rechts und forme die Ecken schön aus.

SCHRITT 7: Teile nun den Streifen und das Halsloch jeweils in vier gleichgroße Teile und markiere mit Nadeln.

Stecke den Streifen rechts auf rechts an das Halsloch, sodass Nadel auf Nadel kommt und die Enden des Streifens am Schulter Cut-Out anfangen.

SCHRITT 8: Zerteile das Satinband in der Hälfte und stecke jeweils ein Band an die Enden des Halslochs. Nähe das Band jeweils direkt auf der Naht an.

Steppe den Ausschnitt von rechts nochmal ab, damit sich der Ausschnittstreifen schön legen lässt.

SCHRITT 9: Zum Schluss fehlen nur noch die Säume. Dafür klappst du den Saum und die Ärmelsäume jeweils um 2 cm nach innen um und steppst mit der Zwillingsnadel von außen ab. Falls du keine solche Nadel hast, kannst du auch mit einem Zickzack-Stich absteppen.

 

Fertig ist dein Oversize-Shirt!

 

Anschließend zeig ich euch noch ein paar Fotos von meinem Shirt. Ich hoffe, ich habe euch ein bisschen inspirieren können und ihr habt nun auch richtig Lust, euch so ein Shirt zu nähen! 

Hat dir meine DIY-Idee gefallen?

Dann merke sie dir doch gleich mit dieser Grafik auf Pinterest:

 

Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachmachen und bin gespannt auf dein Oversize-Shirt,

deine

 

Verlinkt zu RUMS.


 

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DIY Modetrends H/W 2017 Teil 2: Blumenmuster und Galonstreifen

 

Im ersten Teil meiner Blogserie "DIY Modetrends H/W 2017" habe ich euch mein selbst genähtes blaues Herbstkleid mit Volant-Ärmel gezeigt und euch ein bisschen hinein geführt, was eigentlich diesen Herbst und Winter in Sachen Mode angesagt ist.

Zusammengefasst ging es im ersten Beitrag um die Leichtigkeit und Romantik, die die kalte Jahreszeit in diesem Jahr 2017 mit bringt. Rüschen und Kleider, Volants und luftig leicht wirkende Stoffe.

 

Für den zweiten Teil der Modetrends in der Herbst/Winter Saison bringe ich euch Blumen mit. Auch wieder sehr romantisch und verspielt. Blumenmuster sind das Must-Have dieser Saison schlechthin! Immer noch! Denn auch im Frühjahr und Sommer 2017 zeigte uns die Modewelt diesen Trend. 

Neu diesen Herbst ist die Farbe Rot

In meiner selbst entworfener und genähten Kreation kommt die Farbe Rot in den Blumen vor. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich persönlich an mir noch mit der Farbe Rot anfreunden muss. Deshalb habe ich mich mal vorsichtig mit dem Blumenmuster meines DIY-Shirts rangetastet :) 

 

Wenn ihr mutig seid, dann könnt ihr rot auch ganz uni tragen. Als enges Kleid mit Volant-Ärmeln oder als langen Mantel oder eine elegante Seidenbluse.

 

Mein Shirt hier habe ich aus einem Sommersweat* der neuen Aquarellblumen-Kollektion von Traumbeere.de genäht. Ich liebe ja Blumenmuster und Blumen sowieso! 

Vor ein paar Tagen (es war so ein trister Herbsttag, wie in letzter Zeit häufig) habe ich dieses Shirt bei der Arbeit getragen. Eine Kollegin sagte dann zu mir, dass ich ja so bunt und fröhlich heute aussehen würde. Das hat mich natürlich sehr gefreut, weil ich genau das auch ausstrahlen möchte. Und ich finde, Blumen machen das einfach möglich. So schöne bunte Blumenmuster bringen doch gleich Farbe in den grauen Alltag. 

Ich fühl mich auch immer gleich ein Stückchen glücklicher, wenn ich farbenfroh und Blumen trage. 

Kennt ihr das auch? 

 

Schulterbetonung in Form von Off-Shoulder kennen wir ja auch aus der Sommersaison schon. Im Herbst geht dieser Trend weiter und kommt mit Cut-Outs als Betonung der Schulter. Sehr schön wirken Schulter Cut-Outs mit hochgeschlossenem Kragen oder mit Schleife.

 

Das geht im DIY-Bereich natürlich auch sehr einfach mit jedem beliebigen Shirt. Egal, ob ihr ein ganz neues Shirt oder Kleid näht oder ob ihr ein altes Shirt neu aufleben lassen wollt und daraus ein DIY Upcycling Projekt machen wollt. Ich bin da schon am vorbereiten, für euch eine DIY-Anleitung zu machen, das ich euch dann demnächst hier auf dem Blog zeige. 

 


Zu meinem DIY-Shirt habe ich mir eine passende Hose mit schwarzen Galonstreifen aus Lederjersey genäht. Aus Sommersweat genäht, trägt sie sich sehr bequem und lässig, sieht aber trotzdem schick aus. 


"Ankle" ist die neue Hosenlänge. Egal ob die Hosenbeine eng oder weit sind. Was im letzten Jahr noch als "Krempel-Trend" bekannt war - Die Hose wurde bis zum Knöchel umgekrempelt - ist in diesem Jahr zum fertigen Hosensaum geworden. Es wird nicht mehr gekrempelt, sondern die Hose gekürzt auf Knöchellänge oder sogar fast schon auf Wadenhöhe. 


 

Zusammengefasst heißt das also:

 

Blümchen und Blumenmuster sind im Herbst und Winter 2017 immer noch voran an der Spitze im DiY-Modetrend. Alles was romantisch ist, egal ob Schleifchen, Volants, Kleider und Röcke, darf getragen werden. Zeigt eure feminine Seite, ist die Devise! 


Im Kontrast dazu stehen Businesshosen mit Galonstreifen. Wobei der Begriff "Business" hier sehr dehnbar ist. Denn auch wenn der seitliche Galonstreifen von den Uniformen und aus der Geschäftswelt her kommt, meint er heute jeglicher seitlicher Streifen auf egal welchen Hosentyps. So kann er auch bei Jeanshosen oder Leggins angebracht werden.


So, nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nähen eurer Herbst- und Wintergaderobe,

eure


Fakts:

Das Shirt:

 

Die Hose:

 

 

*Der Stoff wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

Verlinkt zu MeMadeMittwoch und AfterWorkSewing.


 

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Meine neu entdeckte Liebe zum Kleid

 

Heute zeige ich euch ein eher für mich untypisches selbstgenähtes Kleidungsstück. Zum einen ist es für mich eine ganz neue Farbe: beige und petrol. Zum anderen ein Kleid. 

Obwohl ich euch im letzten Blogartikel ja auch schon ein Kleid gezeigt habe. 

Irgendwie ist dieses Jahr bzw. dieser Herbst die Jahreszeit des Kleides für mich :)

 

Normalerweise war ich nie die Kleidträgerin. Also klar, zu besonderen Gelegenheiten wie Hochzeiten oder Konfirmationen schon. Aber so im Alltag? Nee, da war mir das immer zu unpraktisch mit Kleid...

Aber irgendwie habe ich in dieser Saison meine Liebe zu Kleidern entdeckt. Vielleicht entdecke ich gerade auch meine Weiblichkeit auch ganz neu. Kleider stehen ja auf jeden Fall für uns als Frauen. Früher hat eine Frau ja nur Kleider getragen. Dass Frauen Hosen tragen ist ja noch gar nicht sooo lange her. Bis jetzt gehörte ich immer zu den Frauen, die Hosen lieber tragen als Kleider oder Röcke. Hosen sind einfach viel praktischer. Man muss nicht ständig aufpassen, kann sich leger geben.

Ein Auslöser für meinen Sinneswandel und meine plötzliche Liebe zum Kleid könnte meine Reise nach Italien in diesem Sommer gewesen sein.

Durch die italienische Städte wie Venedig oder Verona zu laufen und die elegant gekleideten Italienerinnen zu bewundern, hat in mir etwas bewegt. Es hat mir gezeigt, dass in mir etwas schlummert, das herauskommen möchte aber ich lange Zeit unterdrückt habe. 

 

In uns Frauen wurde etwas ganz besonderes hinein gelegt. Eine bestimmte Grazie. Etwas, das nur wir Frauen haben. Eine anmutende Schönheit. 

Lange Zeit wollte ich diese Seite an mir verstecken. Nicht bewusst, eher in meinem Unterbewusstsein.

Vielleicht habe ich unbewusst gedacht: Ich möchte stark und unabhängig sein!

Nur habe ich das im Widerspruch zu meiner weiblichen Sanftheit gesehen. Ich dachte, zart und graziös zu sein, bedeutet Schwäche zu zeigen. 

Das darin aber eine enorme Stärke liegt, wurde mir erst in den letzten Wochen so richtig bewusst. 

 

Ich möchte mich auf den Weg machen, meine weibliche Seite mehr kennen zu lernen. Mein Herz und meine Seele zu erforschen und zu entdecken, was und vor allem wer da noch verborgen liegt. 

Als äußeres Zeichen möchte ich mehr Kleider und Röcke tragen. Also kommt in nächster Zeit definitiv mehr davon :) 

 

Jetzt erstmal zu diesem Kleid hier:

 

 

 

Vor Kurzem hat mich die liebe Dana von ApfelSchick gefragt, ob ich ihr neues Jersey-Panel "Autumn Leaves" vernähen möchte. 

Ich habe mich natürlich sehr gefreut, dass sie an mich gedacht hat. 

Nur bei der Farbe musste ich ehrlich kurz überlegen. Das Design ist toll und es passt auch so wunderschön zum Herbst und zu den Blättern, die jetzt überall von den Bäumen fallen. 

Aber die Farben gab es bis jetzt praktisch noch überhaupt nicht in meinem Kleiderschrank. 

Gut, hab ich gedacht, dann wagst du jetzt mal was und probierst was neues aus.

 

Muss man ab und zu mal machen. So was ganz Neues. Eine ganz neue Farbe. 

Hihi und witziger Weise habe ich doch tatsächlich Schuhe in meinem Schrank gefunden, die nahezu perfekt zum Petrol passen! :) 

 

Die Qualität des Stoffes ist sehr angenehm. So wie es bei Apfelschick üblich ist, ist auch dieses Jersey-Panel natürlich aus Bio-Baumwolle. Und das merkt man auch total. Er lässt sich super tragen und obwohl er im quer-Fadenlauf zugeschnitten wird, lässt er sich super verarbeiten.

 

Beim Schnitt für das Kleid habe ich mich für ein Burda-Schnittmuster aus der BurdaStyle Ausgabe vom September entschieden. DAs war sowieso schon auf meiner To-Sew-Liste und ich finde bei diesem Schnitt kommt der Musterverlauf des "Autumn Leaves" sehr gut zur Geltung. Oder was meint ihr?

 

Was ja auch total neu für mich ist, ist ein Rollkragen. Das ist ja diesen Herbst und Winter auch total im Trend. Und ich muss auch sagen, dass ich das total liebe! Vor allem mit hochgebunden Haaren. Das betont den Hals so schön hihi. 

Hinten im Rücken ist das Kleid mit einem sichtbaren Reißverschluss zum Öffnen versehen. Da habe ich bewusst einen eher groben Metall-Reißverschluss gewählt, um auch im Rücken einen Eye-Catcher zu haben. 

An der Schulter ist das Kleid auf einer Seite raffiniert ausgeschnitten. 

 

 

So, meine Lieben, jetzt würde mich natürlich sehr interessieren, wie das bei euch so ist. Seit ihr eher Hosenträgerinnen oder mögt ihr lieber Kleider total?

Schreibt mir doch gerne in die Kommentare, wie es euch damit geht und was ihr lieber trägt. 

 

Ich wünsche euch einen schönen November-Start und hoffentlich ein paar Sonnenstrahlen durch die trüben Wolken,

eure


Fakts:

Das Kleid:

 

 

 

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DIY Modetrends H/W 2017 Teil 1: Volantärmel, Materialmix und Strukturstoffe

 

Der Herbst ist längst eingezogen, die Blätter fallen von den Bäumen und Kürbisse kennzeichnen das Ende des Sommers. Die neue Mode-Saison hat begonnen.

Doch was trägt man eigentlich im Herbst/Winter 2017? Was ist angesagt? Was sind die Trends in Sachen Mode? 

 

Diesen Fragen möchte ich auf den Grund gehen und euch in meine Beobachtungen und Trendrecherchen mit hinein nehmen. In diesem und in den folgenden Beiträgen zeig ich euch, was in diesem Herbst und Winter angesagt ist und wie ihr euch die Trendteile selbst nähen könnt. Natürlich immer mit eigenen Beispielen und DIY-Ideen, die ich selbst genäht habe und ihr nachmachen könnt. 

Dies ist der erste Teil der Serie zum Thema "DIY Modetrends H/W 2017".

 

Ich nähe mir meine Kleidung selbst, weil ich dann selbst die Designerin meiner Mode bin. Weil ich einzigartig bin, dürfen auch meine Kleidung Einzelstücke sein, finde ich. Euch geht es bestimmt auch so, dass ihr selbst kreieren wollt, was ihr anzieht, oder? Und euch nicht mit dem begnügen wollt, was uns die Modeindustrie vorschreibt. Vielleicht habt ihr auch andere Maße als die Norm vorgibt oder die Teile, die euch vorschweben gibt es einfach nicht im Laden. 

Dennoch möchte ich mich gerne modisch kleiden, zwar nicht der Masse hinterher rennen aber meinen eigenen Stil leben. 

 

Ich zeige euch, welche Schnittmuster und Stoffe die Modetrends im Herbst/Winter 2017 repräsentieren und wie ihr sie für euer DIY-Projekt einsetzen könnt.

 

Den Anfang macht mein neues Herbstkleid, das ich aus der Burda Easy-Zeitschrift H/W 2017 genäht habe. Es sieht auf den ersten Blick etwas aufwändiger aus, doch es ist ganz einfach zu nähen! Schließlich ist diese Sonderzeitschrift von Burda speziell darauf ausgelegt, dass es easy zu nähen ist. Ich find das ja total genial, wie etwas einfaches sehr besonders und anspruchsvoll aussehen kann und ein toller Hingucker ist!

 

Bevor ich aber zu den Details von meinem neuen DIY-Kleid gehe, verrate ich euch erstmal die wichtigsten Modetrends dieser Saison in Kurzfassung.

 

 

 

Die Fashion-Trends im Herbst/Winter 2017 im Überblick*:

  • Rüschen und Volantärmel
  • bunte Blumen, Blumenmuster
  • Galonstreifen
  • Samt und Cord
  • Materialmix
  • kuschelige Jacken
  • Kontrast: Glanz und Matt

Ihr seht also, auch wenn das Wetter draußen oft trist scheint und die Welt in Nebel gehüllt ist, sieht es in Sachen Mode ganz anders aus. Es macht sogar den Anschein, als ob die Mode sich bewusst gegen das Wetter der kalten Jahreszeit entgegenstellt. 

 

Mit den Rüschen und Volants übernimmt der Herbsttrend, das was auch schon im Sommer angesagt war: Romantik und Leichtigkeit!

Auch in den Stoffen ist diese Leichtigkeit erkennbar. Denn alles wirkt luftig und flauschig. Egal, ob durch 3D-Effekte oder leichten Materialien wie Spitze. Am besten ist, alles miteinander zu kombinieren und Kontraste zu bilden.

Belastbare Stoffe wie Leder gemixt mit weichfallender Viskose.

Glanz im Kontrast zu Matt.

 

Das habe ich auch in meinem neuen Kleid eingefangen.  

 

 

*Zusammengefasst aus den Trendreportagen der Instyle, Elle und Glamour.

 

Ein Kleid mit Volantärmel. Materialmix aus feiner Spitze und Strukturjersey. 

Ganz in königsblau gehalten wirkt das Kleid sehr edel. Aber so wie ich den lässigen Stil liebe, habe ich natürlich auch hier meinen Stil behalten. Das Kleid ist in der Taille mit einem Gummiband gerafft und hat seitliche Eingriffstaschen.

 

Am Ausschnitt überlappen sich die Schultern raffiniert zu einem besonderen Hingucker.  Ich habe ihn mit einem glänzenden Gummi-Schrägband eingefasst. Ich liebe diese Einfass-Methode! Sehr schnell und super einfach mit einem schmalen Zickzack-Stich abgesteppt. Sieht sehr edel und sauber aus! 

An den Ärmeln habe ich (von Hand!) ein Perlenband angenäht. Ich finde, das macht das Kleid zusätzlich elegant und verleiht ihm das gewisse Etwas.

 

Ist es euch aufgefallen? In diesem Kleid treffen viele Gegensätze aufeinander. Aber bildet die Kombination aus edel und sportlich, fein und robust nicht einen wunderbaren Kontrast? 

Ich liebe es, mit Materialien zu spielen und verschiedene Stoffe miteinander zu kombinieren. 

So schön, dass dies in diesem Herbst ein angesagtes Thema ist!

 

 

Zusammengefasst heißt das also:

 

Volants und Rüschen liegen in diesem Herbst und Winter total im Trend! Dabei ist es egal, wo ihr sie anbringt. Ob am Ärmel, so wie hier in meinem Beispiel, oder am Ausschnitt, am Saum oder quer. Hauptsache luftig und romantisch! 

Außerdem ist im Materialmix alles erlaubt! Ihr könnt sogar dicke und robuste Materialien mit feinen Stoffen wie Spitze oder Chiffon mixen. Leder ist auch super, egal ob in Details oder großflächig.

 

Fortsetzung folgt. Im zweiten Teil geht es weiter mit den detaillierteren Modetrends im Herbst und Winter 2017.

 

So, nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nähen eurer Herbst- und Wintergaderobe,

eure

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Fakts:

Das Kleid:

 

 

 

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DIY Idee: Untersetzer nähen - ideal zum nähen lernen

Du bist Nähanfänger und suchst nach einem einfachen ersten Nähprojekt? Oder hast so viele Stoffreste in deinem Stoffregal und weißt nicht, was du aus den Stoffen nähen sollst? Suchst einfach eine schnelle DIY-Idee?

Dann habe ich eine tolle DIY Nähidee für dich! 

 

- Untersetzer nähen aus Stoffresten -

 

 

 

Ich bin ja ein riesen Profi im Stoffreste sammeln. Tatsächlich habe ich mehrere Kisten voll mit Stoffen, die übrig sind. Alle schön nach Stoffart sortiert. Kann man ja immer mal noch gebrauchen, denk ich mir immer. Nur so langsam wird es wirklich viel.

Deshalb habe ich mir Gedanken gemacht, einfache DIY-Ideen für euch zu überlegen, um euch Tipps zu geben, was ihr mit euren Stoffresten nähen könnt.

Eine davon zeige ich euch heute. 

 

Untersetzer braucht man immer. Ihr bekommt Gäste und es soll schön aussehen. Möchtet mit eurer Freundin einen Tee trinken aber der Tisch soll sauber bleiben. Die Tasse wirkt einfach auch viel harmonischer, wenn sie auf einem stylischen und dann auch noch selbst gemachten Untersetzer steht! 

 

Die total schnelle und wirklich einfach genähte DIY-Idee "Untersetzer" eignet sich super als Einsteiger Projekt für alle Nähanfänger unter euch. Als erstes Nähprojekt sind die Untersetzer schnell umgesetzt und ihr habt einen riesigen Erfolgsmoment danach. Und natürlich eine schöne DIY-Deko auf eurem Tisch!

 

Stoffreste, Anfänger, erstes Nähprojekt, Einsteiger, nähen lernen, Resteverwertung, schnelles Nähprojekt 

 

Du benötigst:
  • Stoffreste
  • etwas Volumen-Vlieseline zum verstärken
  • Nähmaschine

 UND LOS GEHT'S!

SCHRITT 1: Schneide dir aus den Stoffresten Quadrate in der Größe von 14 cm aus (Nahtzugabe ist schon enthalten). Für 6 Untersetzer brauchst du 12 Quadrate. Ich hatte hier drei verschiedene Stoffe und habe jeweils 4 Quadrate aus jedem Stoff geschnitten. 

Dazu schneidest du aus dem Volumen-Vlies 6 Quadrate, die auch 14 cm groß sind.  

SCHRITT 2: Bügle das Volumen-Vlies auf die linke Seite von sechs der Quadrate (am Ende ist jeder Untersetzer auf einer Seite mit Volumen-Einlage verstärkt). 

Nun steckst du immer ein verstärktes Quadrat rechts auf rechts mit einem Quadrat ohne Einlage zusammen.

SCHRITT 3: Nähe das Quadrat einmal im Viereck mit 1 cm Nahtzugabe zusammen. Lasse dabei eine Wendeöffnung von ca. 5 cm offen.

Schneide die Nahtzugaben auf 0,5 cm zurück und kürze die Ecken wie auf dem Bild

SCHRITT 4: Nun wendest du den Untersetzer durch die Öffnung auf rechts. Nimm dir ein Werkzeug (Eckenformer, Schere oder Stricknadel) zur Hilfe, um die Ecken schön zu formen.

SCHRITT 5:Bügle die Kanten und steppe rings herum mit der Nähmaschine knapp an der Kante entlang. Hierfür empfehle ich dir eine größere Stichlänge einzustellen (3,5 - 4 cm). Dann wird die Naht schöner.

SCHRITT 5: Das wiederholst du nun mit allen Quadraten. Fertig sind deine sechs DIY-Untersetzer!

 

War doch gar nicht so schwer, oder?

Hat dir meine DIY-Idee gefallen?

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Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachmachen und bin gespannt auf deine DIY-Untersetzer,

deine

 

Verlinkt zu dienstagsdinge und HoT.


 

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So kombinierst du deinen Oversize Pulli richtig - Mode selber nähen


Heute zeige ich euch wie ihr euren Oversize Pulli kombinieren könnt. 

Mein rosa Oversize Sweater, den ich natürlich selbst genäht habe, ist noch vom letzten Jahr. Aber er ist immer noch mein Lieblingspulli! Mit meiner neuen Leggings kombiniert, habe ich somit ein neues stylisches Herbst-Outfit kreiert. Dazu ist mein Obersize-Pulli-Outfit komplett DIY und selbst genäht. 


Jetzt, da die Blätter von den Bäumen fallen und es draußen wieder kühlere Temperaturen sind, kommt bei mir die Herbst-Gaderobe wieder raus. Ich find das ja immer total spannend, wenn eine Jahreszeit vorbei ist, die Sachen vom letzten Jahr wieder rauszuholen und zu schauen, wie ich sie neu kombinieren kann. 

Kennt ihr das? 


 

So hab ich meinen tollen Lieblingspulli, den ich letztes Jahr aus dem kuscheligen Bio-Sweat von Lebenskleidung genäht habe, wieder rausgekramt. 

Ich finde ja, man kann Altes super mit Neuem kombinieren! 

 

Neu in diesem Herbst ist die Leggings, die ich trage. Ganz neu kann man sagen, denn den Stoff gibt es aktuell noch gar nicht zu kaufen. 

Das Design ist aus der Feder von NipNaps und in einer top Bio-Qualität von Lebenskleidung

Sie haben mich gefragt, ob ich ihn nicht vorab für sie vernähen würde. Aber hallo! Na klar! 

So ein cooles Design und so ein wunderbar zarter Jersey schrie förmlich danach eine neue Leggings zu werden. 

 

Lebenskleidung, die bisher vermehrt uni-farbene Biostoffe hergestellt haben, machen jetzt auch Digitaldruck! 

Und wisst ihr was? Ihr könnt mit entscheiden welche Designs in Druck gehen! 

 

Gefällt euch das Design meiner Leggings? Oder seid ihr neugierig, welche Designs sonst noch zur Verfügung stehen? 

Dann schaut unbedingt bei dieser Umfrage vorbei und verteilt eure Bewertung! 

 


Zu meinem Oversize Pulli in rosa mit der neuen Leggings in weiß mit schwarzen Pinselstrichen trage ich meine neuen Birkenstock Sandalen. Ebenfalls in rosa, aus Velours-Leder. Ein Traum! 


Wie kombiniert ihr euren Oversize Pulli? Näht ihr euren Lieblingssweater auch selbst? 


Ich bin gespannt, wie euch mein Outfit und die neuen Digital-Designs von Lebenskleidung gefallen,

eure


Fakts:

Die Hose:

  • Schnitt: Freebie Leggings von CUT 
  • Stoffe: Digitaljersey von Lebenskleidung
Der Pulli:
  • Schnitt: Eigenkreation von mir
  • Stoffe: rosa Bio-Sweat von Lebenskleidung 
Die Schuhe:

 

 

 

Verlinkt zu Freutag.


 

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DIY-Mode: Mein selbstgenähtes Zumba-Outfit

 

Ein Zumba-Outfit musste her - natürlich selbstgenäht! Denn seit ungefähr zwei Jahren habe ich mir vorgenommen, meine Kleidung nur noch selbst zu nähen (außer Jeanshosen, die kaufe ich noch, anstatt sie zu nähen aber da arbeite ich dran). 

 

Ich wollte ein stylisches aber auch lässiges DIY-Sportoutfit machen. 

Bestimmt kennt ihr die Tanzfilme wie Honey oder Step Up? Das waren früher meine absoluten Lieblingsfilme und - ohne Spaß! - ich habe mit Freunden sogar manche Tanzszenen nachgetanzt. Obwohl ich nie einen Hip-Hop-Tanzkurs oder so etwas gemacht habe. 

Deshalb bin ich glaube ich auch etwas Street- und HipHop-Style geprägt :) 

 

Mein Zumba Sport- Look sollte also genau diesen Style einfangen. 

 

Da ich meistens meine Ideen direkt skizziere und gar nicht unbedingt nach Schnittmustern schaue (außer ich habe direkt eines im Kopf), ist es hier wieder eine Eigenkreation geworden. Also so ganz ohne Schnitt und Nähanleitung. 

Dafür aber genau auf meine Maße. 

 

 

Der Jeansjersey, den ich von Traumbeere.de zugeschickt bekommen habe, erschien mir wie perfekt für mein DIY-Zumba-Projekt. Der Druck ist traumhaft! Die Farben sind total fröhlich und bunt und machen direkt gute Laune. 

Und das Tragegefühl des Jerseys ist wundervoll angenehm. Ganz fein und weich und überhaupt nicht so wie es das Wort "Jeansjersey" vermuten lässt. Da denkt man ja zuerst einmal an einen etwas schweren Stoff. Aber dem ist nicht so. Der Stoff trägt sich sehr angenehm und lässt durch die schräge Bindung eine Jeansoptik entstehen. 

Perfekt für mein Street-Look! 

 

 

Meine selbstgenähte Jogginghose hat seitliche Eingriffstaschen vorne mit einem zusätzlichen Belegstreifen. Den könnte man farblich absetzen. Ich habe mich dazu entschieden, die ganze Tasche mit dem passenden unifarbenen Jeansjersey farblich abzusetzen.

An den Hosenbeinen sind jeweils Einsätze eingearbeitet, die ebenfalls farblich abgesetzt sind. 

Beim Gummibund habe ich zusätzlich eine Kordel eingezogen, deren Ende mit SnapPap verarbeitet ist. Ich mag das total, wenn die Kordelenden etwas Besonderes haben. 

 

Das Shirt ist total einfach, denn da habe ich nur Vorher-und Rückteil zusammen genäht und an den Hals- und die Armausschnitten die Kanten einfach offen gelassen. Ohne Bündchen oder Einfassband. Das verleiht dem Outfit noch ein bisschen Vintage und einen Used-Look. 

 

 

 

 

Wie findet ihr das Zumba-Outfit? Gefällt euch? 

 

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen inspirieren. Vielleicht wollt ihr euch ja auch ein lässiges Sportoutfit machen? (Man kann auch seeeeehr gut chillen damit ;), eure


Fakts:

Die Hose:

Das Shirt:

 

 

 

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DIY IDEE: Upcycling Boyfriend Jeans


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DIY Idee: Upcycling Boyfriend Jeans bemalt mit Textilfarbe

Yay! Heute gibt es mal wieder eine DIY-Idee für euch. 

 

- Upcycling Jeans mit Stoffmalfarbe -

 

 

Ich habe in meinem Näh-Atelier ein Stoffregal, in dem meine Stoffe schön sauber sortiert sind. Naja wenigstens meistens :) 

Jedefalls gibt es da ein Regalplatz, in dem sich schon seit längerer Zeit alte Jeanshosen sammeln. Meistens von Freunden und Bekannten, die sie mir geschenkt haben. Ist ja immer gut, alte Jeans aufzubewaren, denn es kommt die Zeit, in der man aus ihnen ein DIY-Projekt machen kann. 

So hatte ich vor einer Weile für eine der vielen Jeanshosen die perfekte DIY-Idee!

 

Aus Alt mach Neu: Eine stylische Boyfriendjeans, bemalt mit Stoffmalfarbe. 

Wer mich schon ein bisschen kennt weiß, dass ich gerne mit Textilfarbe auf Stoff experimentiere. Diesmal ist es überhaupt nicht schwer und auch eine super DIY-Idee für Anfänger. Ich habe mit Spachteltechnik gearbeitet, man muss also auf gar nicht viel achten und kann super mit den Farben spielen.

 

Wenn du Lust hast, dir auch so eine Boyfriendjeans zu machen und deine alte Jeans aufpeppen möchtest, dann schau dir die folgende DIY-Anleitung an. Ich habe für dich ein ausführliches Tutorial zu meiner Upcycling-Jeans geschrieben. 

 

 

Du benötigst:

 UND LOS GEHT'S!

SCHRITT 1: Messe an dir die gewünschte Hosenlänge ab. Bei meiner Hose wollte ich die 7/8-Länge, deshalb habe ich sie etwas kürzer gemacht als notwendig. 

Kürze deine Hose an beiden Hosenbeinen um den ausgemessenen Betrag. Wenn du die Beine am Ende umschlagen möchtest, solltest du dies einberechnen. Du kannst sie aber auch einfach abschneiden und den Saum ausfransen. 

SCHRITT 2: Bei meiner Ausgangshose waren die Hosenbeine extrem breit, deshalb habe ich sie nach unten hin etwas verschmälert. Wenn das bei dir auch so ist, dann kannst du dir am Saum unten die Weite so markieren wie du sie haben möchtest. Dann zeichnest du dir von deiner Markierung nach oben hin ein Linie ein. Lasse sie ungefähr ab Hüfthöhe in die Ursprungsnaht einlaufen.

SCHRITT 3: Lege die Hose ohne Falten auf den Tisch. Bevor du mit der Farbe anfängst, solltest du den Untergrund auf jeden Fall mit Papier oder einer Malerdecke abdecken. Auch zwischen der Hose würde ich Papier legen, falls die Stoffmalfarbe durchsabbern sollte. 

SCHRITT 4: Zum Bemalen nimmst du dir nun einen Spachtel zur Hand. Um einen schönen Farbeffekt zu erzielen, mischt du dir deine Wunschfarbe mit dem Spachtel. In meinem Beispiel habe ich rot, blau und weiß gemischt, damit diese lila Töne herauskommen. Sei da einfach total frei und hab keine Angst vor der Farbe oder vor dem Mischen. Am Schönsten ist, wenn diese unregelmäßigen Farbnuancen dann zum Vorschein kommen. Hier kommt es auch überhaupt nicht auf Perfektion an. Du darfst dich komplett austoben!

SCHRITT 5: Nimm immer ein bisschen Farbe mit dem Spachtel auf und streiche ihn über den Stoff. Spiel mit dem Spachtel und der Farbe! 

Meine Hose habe ich so bemalt, dass die rechte Seite mehr bemalt ist als die linke und somit eine Asymmetrie entsteht. Das kannst du dir aber völlig frei überlegen, wie du das machen möchtest. 

Als kleinen Effekt habe ich über die lila Farbflecken noch mit Gold gespielt. Das Gold gibt es auch als Textilfarbe, in meinem Beispiel habe ich allerdings mit Acrylfarbe gearbeitet. Das ging genauso gut. 

SCHRITT 6: Auf dem linken Hosenbein habe ich nur wenig Farbe verwendet und auch nicht ganz so großflächig als beim anderen Hosenbein. 

 

Übrigens: Als Mischpalette nehme ich gerne eine Glasplatte (zum Beispiel aus einem Bilderrahmen), da sich auf der Platte die Farben besser mischen lassen und die Farben richtig zur Geltung kommen. 

SCHRITT 7: Als Feinschliff kannst du nun mit einem feinen Pinsel Blumen aufmalen. Achte darauf, dass die untere Schicht Farbe trocken ist. Ich habe hier die Blumen mit weiß gemalt, da ich einen sehr dunklen Untergrund hatte und weiß mir als am kontrastreichsten erschien. 

Hier kannst du deiner Kreativität auch wieder freien Lauf lassen. 

Die Vorderhose ist nun fertig und sieht in meinem Beispiel so aus.

SCHRITT 8: Zum Schluss fehlt nur noch ein bisschen Farbe auf der hinteren Hose. Und schon ist deine Upcycling-Jeans fertig! 

 

Nun zeige ich dir noch ein paar Bilder meiner aufgepimten Jeans. Lass dich inspirieren für dein individuelles Einzelstück!

 

 Hat dir meine DIY-Idee gefallen?

Dann merke sie dir doch gleich mit dieser Grafik auf Pinterest:

 

Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachmachen und bin gespannt auf deine Boyfriend-Jeans,

deine

 

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Fakts:

Die Jacke:

  • Schnitt: Carja von Miss Rosi
  • Stoff: Glitzersweat und Metall-Reißverschlüsse von Snaply

 

Das Shirt:

  • Schnitt: Ladysun von Miss Rosi (ohne Ärmel)

 

Die Hose:


 

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DIY: Dein eigenes Label mit Snappap


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DIY-Mode: Selbstgenäht mit Freude und Leichtigkeit

Freude und Leichtigkeit. Heute habe ich euch Bilder mitgebracht, die genau das ausdrücken sollen. 

 

Freude in schlechten Zeiten, in Krisensituationen - geht das überhaupt? Darüber möchte ich ein paar Gedanken mit euch teilen. 

 

Zuerst einmal zu den Fotos.

Bestimmt habt ihr schon entdeckt, dass sich meine Seite etwas verändert hat. Zum Positiven hoffe ich :) Im Urlaub hatte ich ja viel Zeit und habe mir ein paar Gedanken über meinen Näh-Blog gemacht. Die Fotos, die ich euch heute zeige, sind die Hintergrundbilder der neuen Webseite. 

Mein Outfit ist natürlich wieder komplett selbst genäht. Der Rock ist ein Fairy-Rock, den ich mir zur Hochzeit meiner besten Freundin genäht habe. Ich habe die lange Variante gewählt und dafür einen bedruckten Chiffon verwendet. Der Stoff ist wieder ein ganz besonderes Schätzchen aus früheren Zeiten. 

Dazu trage ich ein selbstgemachtes DIY-Shirt. Der Grundschnitt dafür war das Ladysun-Shirt. Ich habe es ohne Ärmel genäht und ein Teilung mit Spitze eingefügt. Das Shirt trage ich total gerne und ist eines meiner Lieblingsshirts. Obwohl es so schlicht ist. 

 

 

 

 

Eine ganz liebe Kollegin meinte neulich zu mir, dass man sein Leben so nehmen sollte wie es ist. Auch wenn man selbst ganz andere Vorstellungen oder Wünsche hatte. Und man jetzt einen ganz anderen Weg geht. Das wichtigste ist, dass man sich selbst und sein Leben so wie es ist annehmen kann. 

Manche nennen es Schicksal, andere Führung oder Zufall. Ich nenne es jetzt einfach mal Bestimmung. Wir sind zu etwas bestimmt worden. Du bist zu etwas berufen, das in dem Ausmaß und in der Weise nur Du tun kannst. Ich glaube, dass es einen besonderen Grund hat, warum du gerade da stehst und dich dort befindest wo du gerade bist. 

 

Auch wenn wir es oft anderes sehen. Besonders wenn wir in der Situation oder Umstand drin stecken. Dann geht es mir oft so, dass ich nur das sehe, was mein begrenztes Blickfeld zulässt. Aber eigentlich ist dahinter viel mehr sichtbar. Ich müsste nur mal auf den Berg steigen und den Ausblick genießen, anstatt mich immer im Nebel des Tals aufzuhalten. Wenn ich das mal so bildhaft ausdrücken darf.

 

 

Wenn ich mich über Dinge aufrege und unzufrieden bin, bringt es mir am Ende gar nichts, außer dass ich weniger Energie habe und schlecht gelaunt bin. Egal, ob in Bezug auf Menschen, Umstände oder Lebenssituationen. Ich habe meine Kraft verbraucht und am Ende nur mir selbst geschadet. 

 

 

 

Stattdessen fange ich an, in den Menschen, die mich genervt haben, das Positive zu sehen. Im Moment merke ich immer wieder, dass ich mit Unzufriedenheit zu kämpfen habe. Woher kommt das?

Da wären wir wieder an dem Punkt mit dem Vergleichen... unbewusst beobachte ich Menschen in ähnlichen Situationen und sehe von außen, dass es anscheinend bei ihnen viel besser zu funktionieren scheint, als bei mir. So kommt Unzufriedenheit in mein Leben. Denn da es bei mir ja viel schlechter aussieht als bei Anderen, fühle ich mich ja automatisch auch schlechter. Vielleicht sogar minderwertiger. Etwas in mir schreit "Ich will, dass es bei mir aber auch funktioniert" Sehe aber wieder nur durch mein eingeschränktes Sichtfeld.

 

Wenn ich mal von mir selbst und meiner verletzten Seele wegschaue, dann erkenne ich, dass es wichtig ist, den Weg zu gehen auf dem ich mich gerade befinde. Auch wenn er steinig ist. Die Spannungen auszuhalten und die Krisen zu meistern. Denn das macht mich stärker. Und ich lerne sehr viel auf diesem Weg, das ich wahrscheinlich zu einem späteren Zeitpunkt einmal brauchen werde. 

 

Wenn es uns gut geht, fällt es uns leicht, gut gelaunt zu sein und uns zu freuen. Doch wie sieht es aus, wenn mal nicht alles glatt läuft? Da ist es für mich eine riesen Herausforderung, trotzdem dankbar zu sein und Freude zu haben. Natürlich sind auch Zeiten wichtig, in denen wir wütend und traurig sind. Das finde ich sogar sehr wichtig, dass wir unseren Gefühlen Raum geben. 

Heute geht es mir darum, nicht in diesen Kriesen und schlechten Zeiten stecken zu bleiben, sondern den Kopf zu heben und wieder anfangen zu laufen. So wie es in dem bekannten Spruch heißt: "Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen". 

 

Seit ein paar Wochen, habe ich mir angewöhnt, am Ende jeden Tages in mein Journal drei Dinge aufzuschreiben, die ich schön fand oder für die ich dankbar bin. Ich muss sagen, das verändert total die Wahrnehmung. Ich habe das Gefühl, mein Blick hebt sich dadurch und in mir beginnt eine Grund-Dankbarkeit sich auszubreiten.  

 

Ich glaube ein Schlüssel zum glücklich sein ist, zu lernen in kleinen Dingen dankbar zu sein.

 

 

 

Wenn du magst, probiere es auch mal aus und schreibe dir immer am Ende des Tages auf, was dir an diesem Tag besonders gefallen hat.

Manchmal gibt es auch so Tage, an denen alles schief läuft und irgendwie gar nichts gut geht. Aber auch an solchen Tagen gibt es Dinge, für die wir dankbar sein können ;) 

 

Ich wünsche euch sehr viel Freude, die ihr mit anderen zusammen teilen könnt,

eure


Fakts:

Der Rock:

Das Shirt:

 

 

 

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Ein Tag in Venedig - mit selbstgenähtem Outfit


Venedig... Was für eine traumhafte Stadt!

Ich wollte schon lange diese Inselstadt besuchen, die auch als die "schönste Stadt der Welt" bekannt ist. So viele Geschichten spielen in Venedig und unzähligen Filmen dient die Stadt als Kulisse. 


Sie ist ja auch einzigartig mit ihrem Kanalsystem, den vielen Gondeln und den venezianischen Bauwerken.


Ich habe euch ja schon im letzten Blogartikel ein bisschen über meinen Urlaub berichtet. Da ging es eher um die Ruhe und Entspannung am Meer. Heute möchte ich euch mitnehmen in das Stadtleben Italiens. In eine ganz besondere Stadt. Nach Venedig.



Ein Tag in Venedig. 

Puuuh.. ganz schön wenig Zeit für so einen vielseitigen und faszinierenden Ort. Was macht man, wenn man nur einen Tag in Venedig ist?


Einen guten Tipp, den ich euch ganz zu Anfang schon mal geben kann (falls ihr auch eine Venedigreise plant): Lasst den Reiseführer einfach mal liegen und entdeckt die wunderschönen Geheimorte Venedigs!

Wir haben uns für unseren ein-Tages-Trip nach Venedig dafür entschieden, uns einfach mal durch die Stadt treiben zu lassen und die "geheimen" Orte zu suchen. 


Für so einen besonderen Ausflug, wollte ich natürlich auch ein besonderes Outfit nähen. 

Ich habe schon lange keine Blusen mehr genäht. Irgendwie gab es in den letzten Monaten (oder schon Jahre?!...) bei mir vermehrt Shirts und Pullis aus Jersey oder Sweatstoffen. 

Da ich aber wieder mehr Abwechslung möchte und auch wieder mehr Webware vernähen will, war also klar, dass mein Venedig-Outfit auf jeden Fall eine Bluse bekommt. 



Die Bluse ist eine weit geschnittene Kasten-Bluse. Ich habe sie aus einem Viskose-Webstoff genäht und mit schwarzem Satin kombiniert. Das Besondere an der Bluse sind für mich die Knöpfe. Denn die sind fast schon antik :) 

Eine Freundin hat sie mir geschenkt, die sie wiederum von ihrer Oma geerbt hat. Sie war leidenschaftliche Knöpfe-Sammlerin und hat so manche Schätze verwahrt. 


Zur Bluse habe ich eine leichte Sommerhose aus reiner Seide kombiniert. Ich mag es, mit Kontrasten zu spielen. Wie hier bei der Hose. Der Schnitt ist wie eine Jogginghose, mit Gummibund und Kordel. Das Material ist zart und glänzend, kombiniert zu robustem Metallreißverschluss und -Ösen. 


Beide Schnitte - zur Bluse und zur Hose - sind aus der Burda Style Zeitschrift. Ich verlinke es euch wie immer ganz am Ende des Beitrags. 


So, nun zurück zu meiner Venedigreise.

Wir sind also aus der Fähre ausgestiegen und ich war erstmal total geplättet von den vielen Eindrücken. Zum einen natürlich die atemberaubende Kulisse! Vor allem bei einem Tag mit Sonnenschein. 

Aber zum anderen auch die vielen unterschiedlichen Menschen aus aller Welt. Venedig ist wirklich so eine Stadt, in der die verschiedensten Menschen und ihre Kulturen zusammen treffen. Alle wollen die Stadt und ihre Schönheit bewundern. 

Und wo verschiedene Länder sind, sind auch andere Modestile. Das war wirklich sehr beeindruckend! In jeder Richtung, in die ich blickte, gab es etwas Neues zu bewundern. Ich musste meine kreativen Sensoren regelrecht einfahren, denn sonst hätten mich die vielen Einflüsse fertig gemacht. 



Wir kamen an unzähligen Ständen vorbei, an denen Künstler ihre Werke verkauften. An einem sind wir schließlich stehen geblieben und haben uns eine Weile mit dem Verkäufer unterhalten. Auch wenn ich anfangs skeptisch war, war es doch ganz nett und wir fragten ihn, welche Orte er uns in Venedig empfehlen könne, die nicht mit Touristen überfüllt sind. 

Er gab uns den Tipp, in Richtung der Barock-Kirche Santa Maria della Salute zu gehen und dort die Gegend zu erkunden.


Also sind wir mit der Gondel über den großen Kanal. Er hatte Recht. In dieser Gegend sind wirklich wenig Touristen und es ist sehr idyllisch dort. 

Wir schlenderten durch die Gassen und beobachteten die Einheimischen, die ihren Alltag lebten. An den Kanälen kamen ab und zu Boote vorbei, die so etwas wie ein Möbelspedition auf dem Wasser sind oder einfach Bewohner von einem Ort zum anderen bringen.

Ich war fasziniert von dem Leben dort und hätte glaube ich stundenlang einfach am Wasser sitzen können. 

Manchmal habe ich schon gehört, dass die Kanäle und das Wasser in Venedig stinken würden, aber das kann ich nicht bestätigen. Vielleicht lag es am Wetter und daran, dass wir einen wunderschönen Sonnentag erwischt haben. Bei uns jedenfalls habe ich nirgends einen unangenehmen Geruch bemerkt. 


Natürlich waren wir auch an den typischen Sehenswürdigeiten, wenn auch nur für kurz. Denn wenn man in Venedig zu Fuß unterwegs ist, lässt sich das manchmal nicht unbedingt vermeiden. Ich bin nicht so der Typ, der unbedingt Sehenswürdigkeiten anschauen muss. Für mich ist es viel spannender, die Menschen dort zu erleben und wie sie dort ihren Alltag gestalten. Was ich von ihnen lernen kann und wo ich mich inspirieren lassen kann. 

Zum Beispiel die Künstler, die an jeder Ecke sitzen und malen oder zeichen. Das begeistert mich. Da könnte ich mich direkt daneben hinsetzen und meine Stifte aus meiner Tasche holen :) 



Wart ihr schon einmal in Venedig? Und wenn ja, wie hat es euch gefallen?


Ich werde auf jeden Fall nochmal hingehen und dann auch nicht nur für einen Tag sondern ein paar mehr :) Denn es lohnt sich wirklich und es gibt dort so viel zu erleben. Die Stadt macht ihrem Ruf der "schönsten Stadt der Welt" wirklich alle Ehre. 


 

Ich wünsche euch besondere Begegnungen und eine inspirierende Restwoche,

eure


Fakts:

Die Hose:

  • Schnitt: Burdastyle 
  • Stoffe: Seidenstoff von Glaeser Textil
  • Reißverschluss, Kordel und Ösen von Glaeser Textil

Die Bluse:
  • Schnitt: Burdastyle
  • Stoffe: Viskosestoff von Glaeser Textil, Satin aus meiner Fundgrube
  • Knöpfe von der Oma einer Freundin

 

 

 

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DIY Idee: Upcycling Nadelkissen aus Cremedose

Heute habe ich mal wieder eine DIY-Idee für euch!

 

- Upcycling Nadelkissen aus einer Cremedose -

 

Wer kennt es nicht? 

Überall liegen die Stecknadeln im Nähzimmer verteilt. Die kleinen Nadeln verlieren sich aber auch so schnell beim Nähen! Und wenn man sie braucht, sind sie nicht am richtigen Platz... dagegen hab ich DIE Lösung! :) 

Ein super praktisches Nadelkissen. Die Nadeln sind alle aufgeräumt und es gibt sogar Platz für andere Nähutensilien wie Klammer oder Kreide!

Außerdem auch supertoll als Geschenk-Idee für eine liebe Näh-Freundin oder für die Mama als Muttertagsgeschenk.

 

Ich habe dir hier eine Schritt-für-Schritt DIY-Anleitung zusammengestellt, wie du dir ein Nadelkissen ganz einfach selbermachen kannst - aus einer Cremedose:

 

Du benötigst:
  • Ein Stückchen (Rest-) Stoff
  • Einen (alten) Schwamm
  • Schneiderkreide
  • Heißkleber
  • Nadel und Faden
  • Schere
  • Leere Cremedose

 

Und los geht's!

 

Schritt 1:

Als erstes nimmst du dir den Schwamm zur Hand und schneidest so vil ab, dass er zunächst einmal quadratisch ist.

 

Schritt 3:

Jetzt geht es an die Feinheiten. Am Ende sollte aus dem quadratischen Schwamm ein halbrunder Schwamm entstanden sein. Es ist ein bisschen so wie beim Schnitzen. Erst grob und dann immer feiner, damit es möglichst rund wird.

 

Schritt 5:

Schneide den "Stoffkreis" aus und nehme dir Nadel und Faden zur Hand.

 

Schritt 7:

Lege nun den Schwamm auf die linke Seite des Kreises, sodass die Rundung des Schwamms unten liegt. Ziehe vorsichtig an den beiden Fäden.

 

Schritt 9:

Zum Schluss musst du nur noch das Kissen auf dem Deckel der leeren Dose anbringen. Dies geht am besten mit einer Heißkleberpistole.

Aber Achtung! Der Kleber ist wirklich sehr heiß und trocknet sehr schnell. Deshalb bitte vorsichtig damit umgehen und unbedingt die Gebrauchsanweisung beachten!!

 

Schritt 2:

Dann fängst du an, den Schwamm mit der Schere zu formen. Dazu schneidest du die Kanten grob ab.

 

Schritt 4:

Wenn du den Schwamm fertig hast, dann legst du ihn auf das Stück Stoff und zeichnest dir großzügig einen Kreis auf.

 

Schritt 6:

Nähe von Hand knapp an der Kante des Kreises mit einigen Stichen, ohne dass du den Anfang und das Ende des Fadens verknotest oder vernähst.

 

Schritt 8:

Durch das Ziehen legt sich der Stoff sauber um den Schwamm. Verteile die Mehrweite gleichmäßig, damit keine großen Falten entstehen.

Verknote die Fäden.

 


 

Und schon ist dein DIY Upcycling-Projekt "Nadelkissen" fertig!!

War doch gar nicht so schwer oder? :)

 

Wenn du magst, kannst du die Dose natürlich noch mit Bändern verziehren oder mit Farbe bemalen. Ich habe sie weiß gelassen, weil mir persönlich das so am besten gefällt.

 

Nun sind deine Näh- und Stecknadeln geordnet und die Dose selbst bietet viel Platz für Schneiderkreide, Klammern oder was man sonst noch so braucht zum Nähen.

 

Hat dir meine DIY-Idee gefallen?

Dann merke sie dir doch gleich mit dieser Grafik auf Pinterest:

 

Ich wünsche ir viel Spaß beim Nachmachen und bin gespannt auf eure Nadelkissen,

eure

 

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Lässige Hose nähen mit Burda Schnittmuster

Zwei Wochen Urlaub sind schon wieder vorbei...  eine wunderschöne und entspannte Zeit liegt hinter mir. 

Ich hätte nicht gedacht, dass ich es zwei Wochen ohne meine geliebte Nähmaschine aushalte und dann auch noch so gut :) Ganz ehrlich muss ich zugeben, dass ich das Nähen überhaupt nicht vermisst habe. Denn es tat sooooooo gut mal einfach nichts zu tun!! 

 

Vielleicht lag das daran, dass ich vor meinem Urlaub einen regelrechten Näh-Marathon hingelegt habe. Denn wie ich bin, dachte ich mir: Italien ist so ein schönes Land, da gibt es bestimmt sooo viele schöne Orte um Fotoshootings zu machen. Und außerdem brauchte ich dringend noch ein paar Sachen, die ich mit in den Urlaub nehmen konnte. Wie zum Beispiel diese lässige Bundfaltenhose aus dem Cherryblossom Jerseystoff.

 

Mit den Fotos bringe ich euch eine kleine Meeresbrise und ein bisschen Urlaubsfeeling ins kalte Deutschland ;) 

 

 

 

Da sie aus Jersey genäht ist und oben mit einem Gummibund gehalten wird, wirkt die Bundfaltenhose schon fast wie eine etwas luftigere Jogginghose. Genau so eine wollte ich schon länger haben! Denn wenn die Tage schon etwas kühler werden aber trotzdem die Sonne noch scheint, finde ich die normalen Jogginghosen noch etwas zu warm. 

Besonders wie hier in meinem Fall, da ich sie am Meer tragen wollte.

 

Die Hose hat seitliche Eingriffstaschen und vorne insgesamt vier tiefe Bundfalten. Ich liebe diesen Schnitt, denn er hat etwas von einer Karottenhose, die ja im Moment wieder modern sind. Dieses Mal habe ich mich für ein Burda Schnittmuster entschieden. Ich werde euch ab jetzt übrigens öfters mal was aus Burda Schnitten zeigen. Denn ich habe nämlich vor kurzem meine Liebe zu Burdastyle entdeckt ;) 

(Lest ihr auch gerne die Zeitschrift?)

 

 

 

Wenn ich jetzt so die Bilder betrachte wünschte ich mich zurück ans Meer... das Rauschen, die Möwen, der Frieden... und besonders die überwältigende Sonnenuntergänge. 

 

Auch wenn ich riesigen Respekt vor dem Meer habe (vor allem vor den Tieren, die darin leben), fasziniert es mich total. Man kann stundenlang am Strand sitzen und es beobachten. Es wird einem nie langweilig und irgendwie hat es etwas beruhigendes. 

Wenn die Sonne untergeht und das Licht sich auf der Wasseroberfläche spiegelt, verwandelt sich das Meer in ein atemberaubendes Kunstwerk, mit einem Foto oder Gemälde kaum einfangbar. In Kombination mit dem Himmel und den Wolkenformationen einfach unglaublich.

Ich hätte wirklich stundenlang zuschauen können wie sich die Farben jede Minute neu formen. 

 

Was für ein Privileg, eine so schöne Kulisse für meine Fotos haben zu dürfen!

 

 

Ich glaube diese selbstgenähte Jerseyhose habe ich wirklich fast jeden Morgen während meines Urlaubs getragen. Sie ist einfach so bequem zum Frühstücken und auch zum entspannten lesen in der Hängematte oder am Strand :) 

 

Auch Zuhause werde ich sie tragen, da bin ich mir ganz sicher! 

Ich finde sogar, dass sie auch sehr gut auf der Straße tragbar ist. 

Je nach dem, was man dazu kombiniert und welche Schuhe man dazu trägt, kann sie ganz lässig aber auch sehr stylisch wirken.

 

 

Ich hoffe, ich konnte euch ein kleines bisschen in meinen Urlaub mit hinein nehmen und euch durch die Fotos eine Brise Frieden und Erholung schicken. 

 

Im Alltag gelingt das immer nicht so gut, das weiß ich selbst nur zu gut. Aber ich werde es auf jeden Fall versuchen, in meinen Alltag mit einzubauen. Ich werde auf jeden Fall mehr lesen, als Serien schauen ;) 

 

Ich habe euch noch mehr genähte Outfits und Bilder aus dem Urlaub mitgebracht, aber dazu in den nächsten Tagen und Wochen mehr ;) 

 

 

Ich wünsche euch friedvolle Gedanken und eine ruhige Restwoche,

eure


Fakts:

Die Hose:

  • Schnitt: Burdastyle (leider vergriffen, ähnliche Schnitte findest du hier
  • Stoffe: Jersey "Cherryblossom" von Stoffduo

 

 

 

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vom heiligen Berg...


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Vom heiligen Berg und dem Flamingo-Outfit

Wieder da!

 

 

 

 

Hallihallo meine Lieben!

Ich melde mich aus der Versenkung ;) Schon einige Wochen ist hier nichts mehr geschrieben worden. Das lag zum einen daran, dass ich so viel zu tun hatte in den letzten Wochen und es einige Veränderungen in meinem Leben gab, die sich erstmal einpendeln mussten. Und zum anderen daran, dass wir den Server des Blogs umgezogen haben. Bis dann alles wieder reibungslos läuft, dauert das ja immer ein bisschen.

 

Sowohl privat als auch beruflich war bei mir in letzter Zeit viel los. Eigentlich dachte ich, der Sommer wird sehr entspannt für mich werden und ich hätte eine Menge Zeit, mich um liegengebliebenes zu kümmern. Schließlich sind da viele von euch im Urlaub und da spürt man in der Regel einfach ein Sommerloch ;) 

Doch dann kam es ganz anders. 

Schön anders.

 

Denn ich habe einen neuen Job angefangen. Keine Angst! Miss Rosi und der Blog läuft natürlich weiter! Mein Ziel ist es sogar, mehr Zeit für den Blog zu investieren, interessante und ermutigende Artikel für euch zu schreiben und natürlich auch wieder viele schöne Tutorials und DIY-Anleitungen zu machen. Ich habe schon jede Menge Ideen für euch! 

Doch weil die Selbstständigkeit nicht immer so einfach ist wie es manchmal von außen scheint, habe ich mich nach einem zusätzlichen Job umgeschaut, der mir ein bisschen finanzielle Sicherheit gibt. In dem ich aber auch meine Leidenschaft zum nähen und kreativ sein trotzdem leben kann.

 

Ich bin mega happy, so eine Arbeit nun gefunden zu haben! Es ist nicht nur irgendein Job, nein es ist ein Stück Traum, der in Erfüllung gegangen ist. Vielleicht nur ein Teil vom ganz großen Traum. Aber ein riesen Schritt in die richtige Richtung!

 

Auch wenn es manchmal ein Weile oder auch ein paar Jahre dauert, möchte ich euch sehr ans Herz legen und euch Mut machen: Bleibt an euren Träumen dran! Es lohnt sich wirklich zu träumen. Ich denke sogar, dass solche Träume in uns hinein gelegt wurden. Manchmal kommt es vielleicht ein bisschen anders, als wir dachten (das ist mir schon hundertmal so gegangen) aber wenn wir offen sind und unsere Augen für die schönen Dinge öffnen, dann sehen wir, dass es genau richtig ist, wie es gekommen ist! Und ein anderes Mal dürfen wir mutig sein, unseren Traum anzupacken und einen Schritt auf dem Wasser wagen. 

 

 

 

Der heilige Berg

 

Ich liebe die neue Arbeit! 

Da so ein Neuanfang aber immer etwas Zeit braucht - Neues lernen, neue Kollegen, neuer Arbeitsplatz, Einarbeitungszeit...- ist der Blog leider in letzter Zeit etwas auf der Strecke geblieben. Das tut mir sehr Leid und ich hoffe, ihr seid mir nicht böse. 

 

Ganz besonders, wenn man stressige Zeiten erlebt oder man viel zu tun hat, beruflich oder privat, sind Verschnaufspausen total wichtig! Das habe ich auch gemerkt! Auch wenn die letzten Wochen eine wundervolle und erfüllte Zeit war, musste ich doch mal Pause machen. Einfach mal durchatmen. Das vergisst man manchmal wirklich. 

Deshalb haben wir uns letzte Woche einen Tag mal ganz rausgenommen, sind auf einen, für mich sehr heiligen, Berg gefahren. Dort sind auch diese Fotos entstanden. 

 

Durchatmen, auftanken, neu gestärkt werden.

 

Mit den Bildern möchte ich zum Ausdruck bringen, wie gut es tut, Pause zu machen und Kraft zu schöpfen.

Das Rauschen der Blätter im Wind, das Zwitschern der Vögel, die Sonne, die dich auf der Nasenspitze kitzelt, der Duft der Natur. 

Alles Dinge, die wir oft übersehen, wenn wir zu beschäftigt sind. 

 

Ich möchte Dich heute fragen: Wo musst Du vielleicht mal Pause machen? 

 

 

Schnelles Outfit mit Flamingo-Plott

 

Für viele von euch ist nähen ein Ausgleich im stressigen Alltag. 

Das habe ich in den letzten Wochen auch sehr zu schätzen gelernt. 

Ist doch irgendwie seltsam... um so weniger Zeit ich fürs nähen habe, umso mehr fließen die Ideen und umso schneller nähe ich plötzlich ;) 

 

So ist auch dieses Outfit sehr schnell entstanden. Ein fixer Gedanke während der Arbeit und am nächsten Tag ist es schon fertig! 

 

Die liebe Henrike von Hilli Hiltrud hat mich vor einer Weile gefragt, ob ich Lust hätte, ihre neue Plotterdatei "Origami Flamingo" testen möchte. Na klar hab ich da "Ja" gesagt! 

Aber hallo! Ein Flamingo-Liebhaber wie ich (schon sehr lange vor dem Hype!) kann das doch nicht abschlagen! 

Und er passte perfekt zu meinem spontanen Outfit-Einfall. 

 

Ich liebe den Flamingo! Er ist total modern, stylisch, nicht zu verspielt und perfekt als kleiner Hingucker auf einem unifarbenen Shirt ;) 

 

Die Leggings war schneller als schnell genäht. Zuschneiden, nähen, Gummiband einziehen - fertig! Nach einem Schnitt for free von CUT

Das Shirt ist mal wieder etwas selbst gebasteltes. Wie in letzter Zeit häufig. Ganz provokant habe ich diesmal den Armausschnitt einfach offen gelassen, nicht versäubert und auch nicht eingefasst. So bekommt das Shirt einen lässigen Used-Look. 

Um dem Shirt die Langeweile zu nehmen, habe ich hinten eine Teilung gemacht und ein Stück wunderschöner Spitze eingesetzt. Ich liebe Spitze ja total und könnte es (fast) überall einsetzen ;) 

 

Was meint ihr zu meinem Outfit mit Flamingo-Plott? 

 

 

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Fakts:

Das Shirt:

 

Die Leggings:

 

 

 

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Luftige High-Waist-Shorts


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Über Stoffe vernähen und meine neue Leo-Carja

Eine neue Jacke muss her!

 

 

 

Heute mal ein Outfit ganz ohne rosa ;)

Normalerweise ist ja bei mir immer irgendwo die Farbe rosa dabei. Das passiert ganz selten, dass ich mal kein rosa trage. Weil ich die Farbe einfach mag.

Allerdings mag ich dunkelblau auch sehr sehr gerne an mir leiden und mittlerweile habe ich auch schon ganz schön viele Teile in meinem Kleiderschrank, die dunkelblau sind. Nur irgendwie habe ich meistens nicht die passende Jacke dazu.

 

Also stand schon länger auf meinem Näh-Plan: Ein schickes Jäckchen, das zu meinen blauen Teilen im Kleiderschrank passt.  

 

 

Carja - Jacke und gleichzeitig Cardigan

 

Meine Wahl viel auf das Schnittmuster Carja - eine Jacke, die gleichzeitig Cardigan ist. Den Schnitt habe ich euch schon im letzten Herbst vorgestellt. Auch wenn er schon ein paar Monate alt ist, mag ich ihn trotzdem immer noch total gerne! 

Es sollte eine bequeme Jacke sein, die trotzdem modern und schick ist. Und natürlich etwas besonderes, das man nicht überall findet. 

 

Mit den aufgesetzten Taschen ist die Carja definitv ein Hingucker! Die Reißverschlüsse sind nicht unbedingt Pflicht aber ich finde, es macht nochmal zusätzlich total was her. 

Hier habe ich an den Ärmeln Patches aufgenäht, die ich quer abgesteppt habe. Damit es ein bisschen 3D-Effekt bekommt, habe ich zwischen den zwei Stoffen noch ein Volumenvlies eingearbeitet. 

 

Der Jaquard-Sweat mit Leopardenmuster von traumbeere.de rief förmlich danach, der perfekte Stoff für meine neue Jacke zu sein! 

 

 

Der perfekte Stoff

 

Vor ein paar Wochen - oder eher Tage - trudelte hier wieder ein neues Paket mit neuen Stoffen ein. Diesmal von traumbeere.de

Ich hab mich riesig gefreut, denn diesmal durfte ich die Stoffe, die ich vernähen sollte, sogar selbst aussuchen! Und glaubt mir, sie haben soooooo schöne neue Eigenproduktionen!! Da viel mir die Wahl nicht ganz so leicht. 

 

Schließlich war es dann der Jaquard-Sweat mit Leomuster und dem passenden Kombistoff. Meine ersten Gedanken: Das könnte was werden! 

Kennt ihr das auch? Ihr habt schon länger ein Projekt im Kopf oder ein Schnittmuster auf dem Rechner liegen aber es fehlt DER perfekte Stoff? Natürlich habe ich auch viele Stoffe im Schrank, die noch auf den richtigen Schnitt warten. Hier war es jedoch anders herum. 

 

Als es dann ans Nähen ging (Das musste schnell gehen, denn ich hatte diesmal nicht viel Zeit und ich bin normalerweise auch eher langsam beim Nähen), habe ich mich bei jedem Schritt mehr gefreut, denn es formte sich relativ schnell zu einer wunderschönen Jacke. Genauso wie ich es mir vorgestellt hatte!

So ein feines Stöffchen, super zum nähen. Total einfach zum bügeln (ich bügel immer sehr viel beim nähen). Und so angenehm zu tragen! Ein bisschen dicker als Jersey aber auch nicht so warm wie normaler Sweat - also super für so Tage, an denen es morgens noch frisch ist und Abends wieder kühl wird.

 

Während der Mittagspause dachte ich dann, dass es doch schön wäre, auch gleich ein passendes Shirt dazu zu machen. Am besten mit Plott! Nur was würde zu einem Leo-Muster passen?

Na klar! Ein Leopard! 

Also Stifte raus und drauf los gezeichnet. Raus kam dieser coole Leopard mit Hipster-Brille ;) 

 

Tja, manchmal sind die Ideen sofort da, fast noch schneller als man sie braucht. Und ein anderes Mal sitzt man ewig bis das richtige Motiv steht... 

 

Die Designnähmädels sind so ne tolle Gruppe! Das liebe ich am meisten am Designnähen. Den Austausch und das Kennenlernen von alten oder neuen Gesichtern. Vor allem auch die Kreativität, die zu sprudeln beginnt. Auch wenn man oft nicht viel Zeit hat. Oder vielleicht gerade deswegen?!

Ich möchte es auf jeden Fall nicht missen. Auch wenn es ganz klar, viel Zeit ist, die man da investiert. 

 

Mein Outfit ist also komplett und jetzt zeig ich euch die Bilderflut :) Wir haben bei den Fotos eine neue Kamera getestet. Ich bin begeistert, was sagt ihr?

 

 

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Fakts:

Die Jacke:

 

Das Shirt:

 

 

 

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Mein erstes Stoffdesign: Cherryblossom

Cherryblossom - romantisch, modern, verspielt

 

 

Mein erstes Stoffdesign gibt es jetzt schon eine Weile und bestimmt habt ihr es auch schon mitbekommen ;)

Mir ist aber aufgefallen, dass ich es euch noch gar nicht richtig vorgestellt habe. Entschuldigt bitte! 

 

Vor ein paar Wochen kam das Paket mit dem schönen Stöffchen "Cherryblossom" in der Farbe grau und blau. In grau hab ich ihn gleich verarbeitet und mir ein Bandeau-Kleid genäht. Die Bilder davon hab ich euch heute mitgebracht und da dachte ich, bei dieser Gelegenheit stell ich euch mein Design noch richtig vor.

 

Als ich den Stoff unter der Nähmaschine hatte, wurde mir nochmal bewusst, wie verrückt es sich einfach anfühlt, den ersten selbst entworfenen Stoff zu vernähen! Wahnsinn!

 

Aber wie kam es überhaupt dazu?

 

Die Idee

 

Vielleicht erinnert ihr euch noch an mein Top, das ich mit Textilfarbe letztes Jahr bemalt habe?  (Wenn nicht, könnt ihr es hier nachlesen.)

Es war ungefähr genau vor einem Jahr. Da hatte ich spontan die Idee, ein Shirt mit Farbe zu bemalen und zu etwas ganz besonderem zu machen. Weil ich sowieso total der Blumenfan bin, habe ich mich als Motiv für Kirschblüten entschieden.

 

Nachdem ich die Fotos von meinem Kirschblüten-Shirt dann hier und auch auf Facebook und Instagram gezeigt habe, habe ich so viele Anfragen bekommen, ob ich die Blüten nicht auch als Stoffdesign machen könnte.

Das hat mich total geflasht und so gefreut. Denn damit habe ich absolut nicht gerechnet! 

 

Zu den gemalten Kirschblüten habe ich damals sogar ein kurzes Speedpainting Video gemacht. 

Hehe, was da so einfach und schnell aussieht war in Wirklichkeit eine mega Arbeit von insgesamt 10 Stunden... verrückt oder?! 

 

Das Design

 

Nachdem so viele nach einem Stoffdesign gefragt haben, habe ich mich also dran gesetzt, das Motiv als Stoffmuster umzusetzen. 

 

Nach ein bisschen herum probieren und unterschiedliche Anordnungen testen, ist dann der erste Entwurf fertig gewesen! Man war ich happy! 

Das Design stand also fest. Nur WIE kommt man zu einem Stoffproduzenten, der die eigene Idee umsetzen mag? Wo es doch so viele tolle Designer überall gibt...

 

Instagram fasziniert mich ja schon eine Weile. Dort geht einfach so viel und so viele Leute sind da unterwegs. Deshalb habe ich einfach meine Designs dort gezeigt und nach Stoffproduzenten gefragt. Wieso auch nicht? Schließlich geht das mit den Hashtags sehr einfach. 

Nur, ob sich das wirklich jemand anschaut? 

Ich war so richtig hibbelig!! Gefällt es den Fans? Sieht es überhaupt jemand von den Stoffproduzenten oder geht das sofort unter bei den Millionen von Fotos jeden Tag?

 

Am Ende hat es tatsächlich funktioniert! 

 

Ich habe mich für Stoffduo entschieden - einem ganz neuem Label, ein Zusammenschluss zweier ganz lieber Mädels. 

 

Das Kleid

 

Für mich war ganz schnell klar, dass ich aus dem Cherryblossom ein Kleid nähen möchte. Da ich dieses Jahr ein sehr großer Fan von Bandau Oberteilen und Kleidern bin, wollte ich auch für dieses Kleid ein Bandeau- Schnitt machen.Das Stoffdesign ist ja sehr romantisch und deshalb darf ja der Schnitt auch verspielt sein.

Also habe ich breite Rüschen doppellagig an den Ausschnitt angebracht. 

 

Das Kleid hat an beiden Seiten nach unten hin hohe Schlitze und auf Taillenhöhe eine kleine Raffung mit Gummiband. Der Entwurf und der Schnitt stammt natürlich wieder von mir selbst :) 

Ein ruckzuck genähtes Kleid mit sehr schöner Wirkung!

 

Was meint ihr zu meinem Kleid und meinem Stoffdesign? Habt ihr euch den Stoff auch schon ergattert oder seht ihr ihn jetzt gerade zum ersten Mal? Würde mich sehr interessieren, was ihr dazu meint :) 

 

 

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Fakts:

Das Kleid:

  • Schnitt: eigene Kreation (Wollt ihr das Schnittmuster? Dann schreibts mir in die Kommentare!)
  • Stoffe: Cherryblossom, bekommt ihr hier und hier.

 

 

 

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Luftige High-Waist-Shorts


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Luftige High-Waist-Shorts

 

Ich habe mir eine High Waist Shorts genäht. Das wollte ich unbedingt für diesen Sommer noch machen. Es sollte eine ganz luftige Hose sein, die bequem ist und man auch sehr stylisch tragen kann. 

In meinem Kleiderschrank gibt es nämlich nur noch uralte Shorts aus Jeans. Aber ich wollte eine aus einem schön luftigen Viskosestoff. Und auf jeden Fall eine Taillenhose, damit ich meine Crop Tops dazu tragen kann, ohne meinen Bauch zu zeigen ;) 

 

Also habe ich ein bisschen am Schnitt getüfftelt, habe den Hosengrundschnitt aus meiner Ausbildungszeit wieder heraus gekramt und hab ihn so verändert, dass es zur Sommershorts wurde.

Am Ende ist dann dieser Entwurf entstanden. 

 

Eigentlich ganz easy zu nähen. Am Bund ist ein Gummiband eingezogen und seitlich sind Taschen verarbeitet. Sie sitzt super bequem und ist genauso luftig wie ich sie haben wollte ;) 

 

Den schönen Schmetterlingsstoff habe ich schon letzten Sommer gekauft. Ursprünglich wollte ich daraus einen Rock nähen. Aber da ich im Alltag eher Hosen trage als Röcke, habe ich mich entschieden, dass es der perfekte Stoff für meine Sommershorts ist! 

 

Dazu trage ich ein Ladysun-Shirt ohne Ärmel. Auch ganz easy. Einfach anstatt den Ärmel die Ausschnitte mit Bündchen säumen und fertig. Bei meinem Shirt hier habe ich die Schulterpassen weggelassen und dafür eine Teilung oben am Shirt gemacht. Finde ich auch sehr schön mit der Spitze.

Ist zwar schon ein Weilchen her, als ich das Shirt genäht habe, aber ich finde es passt so gut zur Hose ;) 

 

Sommerhose in Größe 38?

 

So, nun dürft ihr mir sagen, ob ihr das Schnittmuster zur Hose in Größe 38 haben wollt!

Im vorletzten Beitrag habe ich euch ja das Kleid "Airyloose" vorgestellt und auch, dass es das Schnittmuster vorab schon in Größe 38 zu kaufen gibt. Einige von euch haben das schon in Anspruch genommen und das freut mich riesig!! So müsst ihr nicht so lange warten und könnt gleich loslegen. 

(Falls Du es noch nicht hast, aber gerne schon nähen willst, dann bekommst du es hier.)

 

Habt ihr auch Lust auf die Hose? Dann schreibt es mir gerne in die Kommentare :)

 

Natürlich werden dann auch die anderen Größen folgen, da braucht ihr keine Angst zu haben! Nur dauert das noch ein bisschen...

 

Hier kommen jetzt alle Fotos zur neuen Hose. Da hatten wir ein Spaß beim shooten! :) 

 

 

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Fakts:

Die Hose:

  • Schnitt: eigene Kreation (Wollt ihr das Schnittmuster? Dann schreibts mir in die Kommentare!)
  • Stoffe: Viskosestoff von Glaeser Textil
Das Shirt:
  • Schnitt: Ladysun Shirt (Miss Rosi)
  • Stoffe: Baumwolljersey weiß aus meinem Stofffundus, Stoff ebenfalls aus meinem Stoffvorrat 

 

 

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Vom lässigen Shirt und einer besonderen Begegnung

 

Ich freue mich, dass ihr euch schon so zahlreich zu meinem Newsletter angemeldet habt! Das macht richtig Freude! 

 

Ein lässiges Shirt


Heute habe ich euch die Fotos von meinem neuen Shirt mitgebracht. Der Schnitt ist sehr lässig und sportlich und wie in letzter Zeit häufiger auch wieder selbstentworfenen von mir. Eigentlich ist der Grundschnitt schon etwas älter. Schon letztes Jahr habe ich mir aus dem selben Schnittmuster ein Shirt mit Panda-Plott gemacht. Wird also Zeit, dass ich ihn mal digitalisiere und mit euch teile oder was meint ihr? 

 

Der Stoff ist von einer Stoffmesse. Ist schon etwas länger her, das er in meinem Stoffregal liegt. Es ist ein Viskose-Jersey mit einem Zeitungsdruck, kombiniert mit einer Aquarell Zeichnung. Etwas ganz Besonderes! Und deshalb hat es jetzt auch lange warten müssen für ein passendes Projekt.

 

Ich mag lässige Schnitte, die man einfach überwerfen kann und es sieht gleich stylisch aus. Seitlich habe ich einen Einsatz eingearbeitet und mit einer Brusttasche aus Spitze aufgepeppt. Was sagt ihr zu meiner Kombi? 

 

Eine besondere Begegnung


Da ich euch neben meiner selbstgenähten Kleidung auch immer gerne noch ein bisschen mehr mitgeben möchte, nehme ich euch in den nächsten Zeilen mit in ein Thema, das mich zur Zeit sehr bewegt.

 

Letztens bin ich durch mein Dorf gelaufen und war eigentlich auf dem Heimweg. Ich hatte an dem Abend nichts mehr geplant, wollte einfach entspannt den Abend ausklingen lassen. War auch mit meinen Gedanken wo anders... als mich eine ältere Dame ansprach.

Bei uns auf dem Land ist es ja normal, dass man sich im Ort grüßt, auch wenn man sich nicht kennt. Ich mag diese Geste. Einfach weil es zeigt, dass man den anderen wahr nimmt und weil ich es auch mag, wenn man mich wahr nimmt. Es macht einfach einen Unterschied, ob man einfach am anderen vorbei läuft und so tut als ob man sich nicht gesehen hat oder ob man dem anderen ein freundliches Lächeln schenkt.

 

Bei dieser Frau war es anders. Sie ist gleich stehen geblieben und hat mir eine Frage gestellt. Ein Gespräch entwickelte sich und sie erzählte mir ganz viel aus ihrem Leben. Ja, sie hat mich ein Stück in ihr Herz blicken lassen. Obwohl ich sie noch nie zuvor gesehen habe. Sie erzählte mir von ihrer Jugend aber auch wie es ihr heute geht. 

Teilweise war ich wirklich überfordert, denn was sagt man einer alten Frau, die viel entmutigendes in ihrem Leben erlebt hat? Und noch dazu wenn man völlig unerwartet auf der Straße angesprochen wird... Ich hätte ihr wirklich gerne geholfen. Oft will sich mein Herz umdrehen, wenn ich von anderen Menschen höre, die schweres mitgemacht haben. Aber ein einfaches "Alles wird gut" wäre wohl nicht angebracht gewesen. Also lies ich sie einfach erzählen.

Am Ende waren es fast 45 Minuten, in denen wir uns unterhielten. 

 

 

 

 

 

 

Ihr größtes Anliegen war, glaube ich, dass sie mich vor den Fehlern bewahren wollte, die sie früher machte. Sie sagte mir ganz oft, dass sie hofft, dass ich das nicht durchleben muss, was sie erlebt hat. Ich hab richtig gemerkt, dass ihr das sehr wichtig war.

 

Diese Gespräch mit ihr hat mich sehr ins Nachdenken gebracht. So oft wollen wir, besonders wenn wir noch jung sind, unsere eigenen Erfahrungen machen. Wir wollen nicht auf das Hören, was ältere zu uns sagen. Irgendwas ist da in uns, das rebellisch aufsteht und sagt: "Aber ich mache es anders!"

Ich merke das ja auch bei mir selbst. 

Natürlich wollen wir neue Wege gehen und ich glaube auch, dass es das auch braucht. Wie sonst würden neue Ideen und Projekte zustande kommen?!

Aber das meine ich gar nicht so sehr.

 

Sondern eher, dass wir auch mal auf Ratschläge von älteren Menschen hören sollten. Und auch wir jüngere Menschen haben Dinge weiterzugeben. Wir haben das Frische, die Motivation und die Energie. Wo die ältere Generation vielleicht schon aufgegeben hat oder an alte Traditionen festhält, haben wir neue Ideen und können frischen Wind mit bringen.

Das liebe ich an den verschiedenen Generationen. Und das ist auch einer der Gründe, warum ich gerne Zeit mit meiner Oma verbringe. Sie erdet mich ein Stück weit, bringt mich auf den Boden und ich darf ihr auch ein bisschen ihren Horizont erweitern.

 

Leider ist es heutzutage gar nicht mehr so üblich, das alte und junge Menschen zusammen sind. Immer mehr Altenheime werden gebaut. In letzter Zeit habe ich von verschiedenen älteren Menschen gehört, dass sie mit dem Alter unattraktiv geworden sind. Diese Aussage erschüttert mich zutiefst und lässt mich wirklich innehalten und auch über mich selbst nachdenken. 

Warum wird ein Mensch denn unattraktiv, wenn er alt wird? Weil er nicht mehr so viel tun kann? Vielleicht nicht mehr so fit im Kopf ist? Es langweilig mit ihm ist? 

Das macht mich sehr traurig.

Sind wir zu beschäftigt in unserem Alltag, um die Bedürfnisse unserer Großeltern oder Eltern nicht mehr wahrzunehmen? Sind wir so sehr mit uns selbst beschäftigt?

 

Ich habe mich das selbst auch gefragt und musste leider feststellen, dass manches davon wirklich auf mich zutraf. Aber das will ich ändern! Die Zeit mit meiner Oma ist einfach zu kostbar als das ich das eintauschen würde für meinen täglichen Trott! Irgendwann sind die alten Menschen nicht mehr da und von wem können wir dann noch lernen? Von wessen Weisheit könnten wir noch profitieren?

 

Jetzt kommst Du!

 

Wenn du magst, nimm dir ein paar Minuten Zeit und überlege dir:

  • Gibt es einen Menschen in deiner Familie, mit dem du mal wieder Zeit verbringen könntest?
  • Gehe bewusst durch den Tag und schau mal, ob dir ältere Menschen begegnen. Schenke ihnen ein Lächeln oder vielleicht sogar eine Blume.
  • Besuche deine Eltern/Großeltern oder ruf sie an, wenn es eine weite Entfernung ist.

 

Es würde mich sehr interessieren, was ihr zu dem Thema denkt und was für Erfahrungen ihr schon gemacht habt. Schreibt mir gerne in die Kommentare, wie es euch damit geht! Ich bin gespannt.

 

Wünsch euch alles Liebe,

eure Janina

 

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Fakts:

Das Shirt:

  • Schnitt: von mir kreiert (Habt ihr Lust auf ein Ebook?!)
  • Stoffe: Viskosejersey Zeitungsprint von Becky's Fabric, Viskosejersey dunkellila von Glaeser Textil, Blumenspitze von stoffe.de

 

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Ein neues Sommerkleid


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Ein neues Sommerkleid

Hallihallo ihr Lieben!

Heute bringe ich euch endlich mal wieder ein Blogartikel mit. In letzter Zeit war irgendwie so viel los oder ich war krank, dass ich gar nicht zum Schreiben gekommen bin...

 

Vielleicht habt ihr es schon entdeckt: Mein Blog hat sich ein bisschen verändert. Nicht viel aber ich arbeite in der nächsten Zeit immer wieder am neuen Design. Mit dem Alten war ich nicht mehr so ganz zufrieden... und ich finde, es darf auch mal etwas Neues her ;)

Wie gefällt es euch?

 

Nun aber zu dem, was ich euch heute eigentlich zeigen möchte: Mein neues Sommerkleid!

Schon ganz lange wollte ich mir ein ganz luftiges Kleid für den Sommer nähen. Wenn ich ehrlich bin bestimmt schon seid zwei Jahren. Aber irgendwie bin ich nie dazu gekommen. Oder ich habe mir die Zeit nie genommen. Da waren dann doch irgendwie andere Dinge wichtiger... Kennt ihr das? 

 

 

Ein luftig leichter Sommerstoff

Vor zwei Wochen kam ein Paket von der lieben Susann von Nähkind bei mir an. Da war dann unter anderem dieser Viskosestoff mit Federmuster drin. So ein zartes, weichfließendes Stöffchen! Da war es dann um mich geschehen. Das Projekt "Sommerkleid nähen" konnte nicht mehr länger warten. Dieser Stoff war wie perfekt für ein luftiges Kleidchen!

Also Stift in die Hand und die ersten Ideen aufgezeichnet. Es sollte ganz weich und luftig werden. Schließlich soll es ja auch bequem sein und bei heißen Temperaturen angenehm zu tragen.

 

Am Ende ist es dann dieses Kleidchen geworden. Und ich muss sagen, ich mag es sehr. Auch wenn ich am Anfang wegen der luftigen Breite noch etwas zweifelnd war. Aber nachdem ich es am vergangenen Wochenende fast jeden Tag getragen habe, bin ich richtig happy. Denn es ist tatsächlich super bequem und luftig.

 

Auch der Stoff ist für mich mal etwas ganz anderes. Mein (fast) erstes Kleidungsstück, in dem die Farbe Grün vorkommt. Ganz anders als sonst, auch mal kein rosa ;) 

Kombiniert habe ich den Federstoff mit einer weißen Blumenspitze. Da habe ich anfangs auch erst abwägen müssen, ob ich tatsächlich so kombinieren mag. Ist ja schon ein bisschen gewagt. Wollte es dann zwischenzeitlich ganz schlicht nur in dunkelblau machen. 

Aber zur Designerin gehört ja auch Mut, was Neues zu wagen und Trends zu setzen. Also hab ich mich zur Spitze entschieden. Und ich finde, es harmoniert super zusammen. Bin ja auch ein bisschen Fan von Stilbrüchen ;) 

 

Übrigens werdet ihr jetzt immer mal wieder die schönen Stöffchen von Nähkind hier auf meinem Blog bewundern können. Sie hat mich nämlich für ihr Designteam auserwählt, was mir eine große Ehre ist!

 

Neues Ebook

Wie gefällt euch mein neuer Schnitt? Habt ihr Lust, euch auch so ein luftiges Sommerkleid zu nähen?

 

Dann habe ich gute Nachrichten für euch: Ich werde aus dem Schnitt ein Ebook für euch machen! 

Damit könnt ihr euch dann euer persönliches Sommerkleid nähen, in eurer Wunschfarbe und wie es am besten zu euch passt. 

 

Das Kleid ist sehr luftig und locker geschnitten, deshalb auch ideal für jede Figur. Sogar für die Schwangeren unter uns! 

Es wird komplett aus Webware genäht und hinten mit Reißverschluss geschlossen. Wobei das nicht zwingend notwendig ist. Denn das Kleid ist so weit, dass ihr auch gut ohne Verschluss rein- und rausschlüpfen könnt ;) 

 

Nicht lange warten - Nähe es dir schon jetzt!

Für das Ebook habe ich mir etwas Neues überlegt.

 

Bevor der Schnitt ins Probenähen geht und dann auch die anderen Größen getestet werden, möchte ich euch gerne das Kleid schon jetzt in Größe 38 zur Verfügung stellen. Also denjenigen unter euch, die so wie ich, die Größe 38 tragen.

Denn das Schnittmuster liegt hier in der Größe bereit zum Nähen - und wieso nicht auch schon für euch?!

 

Wie in meinen anderen Ebooks wird es auch hier wieder eine ausführlich bebilderte Anleitung geben. Damit es für euch wieder richtig schön und zum Nachnähen einfach wird, werde ich all meine Mühen in die Anleitung stecken.

 

Bis die Anleitung fertig ist, lade ich euch herzlich ein, euch zu meinem Newsletter anzumelden. Da bekommt ihr dann nämlich exklusiv die Infos, wann und wo ihr das Schnittmuster in der Größe 38 bekommt.

Und natürlich auch, wann der Probenähaufruf starten wird. Ihr werdet dann also nichts mehr verpassen! 

...und ab und zu gibt es vielleicht auch eine kleine Überraschung :) 

So und hier kommen jetzt noch alle Fotos zu meinem neuen Sommerkleid. Schreibt mir gerne in die Kommentare, wie ihr das Kleid findet und ob ihr auch gerne eins nähen würdet :) 


Fakts:

Das Kleid:

 

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Von der Idee zum fertigen Outfit


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Bin ich gut genug?


Heute habe ich euch die Fotos zum fertigen Outfit für das Burdastyle Talent mitgebracht. Im letzten Blogartikel (wer ihn nicht gelesen hat oder nochmal nachlesen mag, kann das hier tun.) habe ich euch ja erzählt, wie man auf eine Idee zu einer eigenen Kreation kommen kann. 
Ich habe euch meine Entwürfe zu meinem Outfit gezeigt, aber wie sieht es eigentlich fertig aus?

Neben den Bildern meines neuen selbstentworfenen Outfits möchte ich heute auch ein bisschen was persönliches von mir schreiben.


Während ich mich mit der Frage beschäftige, ob ich gut genug bin, mein Körper schön genug ist, sagt eine Stimme in mir ganz leise: "Schau dich um, haben diese Frauen nicht alle mit dem selben Problem zu kämpfen?" 


Mein Blick fängt an sich zu verändern. Plötzlich sehe ich ganz normale Menschen, die alle auf ihre besondere Weise einzigartig und wunderschön sind. 
Aber die meisten erkennen das selbst gar nicht und kämpfen alle mit diesen Fragen, die ich mir selbst auch zuvor gestellt habe. Etwas in mir bewegt mich und will es ihnen sagen. Will ihnen den Vorhang öffnen, den Schleier von ihren Augen nehmen. 

Wir Frauen sind so veranlagt, dass wir uns selbst entweder fertig machen, wenn wir uns mit anderen vergleichen. Oder aber wir erheben uns über die anderen. Wir fangen an, gemein zu werden und die andere es spüren zu lassen, was wir von ihr denken. Das finde ich sehr traurig und ich frage mich, ob es denn wirklich so bleiben muss. Können wir nicht austeigen aus diesem Karusell, uns selbst aber auch die um uns herum so lieben lernen wie wir sind? 

Als ich zum ersten Mal vom Thema des diesjährigen Burdastyle Wettbewerbs gelesen habe, waren meine ersten Gedanken: "Was könnte ich kreieren, um die anderen zu schlagen?" Es sollte etwas ganz besonderes sein. Meine eigene Interpretation des Themas "Parisian Chic". Etwas, das sonst niemand machen würde. Etwas, das aus der Masse herausstechen würde. 
Aus meinem anfänglichen Stolz wurden schnell Selbstzweifel, als ich dann die Kreationen der anderen Teilnehmer sah. Vom einen Extrem ins nächste.

Warum dachte ich so? 

Ich verglich mich mit den anderen. Als ich sah, was für tolle Sachen die anderen da genäht haben und auf was für schöne Ideen sie gekommen sind, dachte ich plötzlich, dass meins doch gar nicht mehr so besonders ist. Ich habe darauf geschaut, was die anderen haben und ich nicht habe. 
Dieser Konkurenzkampf bei solchen Wettbewerben ist leider immer irgendwo da. Auch wenn ich das total blöd finde. Selbst jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, denke ich mir, ob es gut genug ist, es aufzuschreiben.


Aber ich möchte aufhören, mich selbst klein zu machen. 
Ja, es sind wirklich sehr sehr schöne Beispiele beim Wettbewerb dabei. Ich möchte Sie nicht als Konkurrenz sehen. Nein, vielmehr als Bereicherung. Als Menschen, die mit mir zusammen die Welt ein Stückchen bunter machen wollen. Denn nähen und sich kreativ austoben sind so wertvolle Eigenschaften!

Wir sind alle ganz ganz tolle Menschen, du und ich! Jeder von uns ist einzigartig, schön und wunderbar gemacht.

Falls du das noch nicht weißt oder dir einfach mal was Gutes tun möchtest, habe ich dir heute sogar eine kleine Aufgabe mitgebracht. Nimm dir etwas Zeit und probiere es aus, wenn du magst: 

Schreibe deinen Namen in die Mitte auf ein weißes Blatt. Dann schreibst du alles darum herum, was dich ausmacht:
  • Wer sind deine Freunde?
  • Wer sind Menschen, die dich lieben?
  • Was kannst du gut?
  • Welche Eigenschaften machen dich aus? Wie bist du?
  • ...
Wenn du nach diesem langen Text auch noch Lust hast, mir deine Stimme beim Wettbewerb zu geben, dann freue ich mich natürlich riesig!!! Hilf mir und Bote für mich, damit ich das Burdastyle Talent 2017 werde! 

 

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Von der Idee zum fertigen Outfit


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Von der Idee zum fertigen Outfit

 

Die liebe Kerstin von ASCHENPUTTEL FASHION hat mich gefragt, wie eine Idee zu einem neuen Entwurf entsteht und wie ich diese umsetze. Ich dachte mir, diese Frage wird euch vielleicht auch interessieren. Deshalb habe ich diesen Blogartikel heute für euch.

 

Aktuell läuft bei Burda ein Nähwettbewerb, bei dem auch ich mit ein selbst entworfenen Outfit mitmache. 

Anhand meiner Kreation für den Burdastyle Talent Wettbewerb, möchte ich euch ein bisschen hinein nehmen in das Thema "Von der Idee zum fertigen Kleidungsstück".

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir eure Stimme gebt! Klickt einfach hier auf den Link.

Die Idee

Zuerst braucht es natürlich eine zündende Idee. Was für ein Kleidungsstück oder Outfit möchte ich überhaupt entwerfen? 

Manchmal hilft es, wenn schon ein Thema oder ein Wunsch vorhanden ist. Für den Burdastyle Talent Wettbewerb gab es beispielsweise die Themavorgabe "Parisian Chic".

Nun gibt es verschiedene Inspirationsquellen, die zu einer Idee führen können. Mein erster Weg geht meistens zu Pinterest. Das ist für mich einfach eine mega inspirierende Plattform. (Also falls du dir dort noch kein Profil eingerichtet hast, kann ich dir das nur ans Herz legen.)

 

Auszug aus Pinterest.
Auszug aus Pinterest.

 

Natürlich gibt es auch noch ganz viele andere Wege, wie du zu einer Idee kommen kannst. Einige habe ich dir im folgenden aufgelistet:

  • Nimm deine Umgebung war: Was fällt dir auf? Welche Formen oder Muster springen dir ins Auge?
  • Gehe in die Fußgängerzone oder fahre mit der Bahn, dort wirst du die unterschiedlichsten Menschen treffen.
  • Zeitschriften, Bücher, Blogs... überall gibt es modebegeisterte Menschen, die über die neuesten Trends schreiben.
  • Forste in vergangenen Zeiten: Was trugen die Menschen vor 10, 20 oder 50 Jahren? 

 

Für "Parisian Chic" habe ich mir die Fragen gestellt: Für was steht die Stadt Paris? Was stelle ich mir vor, wenn ich an die Hauptstadt Frankreichs denke? Wie ist die Frau, die in Paris shoppen geht? 

 

Ziemlich schnell war für mich klar, dass ich ein kontrastreiches Outfit machen möchte, das die unterschiedlichsten Gefühle hervorruft. Ein rosa Tüllrock sollte auf jeden Fall Teil davon sein!

 

Der Entwurf

Sobald du eine grobe Idee im Kopf hast, zeichnest du dir die Idee auf ein Blatt Papier. Dabei ist erstmal egal, wie gut du zeichnen kannst. Hauptsache, du weißt, was gemeint ist. Dazu musst du kein Profi sein! ;)

 

In meinem Fall war für mich schnell sicher, wie der Tüllrock für mein "Parisian Chic"-Outfit aussehen soll. Nur mit der Jacke tat ich mich sehr schwer... Ich saß in einem Café in der Stadt und habe tausende Zeichnungen gemacht, bis es dann DER Entwurf war, der mir wirklich gefiel. Also verzweifelt nicht, wenn es nicht der erste oder zweite Entwurf wird ;) 

 

 

Wenn ich mich dann für einen Entwurf entschieden habe, ist dies meine Ausgangsposition für das Schnittmuster.

Die Umsetzung

Ein Schnittmuster zu konstruieren ist nicht ganz einfach. Vor allem, wenn es ein aufwändigeres Teil ist. Ich habe drei Jahre Ausbildung dafür gebraucht, um Schnittkonstruktion im Detail zu lernen.

Deshalb macht euch da gar kein Druck! Es gibt ganz viel online, wo die Grundsachen erklärt werden. Wenn du schon häufiger genäht hast, wirst du auch schon einen Blick haben, wie bestimmte Schnittteile aussehen sollten. 

 

Fang mit etwas einfachem an und steigere dich dann Schritt für Schritt. Überfordere dich nicht! Alles braucht Übung.

 

Ich habe mir über die Jahre für jede Art von Kleidungsstück einen Grundschnitt auf meine eigene Maße angefertigt. Der Grundschnitt ist die Basis für jede Änderung des Schnittes. 

Also habe ich für die Jacke beispielsweise den Grundschnitt so verändert und die Linien so eingezeichnet, dass am Ende die Jacke so aussah, wie auf der Zeichnung. 

 

 

Sooo nun habt ihr einen kleinen Einblick bekommen, wie eine Idee entsteht und wie ich diese umsetze. Wenn euch nun interessiert, wie das fertige Outfit aussieht: Auf der Burdastyle Seite könnt ihr das komplette Outfit sehen und für mich voten! 

Freue mich über jede Stimme!! :) 

 

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Mein Traummantel


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