DIY Idee: Kapuzen-Schal nähen mit Bommel

Letztes Jahr im Sommer hat mich die Zeitschrift Burda Style angefragt, ob ich Lust hätte, mir ein kleines DIY für ihre Burda Easy Ausgabe im Herbst auszudenken. Aber hallo! Na klar, habe ich mir da eine DIY-Idee ausgedacht. 

Vielleicht habt ihr euch die Burda Easy im Herbst sogar gekauft? Dann ist es euch bestimmt auch aufgefallen. Ich war so happy, als ich meine Nähanleitung dort auf einer Doppelseite gesehen habe! 

 

Aber was habe ich mir da eigentlich ausgedacht? Etwas Besonderes, das ihr auch ganz einfach nach nähen könnt. Etwas, das es so nicht im Laden zu kaufen gibt. Nämlich: 

 

- SCHAL MIT KAPUZE UND TASCHEN nähen -

Heute zeige ich euch hier auf dem Blog, wie ihr diesen Kapuzen-Schal nähen könnt, den ich exklusiv für die Burda Easy-Zeitschrift bekommen habe. Er ist super kuschelig und so praktisch! Ein Schal, der gleich schon eine Kapuze und Taschen für die Hände integriert hat. Falls man mal die Mütze vergessen hat oder keine Lust auf Handschuhe hat.

Der Bommel an der Kapuze ist natürlich noch der extra Hingucker und macht das gewisse Etwas! 

 

Jetzt im Frühjahr sind die Tage immer noch recht kühl, der Wind pfeift um die Ohren und Schneeflocken fallen vom Himmel. Da ist so ein schal definitiv ein Mus-Have im Kleiderschrank! 

Wie ihr ihn nähen könnt, zeige ich euch in den nächsten Schritten. Mit ausführlich bebildeter Nähanleitung. Einfach runter scrollen :) 

 

Übrigens hab ich noch ein kleines Geschenk für euch: Lest ihr gerne die Burda Style Hefte? Dann bestellt sie doch gleich im Abo und erhaltet ein Heft gratis dazu! Dazu bekommt ihr noch einen 20€ Gutschein! Das ist doch was. Das super Angebot bekommt ihr hier!  (Partnerlink)

 

  • Papier, Lineal, Bleistift
  • Stecknadeln
  • Schneiderschere
  • 1m Sweat
  • 1m Jersey
  • Nähmaschine, passendes Garn
  • Bommel (Partnerlink)

 

Vorbereitung

Zeichne dir den Schnitt wie abgebildet auf ein großes Blatt Papier (Seidenpapier, Backpapier...) 

Folgende Teile solltest du zuschneiden:

 

Oberstoff (Sweat):

  • 2x Schalteil
  • 2x Kapuzenteil - 2x Tasche

Futter (Jersey):

  • 2x Schalteil
  • 2x Kapuzenteil 

TIPP: Nähe alle Nähte mit dem Dreifach-Stretch-Stich, damit die Nähte bei späterer Belastung nicht reißen! 

SCHRITT 1:  Bügle an den Taschenteilen jeweils die obere Kante zweimal 2cm nach innen um und steppe im Abstand von ca. 1,8cm zur Umbruchkante von außen ab.   

SCHRITT 2:  Stecke die Taschen jeweils auf das untere Ende der Schalteile und nähe innerhalb der Nahtzugabe die Taschen an das Schalteil, damit sie nicht verrutschen können. 

SCHRITT 3: Dann legst du die Schalteile rechts auf rechts aufeinander und schließt die hintere Mitte. Die Kapuzenteile legst du ebenfalls rechts auf rechts und nähst die Kante mit der Rundung zusammen. 

SCHRITT 4: Das Gleiche machst du auch mit dem Futter. Hier solltest du allerdings bei der Kapuze ein Stück von ca. 10cm als Wendeöffnung frei lassen. 

SCHRITT 5: Stecke nun die Kapuze an der hinteren Mitte rechts auf rechts auf das Schalteil. Hier auch wieder sowohl beim Oberstoff als auch beim Futter.

WICHTIG: Beginne und ende die Naht jeweils bei 1cm! 

SCHRITT 6: Als nächstes wird das Futter mit dem Oberstoff rechts auf rechts zusammengenäht. 

SCHRITT 7: Schneide die Nahtzugabe an den Ecken jeweils etwas zurück, damit die Spitzen sich besser formen lassen. 

SCHRITT 8: Wende das Nähwerk durch die Wendeöffnung, die du im Kapuzenfutter frei gelassen hast.

SCHRITT 9: Bügle die äußeren Kanten und steppe einmal ringsum ab.

SCHRITT 10: Befestige den Bommel an der äußeren Kapuze (Rundung) mit ein paar Stichen von Hand.

SCHRITT 11: Zum Schluss schließt du die Wendeöffnung indem du knapp an der Kante absteppst. 

Fertig ist dein Kapuzenschal! 

Hat dir meine DIY-Idee gefallen?

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Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachmachen und bin gespannt auf deinen Kapuzen-Schal,

deine

 

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Meine Näh-Highlights 2017 und ein Jahr ohne Klamotten kaufen

Bekomme ich das wirklich hin, keine Klamotten mehr im Laden zu kaufen? 

Kann ich das wirklich schaffen, den Inhalt meines ganzen Kleiderschranks selbst zu nähen? 

Diese Fragen sind mir im Kopf herum gesponnen, als ich mich Ende 2016, Anfang 2017 damit beschäftigte, wo eigentlich die Kleider her kommen, die wir hier so im Laden kaufen können.

 

Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich versuchen möchte, meine Kleidung wirklich nur noch selbst zu nähen. Komplett. Alles. Wenigstens mal für ein Jahr.

Das habe ich dann letztes Jahr (2017) auch wirklich durchgezogen. Und bis auf eine Jeans, die ich mir dann doch im Laden gekauft habe, auch wirklich geschafft.

 

ein JAhr ohne Kaufen - die Herausforderungen

 

 

Das war nicht immer so leicht. Schließlich kostet das Nähen auch seinen Preis. Mal abgesehen von der Zeit, die man da investiert. Rückblickend hat es sich aber sowas von gelohnt. Ich habe Stoffhersteller gefunden (oder sie mich?), für die ich regelmäßig ihre Stoffe kostenlos vernähen darf. Habe angefangen meine ganzen Stoffberge, die sich so angesammelt haben, abzuarbeiten. Übrigens kann man auch aus Reststoffen noch tolle Kleidungsstücke nähen! 

Die Schnitte habe ich letztes Jahr zum größten Teil selbst gemacht. Einige davon habe ich auch als Ebook rausgebracht, damit ihr sie auch nähen könnt. Und manche habe ich auch gekauft oder im Probenähen zur verfügung gestellt bekommen.

 

Ich muss ehrlich sagen, dass es mich gar nicht mehr so in Läden gezogen hat. Das typische Shoppen war gar nicht mehr so wichtig. Vielmehr wollte ich tolle Stoffe finden. Modische Stoffe. Mein Ansporn war, dass meine selbst genähten Kleidungsstücke aussehen sollten, wie echte Designerwerke. 

Ok, da kommt vielleicht die Modedesignerin in mir durch :) 

Ein toller Stoffladen, der wunderschöne Stoffe hat, ist definitiv Glaeser Textil. Leider gibt es ihn aber nur in Süddeutschland... im Norden wäre das vermutlich dann Stoff und Stil. Den mag ich auch sehr. Wenn es absolut Bio und Fair sein soll, dann kann ich Lebenskleidung sehr empfehlen. Sie haben lange Zeit eher Basicstoffe gemacht, allerdings letzten Herbst ihre ersten Digitalprints rausgebracht. Da sind auch tolle dabei!

 

Am Anfang meiner persönlichen Näh-Challenge habe ich noch viel mit klassischem Jersey genäht. Einfach weil es schnell geht und man nicht extrem auf die Verarbeitung achten muss. Im Laufe des Jahres habe ich dann mit verschiedenen Stoffen gespielt und vor kurzem auch mit Kunstleder einen Rucksack genäht (den werde ich euch noch zeigen). Rückblickend habe ich aber trotzdem noch sehr viel aus dem praktischen Blickwinkel genäht. Heißt: Es musste leicht zu nähen sein und schnell gehen. Zum Teil hat sich das dann gegen Ende des Jahres verändert. Aber lange nicht so, wie ich es wahrscheinlich könnte.

Das möchte ich in diesem Jahr ändern. Ich möchte mehr Herausforderungen eingehen. Auch mal wieder mit nicht dehnbaren Materialien nähen und aufwändige Teile entwerfen. 

 

aus einer Challenge wird eine Lebenseinstellung

 

Es begann mit einer persönlichen Challenge. Ich habe es auch gar nicht so groß erzählt. Es war einfach ein persönliches Experiment. Ob ich es schaffen könnte, wirklich meine ganze Garderobe selbst zu nähen. Irgendwie war es immer ein langfristiges Ziel. Ich dachte wirklich, es würde sich erst in ein paar Jahren verwirklichen. Schließlich hat man ja schon ziemlich viel Zeug so im Kleiderschrank.

Aber jetzt durfte ich feststellen, dass so langsam wirklich alle Teile "ausgetauscht" wurden. Nicht im wahrsten Sinne des Wortes. Sondern vielmehr, dass ich sehr viele und so gut wie alle gekauften Teile so langsam ausmisten kann und die genähten Teile im Schrank zunehmen. 

Ein paar Jacken und Hosen gibt es noch. 

Aber wie ihr wisst, habe ich im letzten Herbst schon meinen ersten Mantel genäht. Und darauf sollen weitere Jacken folgen :) 

 

Ja, ich möchte weiter machen mit der Näh-Challenge. Es soll nicht einfach nur eine Herausforderung sein, sondern es soll zu einer Lebenseinstellung werden. Mein kleiner Beitrag dazu, die Modeindustrie ein bisschen zu verändern. Vielleicht nicht viel aber wenn ihr mit macht, dann könnte es vielleicht sogar ein größerer Teil werden.

 

Wie kannst du mit machen?

 

Vor ein paar Tagen habe ich das tolle Projekt von Mein Feenstaub entdeckt. Die liebe Lisa hat die Challenge "DIY DON'T BUY"  ins Leben gerufen. Sie hat sich entschieden, in diesem Jahr 2018 auch nichts mehr zu kaufen, sondern nur noch selbst zu nähen. Ich find das so klasse! 

Wenn du ihren Blogartikel darüber nachlesen möchtest, dann findest du ihn hier.

 

Wenn du auf Instagram vertreten bist, dann kannst du bei der Näh-Challenge von Lisa mitmachen, in dem du deine selbst genähten Kleidungsstücke mit dem Hashtag #2018DIYdontBUY verlinkst. So können wir uns gegenseitig motivieren und stärken! Und wenn du ein Schnittmuster oder eine Inspiration von mir genäht hast - um so besser! Verlinke einfach den Hashtag #missrosidiy

 

Meine Highlights

 

Ich habe in den letzten Tagen meine Fotos aus dem letzten Jahr angeschaut. Dabei habe ich überrascht festgestellt, wie viel ich eigentlich genäht habe! Verrückt! Wenn man so drin steckt, dann merkt man gar nicht, wie viel sich da eigentlich so ansammelt. So im Durchschnitt kann man wirklich fast sagen, dass ich jede zweite Woche ein Teil zum Shooten hatte. Manchmal waren es mehr und manchmal weniger. 

 

Nun habe ich versucht, aus den vielen genähten Outfits, die Highlights für 2017 festzulegen. Als Inspiration für euch. Das war gar nicht so einfach. Denn eigentlich gefallen mir alle sehr gut. Deshalb habe ich die zehn Schönsten rausgesucht und auf Instagram abstimmen lassen.

Vielleicht habt ihr auch abgestimmt in meiner Instagram-Story?

 

Nun ist es ja ein bisschen langweilig, wenn ich euch nur meine schönsten Werke zeige und ich weiß gar nicht, wie eure aussehen... Deshalb habe ich mir etwas überlegt! Am Ende des Blogartikels findet ihr eine kleine Highlight-Challenge mit Überraschungs-Gewinn. Also unbedingt bis zum Ende lesen!! 

 

Für diese fünf Outfits habt ihr gestimmt. Ich hoffe, ich kann euch damit ein bisschen inspirieren und motivieren, in diesem Jahr 2018 vielleicht auch dabei zu sein??

 

Hose:

Jacke: 

Shirt:

Jacke:

Pulli:

Hose:

  • Schnitt selbst kreiert, ein ähnliches Schnittmuster findet ihr bei Makerist (Partnerlink)
  • Viskosestoff von Glaeser Textil

Rock:

Jacke:

  • Schnitt selbst kreiert

Shirt:

Schal:

Mütze:

Rock:

  • Schnittmuster Fairy
  • Jerseystoff blau

Mach mit bei der Highlight-Challenge!

 

Welches selbstgenähte Outfit war dein Highlight aus dem Jahr 2017? Ein Kleid, ein Shirt, eine Jacke oder vielleicht doch eine Mütze? 

Frag bei deiner Community nach, welches DEIN Highlight war und poste dein Bild bis zum 07.02.2018 mit dem Hashtag #missrosihighlightchallenge auf Instagram. 

GEWINNE: Ein Bild hat die Chance, 1m Überraschungsstoff zu gewinnen! Verlinke @missrosi.de um die Chancen zu erhöhen. Dann wird mir nämlich sofort eine Benachrichtigung zu deinem Bild geschickt.

 

Deine Community kannst du übrigens in den Instagram-Storys sehr gut mit einbinden in die Challenge! Einfach eine Umfrage erstellen und Fotos hochladen :)

 

Machst du mit?

Ich bin gespannt! 

     

 

 

Viele liebe Grüße,

eure

 

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DIY Idee: Schicker Schal - ganz einfach selbst nähen!

Ich liebe ja Schals! Vor allem im Winter. Aber auch im Frühjahr trage ich einfach gerne Tücher um den Hals. Sie sind ein tolles Accessoire und halten warm vor Wind und Kälte. Schon ganz lange bin ich durch die Läden gestreift auf der Suche nach so einem großen Schal. So ein XXL Schal-Tuch, das es grad überall zu kaufen gibt. 

Es gibt auch überall wunderschöne. Nur, was ich sehr traurig fand bei meiner Suche war, dass diese ganzen Schals alle aus Acrylfaser bestehen. Zumindest zum größten Teil. Und da ich mir keine Kunstfaser um den Hals hängen wollte, musste ich mir also etwas anderes überlegen.

 

Ja, wieso nicht einfach selbst nähen? Sonst nähe ich mir doch auch meine Kleidung selbst! Und dann bei einem einfachen Schal erstmal durch die Läden streifen?! 

Das musste ich ändern! Und deshalb habe ich mir diesen tollen Schal genäht. Was wirklich sehr einfach war!

Weil mich so viele gefragt haben, wie sie denn so einen Schal nach nähen können, habe ich heute für euch wieder ein kleines DIY mitgebracht!

 

Übrigens habe ich euch den Schal vor kurzem schon einmal gezeigt. Erinnert ihr euch? In Kombination mit einer passenden Mütze und Overknee Stulpen. (Wenn ihr nachschauen mögt, findet ihr den Blogartikel dazu hier.)

 

- Ruckzuck einen tollen schal nähen -

 

Wenn ihr den perfekten Stoff für euren DIY-Schal gefunden habt, dann ist der Schal wirklich sehr schnell genäht. Im Prinzip ist es nur ein Rechteck aus Stoff :) Aber wie ihr den Schal genau nach nähen könnt, erkläre ich euch ganz ausführlich in den folgenden drei Schritten. 

  • ca. 1 m Stoff (am besten eignet sich Jaquard-Jersey)
  • passenden Nähgarn
  • Stoffschere
  • Nähmaschine
  • Stecknadeln

 

SCHRITT 1:  Der Schal wird aus einem Stück genäht. Dieses Stück ist 100 cm lang und 150 cm breit (bzw. so breit wie dein Stoff liegt). Schneide dir dieses Rechteck so zurecht. Damit die Ecken schön werden, solltest du sie im rechten Winkel zuschneiden.

 

TIPP: Als Stoffart eignet sich für so ein Schal-Tuch am besten Jaquard- Jersey oder auch Sweat-Jaquard. Meistens ist beides das gleiche, nur wird es von den Herstellern unterschiedlich benannt :) 

Eine schöne Auswahl von Jaquard Stoffen findest du zum Beispiel bei Traumbeere.de

 

SCHRITT 2: Als nächstes versäuberst du einmal ringsherum die Kanten. Dies kannst du entweder mit einem Zickzack-Stich machen oder mit der Overlock-Nähmaschine, falls du eine haben solltest.  

SCHRITT 3: Nun fehlt nur noch das Säumen. Schlage dafür die Kanten um 1 cm nach innen um und nähe dann von außen ringsherum mit einem großen Geradstich (Stichlänge 4 cm) oder mit schmalen Zickzack-Stich mit einem Abstand von 0,7 cm zur Kante. 

 

Fertig ist dein Schal!

 

War doch gar nicht so schwer, oder?

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Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachmachen und bin gespannt auf deinen XXL-Schal,

deine

 

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Selbstgenähter Tellerrock und Gedanken zum neuen Jahr


Hallo meine Lieben und ein frohes neues Jahr wünsch ich euch! 
Ok ja... wir haben schon ein paar Tage das Jahr 2018... ja sogar fast schon Mitte des Monats. 
Ich weiß ja nicht wie es euch geht. Bei mir hat es tatsächlich jetzt ein paar Tage gebraucht, bis ich nach den ganzen Feiertagen wieder im Geschäftsalltag angekommen bin. Es war so schön um Weihnachten und Neujahr! So schön gemütlich und entspannt. Habe ganz viel Zeit mit meinen Lieben verbracht und einfach mal nur das getan auf das ich gerade Lust hatte. Auch wenn das die meiste Zeit einfach nur entspannen war :)
Ich glaube das war einfach mal dran. Abschalten und Durchatmen. 
Und ich muss sagen, es waren wirklich wunderschöne vierzehn Tage. 

Auch wenn ich letzte Woche schon drei Tage im Laden gearbeitet habe, bin ich erst heute so langsam im normalen Leben wieder angekommen. Und das auch nur schleichend… es fehlt noch die normale Routine. Ich hoffe, dass sich das morgen und die nächsten Tage wieder einpendelt. 
Schließlich habe ich einiges vor dieses Jahr! 
Als nächster Step steht meine Berlinreise nächste Woche an. Ich werde nämlich wieder auf die Fashion Week gehen und dann noch vierzehn Tage dran hängen und von Berlin aus arbeiten. Sozusagen als „digitale Nomadin“. 

Ich habe euch heute Fotos von einem selbstgenähten Outfit mitgebracht, das noch vor Weihnachten entstanden ist. Natürlich habe ich zwischen den Jahren auch ein bisschen genäht. Aber die finalen Fotos davon, werden dann in Berlin gemacht. Deshalb müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden. 
Heute zeige ich euch also meinen neuen Rock, den ich selbst designt und genäht habe. Passend dazu ein schlichtes Shirt aus besonderem Stoff in gecrashter 3D-Optik, nach dem Schnitt aus der Burda Easy. 
Den Schal habe ich euch schon einmal gezeigt. Wisst ihr noch? Er passte auch so gut zu diesem Outfit, dass ich ihn einfach nochmal abgelichtet habe.

Bei den Fotos probieren wir ja immer mal wieder etwas Neues aus. Mein Fotograf liebt es ja mit seiner Kamera zu experimentieren. Deshalb haben wir bei diesen Bildern mal ein bisschen mit dem Licht gespielt. Ich mag den Effekt total gerne, wenn das Licht sich so bricht. Manchmal erkennt man dann vielleicht weniger von den Kleidern... aber genau das mag ich. Es macht das Ganze irgendwie geheimnisvoll. Der Betrachter bekommt die Chance selbst auch kreativ zu werden und übt das Bild nachzudenken. 
Irgendwie geht es mir mit dem neuen Jahr so ähnlich wie mit dem Betrachten der Bilder. Es ist schön und ich weiß, dass einige neue und schöne Dinge kommen. Aber es ist noch so geheimnisvoll. So unendeckt und auch ein bisschen ungewiss. Man weiß noch nicht genau, was alles kommt. Manches liegt vielleicht noch im Verborgenen.
Es ist so ein Herantasten und Entscheidungen treffen. Ja zu sagen, zu dem Weg ne einfach mal zu gehen.

Wie geht es euch mit dem neuen Jahr? Habt ihr Wünsche, Vorstellungen? Ist es ein Jahr wie jedes andere oder wisst ihr schon, dass etwas anderes auf euch zukommen wird? 
Würde mich sehr interessieren, was eure Pläne für 2018 sind. Schreibt’s mir gerne in die Kommentare! 

So und nun kommt die Bilderflut :)

     

 

 

Viele liebe Grüße,

eure


Fakts:

Der Rock:

  • Schnitt: ein Tellerrock nach eigenem Schnitt (es wird bald ein EBook geben, das den Rock auch beinhaltet)
  • Stoffe: Ein Sommersweat aus meinem Stoff Fundus
Das Shirt:
  • Schnitt: aus der Burda Easy Zeitschrift 
  • Stoffe: Struktur Jersey von Glaeser Textil

 

Die Schuhe:

  • Samt-Sneakers von Deichmann, ähnliche Schuhe findest du hier. (Partnerlink)

 

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DIY Idee: Utensilo aus gestempeltem Stoff

Habt ihr schon mal auf Stoff gestempelt? Ja klar... bestimmt als Kind schon mal mit Kartoffeldruck. Nein, aber ich meine so richtig! Dass es so richtig schön aussieht? So, als ob es wirklich ein selbst designter Stoff wäre? 

Ich habe da mal wieder etwas mit Textilfarbe ausprobiert und ich bin bin mehr als begeistert!! Denn es hat tatsächlich funktioniert und sieht sogar noch besser aus, als ich es mir vorgestellt habe! Natürlich habe ich für euch daraus eine DIY-Anleitung gemacht, damit ihr es nach nähen könnt. 

 

Kennt ihr schon den Stempel-Trend?

Vor ein paar Wochen war hier in Stuttgart die Kreativ-Messe, die zweimal im Jahr stattfindet. Das ist eine Messe für alle DIY-Fans und Kreative. Wenn ihr im Großraum Stuttgart wohnt (oder auch mal ein Ausflug machen wollt), kann ich euch diese Messe nur empfehlen! Denn sie lässt das Herz aller kreativer Selbermacher höher schlagen. Also zumindest meins! :) 

 

Ich war also mit einer ganz lieben Freundin ein Tag auf der Messe und wir waren beide gleich zu Beginn sehr beeindruckt. Denn es war nicht einfach eine Messe, bei der man die neuesten Trends anschauen konnte, nein, man konnte sogar selbst kreativ werden und direkt vor Ort die tollen Dinge ausprobieren. Es gab fast bei jedem Messestand einen Workshop und wenn nicht, dann gab es eine Vorführung, bei der man zuschauen konnte.

So habe ich die Liebe zum Stempeln entdeckt. Wenn ich ehrlich bin, wusste ich davor gar nicht, was man alles mit Stempel machen kann... Natürlich kannte ich das Stempeln. Von früher, aus Kindertagen. 

Aber als ich sah, was man für tolle Karten mit Stempelkunst machen kann und wie filigran die Stempelmotive sein können, war ich wirklich geplättet. Es hatte mich gepackt! Ich wollte das auch! Als ich also so durch die Messe schlenderte und hier und da auch etwas kaufte, fingen die Ideen an zu sprudeln. 

 

Natürlich war ich mehr als beeindruckt vom sogenannten Scrapbooking und von den DIY-Karten, die man dort selbst auch machen konnte. Trotzdem dachte ich gleichzeitig: Was auf Papier geht, muss doch auch auf Stoff möglich sein! 

 

So kam also meine DIY-Idee für ein selbst entworfenen Stoff, mithilfe von Silikonstempeln und Textilfarbe. Ich habe euch heute ein DIY mitgebracht, wie ihr euch euren Stoff nach Lust und Laune bestempeln könnt und daraus euer eigenes Design machen könnt. 

 

- Utensilo mit selbst gestempeltem Stoff -

 

 

 

Stoff kaufen kann jeder - Stoff selbst machen kann nicht jeder. Dabei ist es ganz einfach! Mit Hilfe von Stempeltechnik zeige ich dir in der folgenden Schritt-fürSchritt-Anleitung wie du dir deinen eigenen Stoff kreieren kannst.

 

Nähe dir ein DIY-Utensilo mit selbst gestempeltem Stoff! 

 

Ich zeige dir hier am Beispiel eines Utensilos, wie du dir mit Hilfe von Stempeln und Textilfarbe, deinen eigenen Stoff machen kannst. Du kannst dir natürlich mit deinem bestempelten Stoff auch andere Dinge nähen. Damit du aber ein Beispiel hast, erkläre ich dir auch gleich, wie du ein Utensilo nähst. 

 

SCHRITT 1:  Als erstes machst du dir eine Schablone für das Utensilo, die dir als Schnittmuster dient. Dafür nimmst du dir ein Din A4 Papier und zeichnest an einer langen Seite oben und unten jeweils ein Quadrat von 5 cm ein. Die Quadrate schneidest du vom Papier weg (gestrichelte Fläche). Das, was übrig bleibt (weiße Fläche) ist dein Schnittmuster.

 

SCHRITT 2: Schneide mithilfe dieses Schnittmusters jeweils zwei Teile aus dem Außenstoff und zwei Teile aus dem Innenstoff zu. Ich habe für mein Utensilo weißen Baumwollstoff für die Außenseite verwendet, da dann die Stempel am besten zur Geltung kommen. Das ist aber ganz dir überlassen, wie du dein Utensilo gestalten möchtest.

Um dem Utensilo später einen besseren Halt zu geben, kannst du den Außenstoff mit Vlieseline verstärken. Schneide dir hierfür zusätzlich zwei Teile aus Vlieseline zu. 

SCHRITT 3: Als nächstes kommt nun das Stempeln. Decke dir hierfür deinen Tisch auf jeden Fall mit Zeitungspapier oder Folie zu, damit dein Tisch nicht mit Farbe bemalt wird. Lege die zwei Teile für das Außenteil vor dich hin. Diese werden nun bestempelt.

SCHRITT 4: Schneide dir von einem alten Schwamm ein Stück ab und betupfe es mit etwas Textilfarbe. Verwende unbedingt die reine Textilfarbe, ohne dass du sie mit Wasser vermischt! Ich habe diesen Fehler einmal gemacht und später ist mir die Farbe auf dem Stoff dann in alle Richtungen abgehauen ;) 

 

Wähle ein Motiv aus dem Silikonstempel-Set aus und befestige es auf einem Acrylblock. Betupfe das gesamte Motiv des Stempels mit dem Schwamm. Achte darauf, dass genügend Farbe überall vorhanden ist. 

Nun wird das Motiv mit ein wenig Druck auf den Stoff gestempelt. Wenn du dir unsicher bist, kannst du es auch auf einem Stück Reststoff ausprobieren. Den richtigen Druck, damit auch nur das Motiv und nicht der Rand mit gestempelt wird, entwickelst du durch Übung. 

SCHRITT 5: Das kannst du nun wiederholen, so oft du möchtest. Für ein abwechslungsreiches Muster positioniere die Motive unterschiedlich. Du kannst auch mehrere Motive miteinander kombinieren. 

Bestemple beide Außenteile. 

SCHRITT 6: Wenn du die beiden Außenteile bestempelt hast, musst du es noch trocknen lassen, bevor es weiter gehen kann. Beachte unbedingt die Gebrauchshinweise des Textilfarben-Herstellers! Manche Farben müssen nach dem Trocknen gebügelt werden, um fixiert zu werden. Andere wiederum müssen einfach nur trocknen. 

 

Wenn dann alles getrocknet und fixiert ist, kann es weiter gehen mit dem Nähen des Utensilos!

 

SCHRITT 7: Um dem Utensilo einen besseren Halt zu geben, kannst du die Außenteile mit Vlieseline verstärken. Bügle dir hierfür die zugeschnittenen Vlieseline-Teile auf die linke Seite des Außenstoffs (bestempelter Stoff). 

Lege die Außenteile rechts auf rechts aufeinander und stecke die Seiten und den Boden mit Nadeln oder Klammern fest. 

Nähe die Seiten und den Boden mit 1 cm Nahtzugabe zusammen.

SCHRITT 8: Lege die Ecken aufeinander und stecke die Seitennaht rechts auf rechts auf die Bodennaht. Schließe die Nähte mit 1 cm Nahtzugabe.

SCHRITT 9: Wende das Teil auf rechts. Schon ist die äußere Seite des Utensilos fertig.

SCHRITT 10: Das Gleiche machst du nun auch mit dem inneren Teil. Lege hierfür auch wieder die zwei inneren Teile rechts auf rechts aufeinander. Schließe die Seitennähte und die Bodennaht mit 1 cm Nahtzugabe. Lege die Ecken aufeinander, in dem du die Seitennaht rechts auf rechts auf die Bodennaht steckst. Schließe auch hier die Nähte mit 1 cm Nahtzugabe.

SCHRITT 11: Außen- und Innenteil sind fertig und müssen nun verbunden werden. Dafür liegt das Außenteil auf rechts und das Innenteil auf links. Lege das Außenteil in das Innenteil, sodass jeweils die rechten Seiten der beiden Teile aufeinander liegen. 

Stecke die obere Kante schön aufeinander und achte darauf, dass die Seitennähte aufeinander treffen. 

Nähe die beiden Teile an der oberen Kante mit 1 cm Nahtzugabe zusammen. ACHTUNG: Damit du das Utensilo wenden kannst, musst du unbedingt eine Wendeöffnung von ca. 10 cm frei lassen!

SCHRITT 12: Wende das Utensilo auf rechts. 

Bügle die obere Kante und lege dabei die Nahtzugabe der Wendeöffnung nach innen.

 

Zum Schluss nähst du von außen einmal knapp an der Kante entlang, so ist auch die Wendeöffnung geschlossen. 

 

Fertig ist dein Utensilo mit eigenem Stoff!

 

War doch gar nicht so schwer, oder?

Hat dir meine DIY-Idee gefallen?

Dann merke sie dir doch gleich mit dieser Grafik auf Pinterest:

 

Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachmachen und bin gespannt auf dein Utensilo mit selbst gestempelten Stoff,

deine

 

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Mein DIY-Weihnachtskleid oder warum Weihnachten?

 

Weihnachten steht vor der Tür! 

Für diesen Anlass habe ich mir natürlich wieder ein neues Kleid genäht. Naja, wenn ich ehrlich bin, habe ich das Kleid nicht so ganz speziell für Weihnachten genäht. Es ist nur jetzt so praktisch fertig geworden und ich werde es auf jeden Fall zu Weihnachten anziehen! 

 

Heute wird es ein bisschen persönlicher in diesem Blogbeitrag. Ich nehme euch ein bisschen mit in meine persönlichen Weihnachtserlebnisse und zeige euch natürlich auch mein Weihnachtsoutfit.

Ursprünglich wollte ich mir noch ein extra Weihnachtskleid nähen. Ein Kleid aus dunkelblauem Samt mit wunderschöner dunkelblauer Spitze (die Stoffschätze liegen hier schon ein paar Wochen). Nur hatte ich jetzt in der Vorweihnachtszeit irgendwie so viel andere Dinge noch zu tun, dass ich es einfach nicht mehr geschafft habe...

 

Aber dieses Kleid hier ist doch auch wunderschön oder? 

Ich hatte euch ja schon mal geschrieben, dass ich diesen Herbst die Liebe zu Kleidern für mich entdeckt habe und ich mich ganz neu auf die Suche gemacht habe nach meiner femininen Seite. (Wenn ihr es nochmal nachlesen wollt, dann findet ihr den Blogbeitrag hier.) 

Seit dem will ich am liebsten nur noch Kleider nähen hihi. So ist dieses Kleid entstanden, weil ich gerne mal so ein schön weit schwingendes Kleid nähen wollte. Ein stylisches Winterkleid. Und wie ich finde, sehr schön für die Festtage!

 

Mehr als weihnachten!

 

Heute sind es noch drei Tage bis Weihnachten...

Freut ihr euch auf Heilig Abend? Seid ihr schon voller Vorfreude? Genießt ihr die Vorbereitungstage und das Schmücken des Weihnachtsbaumes? Oder versetzen diese Worte euch eher in Stress? Habt ihr es vielleicht sogar gar nicht auf dem Schirm, dass es nur noch so wenig Tage bis zum Fest sind?

 

Weihnachten war für mich lange Zeit eher nicht so schön. Vor allem in meinen Teenager-Jahren. Es gab tatsächlich Zeiten, in denen ich mich an Weihnachten am liebsten versteckt hätte an einen Ort, wo alles schön ist, eine schöne Insel ganz weit weg. An der ich nicht mit Familienproblemen konfrontiert werde. An denen es kein Streit gibt, kein Stress, keine Spannungen. 

Eigentlich ist Weihnachten das Fest der Liebe und der Freude. Schließlich feiern wir an Weihnachten die Geburt Jesu. Der Mann, der den Menschen gezeigt hat, was Liebe ist. 

Aber so wie wohl jede Familie Probleme hat, gab es in meiner Familie auch immer wieder Spannungen. Und diese sind in der Weihnachtszeit immer am meisten zum Vorschein gekommen. Als Kind oder Teenager nimmt man das ja nochmal viel mehr wahr. An Heilig Abend gab es bei uns immer Streit. Ich habe immer andere Familien beneidet, bei denen es so fröhlich zuging.

 

Erst in den letzten Jahren lernte ich Weihnachten als etwas Schönes kennen. Etwas hatte sich verändert. Ich kann gar nicht genau sagen, was es genau war oder ist. Vielleicht hatte ich mich verändert. Vielleicht meine Familie? Vielleicht auch meine Sicht auf Weihnachten und was wirklich wichtig ist. 

Heute kann ich sagen, dass es für mich ein Wunder ist, dass meine Familie heute immer noch zusammen ist und gemeinsam das Fest feiert. Natürlich ist es manchmal ein wenig stressig. Aber im normalen Rahmen. 

Ich freue mich auf Weihnachten. Meine Familie in Arm zu nehmen, mit ihnen zu essen und eine wertvolle Gemeinschaft leben zu dürfen. In Liebe. 

 

In den letzten Jahren haben wir Weihnachten immer ganz klein gehalten. Gar nicht viel Deko und auch keinen Baum. Kein riesen Essen. Einfach nur wir. Ein wunderschöner Weihnachtsgottesdienst und ein paar Kerzen. 

 

Ich glaube, manchmal kommt Gott wirklich zu uns. Vielleicht sogar noch öfter als wir es wirklich sehen. Zu meiner Familie ist er gekommen und wir durften unser Weihnachtswunder erleben.  Ich denke sogar, dass er die ganze Zeit bei meiner Familie war. Als stetiger Begleiter. Und er hat die ganze Zeit irgendwie gewirkt. Manchmal können wir Menschen das ja nicht erklären... 

Kann es sein, dass Gott auch dich besuchen möchte? 

 

In dem ganzen Vorweihnachtsstress, den wir oft haben, vergessen wir oft, auf was es eigentlich ankommt. Geschenke müssen noch gekauft oder gemacht werden und dann natürlich auch verpackt werden. Plätzchen gebacken, Essen geplant, Haus aufgeräumt und geputzt werden... es muss anscheinend alles perfekt sein. Doch ist das denn so wichtig? Kommt es wirklich darauf an, wie groß der Baum ist oder wie aufwändig das Essen ist? 

Sind die Menschen nicht viel wichtiger? Wissen wir denn noch, was der eigentliche Grund ist, warum wir Weihnachten feiern? 

 

Ein Ehepaar, das nach sehr langem Fußmarsch nur noch einen Stall als Unterkunft bekommen haben. Die Frau hochschwanger. In mitten von Tieren, Heu und Schmutz hat sie ihr Kind zur Welt gebracht. Ohne irgendwelchen Luxus, keine Deko und auch kein Weihnachtsbaum, kein perfekt durchdachtes Essen. 

Aber sie waren glücklich. Sie hatten alles, was sie brauchten. Sogar hohen Besuch haben sie bekommen, von drei Königen, die dem kleinen Baby Geschenke brachten. 

 

Als ich so die letzten Tage über Weihnachten nachdachte, habe ich mich entschieden, das Kleid, das ich eigentlich noch nähen wollte, nicht mehr zu nähen. Sondern mir lieber auch Zeit zu nehmen, um die Adventszeit zu genießen. Natürlich ist ein extra Weihnachtskleid etwas sehr Schönes. Ich liebe das ja selbst auch total, zu besonderen Anlässen auch besondere Kleidung zu tragen. Trotzdem habe ich mich dieses Jahr dann für dieses Kleid entschieden, das ich ja sowieso schon in Planung hatte und auch neu ist. 

Ich hatte von Traumbeere.de wieder einen neuen Stoff zugeschickt bekommen. Diesen Sweat-Jaquard mit Punkten. Da ich mir immer sehr viel Mühe gebe und die Stoffe, die ich bekomme auch gebührend präsentieren möchte, habe ich mir für diesen Stoff wieder eine neue Kreation einfallen lassen. Extra für diesen Stoff. Und ich finde dieser Stoff passt perfekt zum neuen Kleid.

Für die Volants an den Ärmeln und die Rüsche im Vorderteil habe ich einen dehnbaren schwarzen Satin verwendet. Den hatte ich noch von früheren Zeiten in meinem Stoffregal. Ich finde, der Glanz des Satins gibt dem Kleid eine elegante Note. Und trotzdem ist das Kleid mega bequem und man muss sich nicht bei jeder Bewegung überlegen, ob das jetzt geht oder nicht ;) 

 

ein neuer kleid-schnitt

Es ist wieder ein ganz neuer Schnitt, natürlich wieder selbst entwickelt. Und diesmal habe ich mir gedacht, möchte ich, dass ihr auch den Schnitt dafür bekommen könnt. Schließlich ist es doch auch irgendwie blöd für euch, wenn ich euch nur meine eigenen Kreationen zeige und ihr habt gar nicht die Möglichkeit, es nach zu nähen, oder? 

Deshalb wird es zu diesem Kleid auch bald ein Ebook geben. Natürlich mit Probenähen und dem ganzen Drumherum. Geplant ist das Probenähen für Januar. Also, wenn ihr mitmachen wollt, dann dürft ihr auf keinen Fall den Aufruf verpassen ;) 

 

 

 Meine Lieben, ich wünsche euch allen ein wundervolles Weihnachtsfest!! Genießt die Tage mit euren Familien. 

 

Viele liebe Grüße,

eure


Fakts:

Das Kleid:

  • Schnitt: eigener Schnitt (Wenn du Probe nähen möchtest, bleib dran!!)
  • Stoffe: Jaquard-Sweat Mia von traumbeere.de*

 

Die Schuhe:

  • Samt-Sneakers von Deichmann, ähnliche Schuhe findest du hier. (Partnerlink)

 

* Der Stoff wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

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DIY Idee: Dekokissen mit Lichterkette

Weihnachten steht vor der Tür! 

Da habe ich eine schöne Last-Minute DIY-Idee für euch mitgebracht. Was passt besser in der Adventszeit als Lichterketten und Kerzen?! Für mich ist der Advent immer mit Lichtern verbunden. Mit warmen Tee oder Glühwein auf dem Sofa neben dem Ofen sitzen, gemütlich eingekuschelt in warme Decken und Kissen. Das ist doch das Schöne in der Winterzeit. 

 

Ich habe mir die Frage gestellt: Kann man nicht auch Lichterketten und Kissen verbinden? So als Dekokissen? 

Na klar! Warum nicht?

Aus diesem Gedanken ist meine DIY-Idee für das Lichterketten-Herz-Kissen entstanden. Ein Kissen in Herzform, das mit einer Lichterkette bestickt ist. Ein wunderschönes Dekokissen und so passend zur Weihnachtszeit!  

 

- Dekokissen mit Lichterkette -

 

 

 

Du bist noch auf der Suche, nach einer ganz besonderen Weihnachtsdeko? Ein DIY-Projekt soll es sein? Am besten nicht zu aufwändig?

 

Dann hab ich was für dich!

In der folgenden Anleitung zeige ich dir, wie du dir in wenigen Schritten ein wunderschönes Herz-Kissen nähen kannst, bestickt mit einer Lichterkette. Als perfekte Ergänzung zu deiner Weihnachtsdeko im liebevoll geschmückten Heim.  

 

 

SCHRITT 1:  Als erstes druckst du dir die Schablone für dein Herzkissen aus. Schneide die Papierschnittteile aus, lege die teile als Schablone auf deinen Stoff und schneide den Stoff zu. 

Du brauchst für das Kissen zweimal das Herz (1x fürs Vorderteil und 1x fürs Rückteil). Ich habe zwei verschiedene Stoffe verwendet. Das kannst du aber machen wie du möchtest. Dann brauchst du noch zweimal das Taschenteil (dort wird später die Batterie der Lichterkette verstaut).

 

Download
Schablone für das Herzkissen
Lade dir hier das Schnittmuster für das Herzkissen herunter.
DIY Dekokissen_Miss Rosi_Schablone.pdf
Adobe Acrobat Dokument 122.1 KB

SCHRITT 2: Nimm dir die Taschenteile zur Hand. Lege beide Teile rechts auf rechts zusammen und nähe einmal ringsherum. Lass allerdings eine kleine Öffnung von ca. 6 cm als Wendeöffnung frei.

SCHRITT 3: Schneide die Nahtzugabe etwas zurück und schräge die Ecken mit der Schere ab.

SCHRITT 4: Wende das Taschenteil durch die Öffnung auf rechts und forme die Ecken gut aus. Stecke das Taschenteil etwa mittig auf das hintere Herzteil und nähe es an drei Seiten aus, sodass die obere Kante der Tasche offen bleibt. Dort kommt dann später die Batterie der Lichterkette rein.

 

Stecke dann die beiden Herzteile rechts auf rechts zusammen.

SCHRITT 5: Nähe die Herzteile zusammen. Lass auch hier eine Öffnung zum Wenden frei.

SCHRITT 6: Bervor du dann das Herz auf rechts wendest, solltest du einmal ringsherum die Nahtzugabe bis kurz vor die Naht einschneiden. Damit sich die Rundungen später besser formen lassen. Mache ungefähr immer nach jedem 1 cm oder 1,5 cm einen Einschnitt.

SCHRITT 7: Nun wendest du das Herz durch die Öffnung auf rechts. 

SCHRITT 8: Fülle das Herz mit der Füllwatte. Da kannst du auch ruhig großzügig sein. 

SCHRITT 9: Nachdem du das Kissen gut ausgefüllt hast, musst du anschließend das Loch mit ein paar Stichen von Hand schließen.

SCHRITT 10: Das Kissen ist schon mal so weit fertig, jetzt fehlt nur noch die Lichterkette. Drapiere sie dir so hin wie es dir gefällt und stecke alles zunächst mit Nadeln fest. Beginne am Besten, in dem du das Batteriefach in die hintere Tasche steckst und dann von dort aus nach vorne die Lichterkette legst.

SCHRITT 11: Nun nimmst du Nadel und Faden und nähst die Lichterkette mit großzügigen Stichen von Hand fest.

Fertig ist dein Dekokissen mit Lichterkette!

 

War doch gar nicht so schwer, oder?

Hat dir meine DIY-Idee gefallen?

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Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachmachen und bin gespannt auf dein Lichterherz,

deine

 

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Mein großes DIY Näh-Projekt: Der Herbstmantel

Yay! Haken dran an einem größeren Näh-Projekt, das auf meiner Nähliste stand!! Ich habe mir nämlich einen Mantel genäht. So ein richtigen Cordmantel aus wunderschönem Bio-Cord. 

 

Wir haben zwar jetzt schon Winter, genauer gesagt sind wir ja gerade mitten in der ersten Adventswoche, aber trotzdem möchte ich euch gerne meinen selbstgenähten Herbstmantel zeigen. Das war nämlich ein DIY-Projekt, das mir schon längere Zeit auf dem Herzen lag. Ich wollte unbedingt mal einen Mantel nähen! So einen richtig aufwändigen Mantel, mit Leistentaschen und Futter und Knöpfen und so. 

 

Habt ihr auch so ein größeres Nähprojekt, das ihr unbedingt mal umsetzen wollt? Vielleicht für nächstes Jahr?

Ich möchte euch mit meinem Mantel inspirieren aber vor allem auch Mut machen, im Nähen einen größeren Schritt zu gehen und neue Projekte anzugehen. 

Mein selbst genähter Herbstmantel ist vielleicht auch für Dich eine gute Nähidee! 

Auf jeden Fall war er gar nicht so schwer zu nähen wie er auf den ersten Blick aussieht!

 

Diese Location und keine andere!

Es war ein wunderschönes Herbst-Wochenende, als wir letzten Monat am Bodensee und in der Schweiz waren. Da war hier bei uns ein Feiertag und wir haben den Brückentag genutzt, um ein verlängertes Wochenende wegzufahren. 

Ich muss euch das kurz erzählen, es war soooo so wunderschön! Und wir haben traumhaftes Wetter gehabt. Die Sonne schien, die Weinberge und Obstplantagen hatten bunte Blätter überall. Wir sind so am Wasser entlang spaziert, saßen auf einer Bank und dann habe ich diesen Ort entdeckt! 

 

In der Gegend gab es ein paar private Häuser, die ihren Garten zum See hin haben. Wundervolle Lage!! (Und bestimmt mega teuer, da zu wohnen)

Ich wollte unbedingt diese Shooting-Location am Fuße eines dieser Häuser in perfekter Lage! Wir mussten ein bisschen klettern und ich musste aufpassen, dass ich mit den Schuhen auf den Kieselsteinen nicht abrutsche und ins Wasser fliege. Schließlich haben wir es geschafft. Die Fotos, die dort entstanden sind, habe ich euch heute mitgebracht.

 

 

Ein Lieblingsteil

Der Mantel ist zu einem meiner Lieblings-Selbstgenähten-Kleidungsstücken geworden. Wenn es jetzt gerade draußen nicht so nasskalt wäre, würde ich ihn am liebsten jeden Tag anziehen. Was ich besonders an ihm mag, ist die Länge. Ich fühle mich einfach immer gut eingepackt und es zieht nicht, wenn mal ein Wind kommt. 

 

Genäht habe ich den Mantel aus einem Bio-Cordstoff von Lebenskleidung. Ein wirklich wundervoller Traumstoff! Als das Paket mit dem Stoff bei mir ankam, war der Cord auf eine Rolle gerollt, damit der Stoff keine ungewünschten Falten bekommt. Schon mal mega der Pluspunkt für mich! Und als ich ihn dann ausgerollt habe, hab ich echt so im ersten Moment gedacht, ein Königsstoff liegt vor mir.

Sehr feine Qualität aus zertifizierter GOTS-Baumwolle trifft auf glänzenden Cord. So schön! 

Ich konnte mir richtig vorstellen, wie die Kleider der Könige und Prinzessinnen früher aussahen. 

Wenn ich ihn trage, fühle ich mich selbst wie so eine Prinzessin oder Königin, weil der Stoff einfach etwas Besonderes ist und sich so angenehm tragen lässt.

 

Innen wollte ich, dass ein bisschen mehr von "Miss Rosi" drin steckt. Da ich mich ja für dunkelblauen Cordstoff als Hauptstoff entschieden habe, sollte innen noch etwas in rosa sein. Damit es nicht ganz so dunkel ist. Ich habe mir dann einen feinen Stretch-Jersey in rosa ausgesucht, um auszuprobieren, ob man auch mit Jersey füttern kann. Normalerweise sind die Innenteile einer Jacke ja mit Futterstoff gefüttert. Aber ich wollte, dass der Mantel ein bisschen wärmer ist. Weil ich finde, dass der normale Futterstoff immer ein bisschen kühl macht. 

Es hat super funktioniert mit dem Jersey. Der rosa Bio-Jersey ist auch von Lebenskleidung. Er fühlt sich ein bisschen an wie Viskosejersey, weil er ganz leicht und fein ist. Aber er ist tatsächlich aus Bio-Baumwolle.

 

Was ich an Jacken oder Mäntel auch immer wichtig finde ist, wenn sie eine Kapuze haben. Denn wenn es doch mal regnet und man hat keinen Regenschirm dabei, kann eine Kapuze doch enorm helfen, die Frisur nicht vollständig zu ruinieren. Und auch vor Kälte bin ich dann besser geschützt. 

Deswegen hat mein Herbstmantel auch eine Kapuze bekommen. 

 

Ein wandelbares Schnittmuster

Das Schnittmuster für den Mantel wurde der "Malu"-Mantel von Schnittchen Patterns. Ich hatte ihn bei der Suche auf Makerist entdeckt und habe mich dann für diesen Schnitt entschieden, weil er schlicht ist und trotzdem sehr modisch. Ich mag die konische Schnittführung nach unten hin. 

Mein Mantel habe ich jetzt ganz in uni gehalten (was für mich eher untypisch ist) aber wenn man möchte, kann man den Mantel durch die verschiedenen Teilungsnähte auch sehr gut in verschieden Stoffen und Mustern nähen. Übrigens kann man den Mantel auch ganz einfach als Jacke nähen! Diese Möglichkeit ist ebenfalls im Schnittmuster enthalten.

Wer keine Knöpfe mag, kann auch einfach mit Reißverschluss nähen - mit oder ohne Kapuze. 

 

Seitlich im Vorderteil hat der Mantelschnitt Eingriffstaschen mit Leisten. Das hört sich vielleicht erstmal schwer an, ist aber super erklärt in der Anleitung! Also auch da ermutige ich euch: Wagt mal etwas Neues!! Probiert mal aus und testet.

 

Als ich mit meinem Herbstmantel dann fertig war und alles passte, war ich so happy, dass ich es fertig gemacht habe! Das war ein totales Glücksgefühl. Und ist es immer noch, jedes Mal, wenn ich ihn trage! Vor allem auch dann, wenn ich auf den Mantel angesprochen werde.

 

 

 

Wie sieht es bei euch aus? Was ist euer großes Nähprojekt? Vor welcher größeren Herausforderung steht ihr im Nähen?

 

Viele liebe Grüße,

eure


Fakts:

Der Mantel:

Die Hose:

 

Das Shirt:

 

* Der Stoff wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

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Mütze, Schal und Stulpen - leicht und schnell zu nähen!

Es wird kalt draußen, die ersten Schneeflocken sind schon gefallen und ein bisschen weiß war es auch schon. Bei euch auch? 

Manchmal will ich bei so einem Wetter lieber zu Hause bleiben. Vor allem in dieser Übergangszeit, in der nicht so richtig Herbst aber auch noch kein schneeweißer Winter ist. 

Gerade sitze ich mit meinem Laptop in meinem Bett und trinke eine Tasse Glühwein. Nur eine kleine Tasse, denn schließlich möchte ich für euch ja einen klaren Kopf behalten ;) Ich vertrage ja immer nicht viel... aber doch tut es gut, heißen Tee oder Glühwein zu trinken und sich in Decken zu kuscheln!

 

Bei diesem Wetter und den frischen Temperaturen im November, trage ich super gerne Stulpen!! Ich weiß auch nicht, aber ich bin so eine richtige Stulpen-Liebhaberin!! Die sind einfach super gemütlich und wärmen sofort meine Beine. Und wenn meine Beine oder meine Füße warm sind, dann ist mir gleich schon am ganzen Körper viel wärmer. Kennt ihr das?

Deshalb habe ich dieses Jahr beschlossen, ich muss mir unbedingt diese Stulpen mal selbst machen! Die sind ja eigentlich total schnell genäht und sind ein super DIY-Projekt. Lässt sich ganz schnell und einfach nähen. Einfach einen schmalen Schlauch zusammen nähen und oben und unten Bündchen dran - fertig! 

Wenn du auch Stulpen so sehr liebst wie ich, dann musst du diese DIY-Idee unbedingt mal ausprobieren! 

 

Da ich aber nicht einfach Stulpen nähen wollte in irgendeiner Farbe und nachher passt es zu nichts (das passiert mir nämlich ab und zu mal), habe ich gleich ein ganzes Set genäht. Bestehend aus Schal, Mütze und eben den Stulpen. Alles aus dem gleichen Stoff. Einem traumhaften Jaquard-Stoff von Traumbeere.de. 

Der Schal war sogar noch einfacher zu nähen als die Stulpen. Ich wollte einen großen Schal. Ihr kennt ja bestimmt die großen Schal-Tücher, die es gerade überall zu kaufen gibt. Ich habe mir die auch schon oft angeschaut, es gibt ja wirklich wunderschöne! Nur sind die meistens echt alle aus Acryl-Faser. Deshalb habe ich mir noch nie eins gekauft. 

Als ich dann aber den absolut wunderschönen Baumwoll-Jaquard mit Fischkräten-Muster gesehen habe, wusste ich, dass das der perfekte Stoff für so ein Schal-Tuch ist! 

 

Für den DIY-Schal habe ich einfach ein großes Rechteck aus dem Stoff geschnitten. Breite und Länge bestimmst du selbst. 

Mit meiner Overlock-Maschine habe ich dann einmal die Kanten ringsherum versäubert und dann ca. 1cm nach innen umgeklappt und mit meiner normalen Nähmaschine abgesteppt - fertig! Schwupps hatte ich einen neuen Schal.

Ich liebe ihn und trage ihn gerade wirklich fast täglich!

 

Um das Set und Winter-Outfit perfekt zu machen, habe ich mir noch eine passende Mütze dazu genäht. Dafür habe ich das Schnittmuster für die Twonie-Mütze einfach ohne Teilung genäht. Ich habe schon so viele Twonie-Mützen mit der Teilung genäht, da wollte ich mal eine ganz schlichte haben. Dafür habe ich aber ein Bündchen unten angenäht. 

 

Mit diesem Outfit kann ich nun auch bei kalten Temperaturen nach draußen gehen, sehe gut aus und bin warm eingepackt. Ich fühle mich total wohl mit meinen neuen Stulpen, dem Tuch-Schal und meiner Mütze. Da kann der Winter kommen!

 

Was sagt ihr zu meinem neuen Winter-Set? 

 

Wenn ihr Fragen habt zu meinem Outfit oder auch zu den einzelnen Teilen (auch wenn ihr etwas nach nähen wollt), dann schreibt mir gerne! Ich stehe euch gerne mit Rat und Tat zur Seite. 

 

Ich freue mich aber auch über jedes Kommentar von euch! :) 

 

Schicke euch warme Gedanken,

eure


Fakts:

Die Mütze:

  • Schnitt: Twonie ohne Teilung, mit Bündchen
  • Stoffe: Jaquard-Sweat rosa von traumbeere.de*

 

Stulpen und Schal:

  • Schnitt: selbst gebastelt, Schal aus großem Rechteck
  • Stoffe: Jaquard-Sweat rosa von traumbeere.de*

 

 

*Der Stoff wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

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DIY Idee: Oversize Shirt nähen - mit Off-Shoulder

Heute habe ich euch wieder eine tolle DIY-Idee mitgebracht. Ein Oversize-Shirt ruckzuck selbstgenäht. Ganz ohne gekauften Schnitt! Geht das denn?

 

Wer möchte nicht gerne ein kostenloses Schnittmuster? Ich dachte, ich mach euch mal eine kleine Freude und zeige euch, wie ich mir das Schnittmuster für dieses Shirt ganz einfach selbst gemacht habe und wie ihr das ganz einfach nach nähen könnt. 

 

Ein super süßes Detail an diesem Shirt ist die Schleife und das einseitige Schulter Cut-Out. Das macht ein lässiges Shirt gleich viel eleganter. Außerdem ist es ein tollen Hingucker! 

 

- NÄHE Dir dein Shirt nach kostenlosen Schnittmuster -

 

 

 

Da mich auf den letzten Blogartikel, in dem ich euch mein Blumen-Oversize Shirt gezeigt habe, einige darauf angesprochen haben, ob ich den Schnitt für euch machen könnte, habe ich mir gedacht, mache ich ein kleines Näh-Tutorial für euch. So ein Oversize-Shirt ist nämlich ganz schnell genäht und ist super einfach, auch ohne fertiges Schnittmuster. 

 

Ich liebe es, besonders jetzt im Winter mit lässigen Klamotten aus dem Haus zu gehen. Der Winter ist da einfach die Jahreszeit dafür. Also habe ich mir überlegt: Wie kann ein lässiges Shirt trotzdem schick aussehen?

 

Ich verrate es euch, mit meiner neuen DIY-Idee für ein schickes Oversize-Shirt! 

Damit könnt ihr nicht nur zu Hause im Wohnzimmer sitzen und entspannt euren Kaffee trinken, sondern auch zu Freunden oder mit einem eleganten Rock kombiniert auch zu einer Party gehen. 

 

 

  • ca. 1,30 m Stoff (Jersey oder unangerauten Sweat)
  • 1 m Satinband
  • Lineal
  • etwas Papier (oder Seidenpapier) um das Schnittmuster aufzuzeichnen
  • Stift
  • Stoffschere
  • Maßband
  • Nähmaschine
  • Stecknadeln

 

Das Schnittmuster erstellen

DAS BASISMAß: 

Messe zuerst deine Oberweite aus, in dem du dir das Maßband über die Brust legst.

Das ausgemessene Maß addierst du mit 40. Da du für den Schnitt nur 1/4 davon brauchst, teilst du das Ergebnis durch 4.

 

Hier mal ein Beispiel anhand einer gemessenen Oberweite von 90 cm:

94 cm + 35 = 129 cm 

129 cm : 4 = 32,25 cm

 

32,25 cm ist in diesem Beispiel das Basismaß für das Schnittmuster. Du musst natürlich dein Maß mit deiner gemessenen Oberweite berechnen! 

 

SHIRTLÄNGE:

Wenn du nun dein Basismaß hast, solltest du noch die Länge messen, die dein Shirt später haben soll. Das kann ganz individuell sein, so wie du es haben möchtest. Bei mir ist das Vorderteil von der Schulter zum Saum gemessen 65 cm lang. Das Rückteil ist 10 cm länger.

 

VORDER- UND RÜCKTEIL:

Zeichne dir auf ein Stück Seidenpapier (oder normales Papier) ein Rechteck von deinem Basismaß in der Breite und die Länge des Shirts auf. Im Beispiel wäre das 32,25 cm x 65 cm.

Dann zeichnest du dir in das Rechteck den vorderen Halsausschnitt ein. Das kannst du auch wieder individuell bestimmen. Soll er eher weiter sein oder doch lieber eng anliegend?

In meinem Beispiel bin ich 12 cm nach links gegangen und 14 cm nach unten. 

Gehe für die Schulterlinie an der rechten Seite 2cm nach unten und verbindest diesen Punkt mit dem Halsauschnitt-Punkt. Dies ist nun deine Schulterline.

 

Für das Rückteil zeichnest du dir den Halsausschnitt nicht ganz so weit nach unten, sondern nur ca. 7 cm. Ich habe dir das in der Skizze mit einer gestrichelten Linie aufgezeichnet. 

Da das Rückteil bei mir länger ist als das Vorderteil, habe ich auch hier mit einer gestrichelten Linie den Aum unten um __ cm verlängert. 

Pause dir nun jeweils das Vorder- und Rückteil durch. Fertig durchgepaust solltest du dann zwei Schnittteile haben, die ungefähr so aussehen wie auf der Skizze. 

 

DER ÄRMEL:

Messe für den Ärmel deinen Oberarm aus. Das ist das Basismaß für deinen Ärmel.

Zeichne für den Ärmel ein Rechteck mit deinem Basismaß in der Breite und einer Länge von ca. 44 cm auf Seidenpapier (oder normales Papier) auf.

Messe an deinem Handgelenk, wie weit der Ärmel am Saum sitzen soll.

Dieses Maß zeichnest du an der unteren Kante des Rechtecks mittig ein und verbindest die Saumpunkte mit den oberen Ecken des Rechtecks.

Dies ist nun das Schnittmuster für deinen Ärmel.

Fertig sollte das Schnittmuster des Ärmels dann so aussehen wie auf der Skizze.

 

Nun schneidest du den Stoff zu.

 

DER Zuschnitt:

  • 1x Vorderteil im Bruch
  • 1x Rückteil im Bruch
  • 2x Ärmel

Zeichne dir zusätzlich noch Nahtzugabe an!! (1cm - 1,5cm an jeder Kante außer am Bruch.)

Jetzt gehts los mit Nähen!

 

Nähschritte:

SCHRITT 1: Mein Shirt hat ein Schulter Cut-Out mit Schleife. Dafür musst du an Vorder- und Rückteil jeweils an einer Schulter (Wichtig ist, dass es an der gleichen Schulter ist) ein "Loch" einschneiden. Also eine zusätzliche Rundung. Auf dem Foto oben zeige ich dir, wie das bei mir aussah. Ich habe am Vorderteil die Rundung an der Schulter eingeschnitten, dann das Teil auf das Rückteil gelegt und die gleiche Rundung nochmal eingeschnitten.

SCHRITT 2: Lege nun das Vorder- und Rückteil rechts auf rechts aufeinander und stecke die Schultern aufeinander. Dabei an der Schulter mit dem Cut-Out nur das Stück zum Arm hin zunähen und das Stück zum Hals hin offen lassen.

Nun nähst du die Schultern zusammen. Ich habe das direkt mit der Overlock-Maschine gemacht. Wenn du keine solche Maschine hast, kannst du es auch mit einem dehnbaren Stich der normalen Nähmaschine nähen. Dazu eignet sich zum Beispiel der Dreifach-Stretch-Stich oder ein schmal eingestellter Zickzack-Stich.

SCHRITT 3: Klappe nun das Vorder- und Rückteil an den Schultern auf und stecke den Ärmel mittig rechts auf rechts an die Schulternaht. Die Nahtzugae der Schulternaht klappst du in das Rückteil.

Nähe den Ärmel an das Rumpfteil. Wenn du eine Overlockmaschine hast, dann nähe einmal von der Saumkante des Vorderteils bis zur Saumkante des Rückenteils die ganze Seitenkante, sodass der Ärmel mitgefasst wird.

SCHRITT 4: Lege die Seitennaht und auch die Ärmelseitennaht aufeinander und stecke sie mit Stecknadeln. Markiere dir von der vorderen Saumkante nach oben gemessen bei 15 cm einen Punkt. Bis zu diesem Punkt nähst du die Seitennaht zu, sodass unten ein Schlitz entsteht.

SCHRITT 5: Wenn du die Seitennaht geschlossen hast, klappst du nun unten an dem offenen Schlitz die Nahtzugabe fortlaufend nach innen um.

Steppe im Abstand von ca. 0,7 cm zur Kante den Schlitz mit einem dehnbaren Stich ab.

SCHRITT 6: Nun nimmst du dir das Schulter Cut-Out vor. Klappe hier die Nahtzugabe nach innen um und fixiere mit Nadeln, bevor du dann anschließend die Nahtzugabe mit einem dehnbaren Stich absteppst.

SCHRITT 7: Für den Halsausschnitt misst du das Halsloch mit dem Maßband aus. Hast du einen nicht so extrem dehnbaren Stoff multiplizierst du das Maß mit dem Faktor 0,9. Wenn du einen sehr dehnbaren Jersey oder Bündchen verwendest, kannst du dein gemessenes Maß auch mit dem Faktor 0,8 oder 0,7 multiplizieren. 

Schneide dir einen Stoffstreifen zu mit der länge des ausgerechneten Halslochs und der Breite von 4,5 - 5 cm. Bügle diesen Streifen einmal längs um, mit der rechten Stoffseite außen.

Nun klappst du die Enden rechts auf rechts um und nähst das kurze Stück zusammen.

Drehe den Streifen wieder auf rechts und forme die Ecken schön aus.

SCHRITT 7: Teile nun den Streifen und das Halsloch jeweils in vier gleichgroße Teile und markiere mit Nadeln.

Stecke den Streifen rechts auf rechts an das Halsloch, sodass Nadel auf Nadel kommt und die Enden des Streifens am Schulter Cut-Out anfangen.

SCHRITT 8: Zerteile das Satinband in der Hälfte und stecke jeweils ein Band an die Enden des Halslochs. Nähe das Band jeweils direkt auf der Naht an.

Steppe den Ausschnitt von rechts nochmal ab, damit sich der Ausschnittstreifen schön legen lässt.

SCHRITT 9: Zum Schluss fehlen nur noch die Säume. Dafür klappst du den Saum und die Ärmelsäume jeweils um 2 cm nach innen um und steppst mit der Zwillingsnadel von außen ab. Falls du keine solche Nadel hast, kannst du auch mit einem Zickzack-Stich absteppen.

 

Fertig ist dein Oversize-Shirt!

 

Anschließend zeig ich euch noch ein paar Fotos von meinem Shirt. Ich hoffe, ich habe euch ein bisschen inspirieren können und ihr habt nun auch richtig Lust, euch so ein Shirt zu nähen! 

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deine

 

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DIY Modetrends H/W 2017 Teil 2: Blumenmuster und Galonstreifen

 

Im ersten Teil meiner Blogserie "DIY Modetrends H/W 2017" habe ich euch mein selbst genähtes blaues Herbstkleid mit Volant-Ärmel gezeigt und euch ein bisschen hinein geführt, was eigentlich diesen Herbst und Winter in Sachen Mode angesagt ist.

Zusammengefasst ging es im ersten Beitrag um die Leichtigkeit und Romantik, die die kalte Jahreszeit in diesem Jahr 2017 mit bringt. Rüschen und Kleider, Volants und luftig leicht wirkende Stoffe.

 

Für den zweiten Teil der Modetrends in der Herbst/Winter Saison bringe ich euch Blumen mit. Auch wieder sehr romantisch und verspielt. Blumenmuster sind das Must-Have dieser Saison schlechthin! Immer noch! Denn auch im Frühjahr und Sommer 2017 zeigte uns die Modewelt diesen Trend. 

Neu diesen Herbst ist die Farbe Rot

In meiner selbst entworfener und genähten Kreation kommt die Farbe Rot in den Blumen vor. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich persönlich an mir noch mit der Farbe Rot anfreunden muss. Deshalb habe ich mich mal vorsichtig mit dem Blumenmuster meines DIY-Shirts rangetastet :) 

 

Wenn ihr mutig seid, dann könnt ihr rot auch ganz uni tragen. Als enges Kleid mit Volant-Ärmeln oder als langen Mantel oder eine elegante Seidenbluse.

 

Mein Shirt hier habe ich aus einem Sommersweat* der neuen Aquarellblumen-Kollektion von Traumbeere.de genäht. Ich liebe ja Blumenmuster und Blumen sowieso! 

Vor ein paar Tagen (es war so ein trister Herbsttag, wie in letzter Zeit häufig) habe ich dieses Shirt bei der Arbeit getragen. Eine Kollegin sagte dann zu mir, dass ich ja so bunt und fröhlich heute aussehen würde. Das hat mich natürlich sehr gefreut, weil ich genau das auch ausstrahlen möchte. Und ich finde, Blumen machen das einfach möglich. So schöne bunte Blumenmuster bringen doch gleich Farbe in den grauen Alltag. 

Ich fühl mich auch immer gleich ein Stückchen glücklicher, wenn ich farbenfroh und Blumen trage. 

Kennt ihr das auch? 

 

Schulterbetonung in Form von Off-Shoulder kennen wir ja auch aus der Sommersaison schon. Im Herbst geht dieser Trend weiter und kommt mit Cut-Outs als Betonung der Schulter. Sehr schön wirken Schulter Cut-Outs mit hochgeschlossenem Kragen oder mit Schleife.

 

Das geht im DIY-Bereich natürlich auch sehr einfach mit jedem beliebigen Shirt. Egal, ob ihr ein ganz neues Shirt oder Kleid näht oder ob ihr ein altes Shirt neu aufleben lassen wollt und daraus ein DIY Upcycling Projekt machen wollt. Ich bin da schon am vorbereiten, für euch eine DIY-Anleitung zu machen, das ich euch dann demnächst hier auf dem Blog zeige. 

 


Zu meinem DIY-Shirt habe ich mir eine passende Hose mit schwarzen Galonstreifen aus Lederjersey genäht. Aus Sommersweat genäht, trägt sie sich sehr bequem und lässig, sieht aber trotzdem schick aus. 


"Ankle" ist die neue Hosenlänge. Egal ob die Hosenbeine eng oder weit sind. Was im letzten Jahr noch als "Krempel-Trend" bekannt war - Die Hose wurde bis zum Knöchel umgekrempelt - ist in diesem Jahr zum fertigen Hosensaum geworden. Es wird nicht mehr gekrempelt, sondern die Hose gekürzt auf Knöchellänge oder sogar fast schon auf Wadenhöhe. 


 

Zusammengefasst heißt das also:

 

Blümchen und Blumenmuster sind im Herbst und Winter 2017 immer noch voran an der Spitze im DiY-Modetrend. Alles was romantisch ist, egal ob Schleifchen, Volants, Kleider und Röcke, darf getragen werden. Zeigt eure feminine Seite, ist die Devise! 


Im Kontrast dazu stehen Businesshosen mit Galonstreifen. Wobei der Begriff "Business" hier sehr dehnbar ist. Denn auch wenn der seitliche Galonstreifen von den Uniformen und aus der Geschäftswelt her kommt, meint er heute jeglicher seitlicher Streifen auf egal welchen Hosentyps. So kann er auch bei Jeanshosen oder Leggins angebracht werden.


So, nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nähen eurer Herbst- und Wintergaderobe,

eure


Fakts:

Das Shirt:

 

Die Hose:

 

 

*Der Stoff wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

Verlinkt zu MeMadeMittwoch und AfterWorkSewing.


 

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Meine neu entdeckte Liebe zum Kleid

 

Heute zeige ich euch ein eher für mich untypisches selbstgenähtes Kleidungsstück. Zum einen ist es für mich eine ganz neue Farbe: beige und petrol. Zum anderen ein Kleid. 

Obwohl ich euch im letzten Blogartikel ja auch schon ein Kleid gezeigt habe. 

Irgendwie ist dieses Jahr bzw. dieser Herbst die Jahreszeit des Kleides für mich :)

 

Normalerweise war ich nie die Kleidträgerin. Also klar, zu besonderen Gelegenheiten wie Hochzeiten oder Konfirmationen schon. Aber so im Alltag? Nee, da war mir das immer zu unpraktisch mit Kleid...

Aber irgendwie habe ich in dieser Saison meine Liebe zu Kleidern entdeckt. Vielleicht entdecke ich gerade auch meine Weiblichkeit auch ganz neu. Kleider stehen ja auf jeden Fall für uns als Frauen. Früher hat eine Frau ja nur Kleider getragen. Dass Frauen Hosen tragen ist ja noch gar nicht sooo lange her. Bis jetzt gehörte ich immer zu den Frauen, die Hosen lieber tragen als Kleider oder Röcke. Hosen sind einfach viel praktischer. Man muss nicht ständig aufpassen, kann sich leger geben.

Ein Auslöser für meinen Sinneswandel und meine plötzliche Liebe zum Kleid könnte meine Reise nach Italien in diesem Sommer gewesen sein.

Durch die italienische Städte wie Venedig oder Verona zu laufen und die elegant gekleideten Italienerinnen zu bewundern, hat in mir etwas bewegt. Es hat mir gezeigt, dass in mir etwas schlummert, das herauskommen möchte aber ich lange Zeit unterdrückt habe. 

 

In uns Frauen wurde etwas ganz besonderes hinein gelegt. Eine bestimmte Grazie. Etwas, das nur wir Frauen haben. Eine anmutende Schönheit. 

Lange Zeit wollte ich diese Seite an mir verstecken. Nicht bewusst, eher in meinem Unterbewusstsein.

Vielleicht habe ich unbewusst gedacht: Ich möchte stark und unabhängig sein!

Nur habe ich das im Widerspruch zu meiner weiblichen Sanftheit gesehen. Ich dachte, zart und graziös zu sein, bedeutet Schwäche zu zeigen. 

Das darin aber eine enorme Stärke liegt, wurde mir erst in den letzten Wochen so richtig bewusst. 

 

Ich möchte mich auf den Weg machen, meine weibliche Seite mehr kennen zu lernen. Mein Herz und meine Seele zu erforschen und zu entdecken, was und vor allem wer da noch verborgen liegt. 

Als äußeres Zeichen möchte ich mehr Kleider und Röcke tragen. Also kommt in nächster Zeit definitiv mehr davon :) 

 

Jetzt erstmal zu diesem Kleid hier:

 

 

 

Vor Kurzem hat mich die liebe Dana von ApfelSchick gefragt, ob ich ihr neues Jersey-Panel "Autumn Leaves" vernähen möchte. 

Ich habe mich natürlich sehr gefreut, dass sie an mich gedacht hat. 

Nur bei der Farbe musste ich ehrlich kurz überlegen. Das Design ist toll und es passt auch so wunderschön zum Herbst und zu den Blättern, die jetzt überall von den Bäumen fallen. 

Aber die Farben gab es bis jetzt praktisch noch überhaupt nicht in meinem Kleiderschrank. 

Gut, hab ich gedacht, dann wagst du jetzt mal was und probierst was neues aus.

 

Muss man ab und zu mal machen. So was ganz Neues. Eine ganz neue Farbe. 

Hihi und witziger Weise habe ich doch tatsächlich Schuhe in meinem Schrank gefunden, die nahezu perfekt zum Petrol passen! :) 

 

Die Qualität des Stoffes ist sehr angenehm. So wie es bei Apfelschick üblich ist, ist auch dieses Jersey-Panel natürlich aus Bio-Baumwolle. Und das merkt man auch total. Er lässt sich super tragen und obwohl er im quer-Fadenlauf zugeschnitten wird, lässt er sich super verarbeiten.

 

Beim Schnitt für das Kleid habe ich mich für ein Burda-Schnittmuster aus der BurdaStyle Ausgabe vom September entschieden. DAs war sowieso schon auf meiner To-Sew-Liste und ich finde bei diesem Schnitt kommt der Musterverlauf des "Autumn Leaves" sehr gut zur Geltung. Oder was meint ihr?

 

Was ja auch total neu für mich ist, ist ein Rollkragen. Das ist ja diesen Herbst und Winter auch total im Trend. Und ich muss auch sagen, dass ich das total liebe! Vor allem mit hochgebunden Haaren. Das betont den Hals so schön hihi. 

Hinten im Rücken ist das Kleid mit einem sichtbaren Reißverschluss zum Öffnen versehen. Da habe ich bewusst einen eher groben Metall-Reißverschluss gewählt, um auch im Rücken einen Eye-Catcher zu haben. 

An der Schulter ist das Kleid auf einer Seite raffiniert ausgeschnitten. 

 

 

So, meine Lieben, jetzt würde mich natürlich sehr interessieren, wie das bei euch so ist. Seit ihr eher Hosenträgerinnen oder mögt ihr lieber Kleider total?

Schreibt mir doch gerne in die Kommentare, wie es euch damit geht und was ihr lieber trägt. 

 

Ich wünsche euch einen schönen November-Start und hoffentlich ein paar Sonnenstrahlen durch die trüben Wolken,

eure


Fakts:

Das Kleid:

 

 * Der Stoff wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

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DIY Modetrends H/W 2017 Teil 1: Volantärmel, Materialmix und Strukturstoffe

 

Der Herbst ist längst eingezogen, die Blätter fallen von den Bäumen und Kürbisse kennzeichnen das Ende des Sommers. Die neue Mode-Saison hat begonnen.

Doch was trägt man eigentlich im Herbst/Winter 2017? Was ist angesagt? Was sind die Trends in Sachen Mode? 

 

Diesen Fragen möchte ich auf den Grund gehen und euch in meine Beobachtungen und Trendrecherchen mit hinein nehmen. In diesem und in den folgenden Beiträgen zeig ich euch, was in diesem Herbst und Winter angesagt ist und wie ihr euch die Trendteile selbst nähen könnt. Natürlich immer mit eigenen Beispielen und DIY-Ideen, die ich selbst genäht habe und ihr nachmachen könnt. 

Dies ist der erste Teil der Serie zum Thema "DIY Modetrends H/W 2017".

 

Ich nähe mir meine Kleidung selbst, weil ich dann selbst die Designerin meiner Mode bin. Weil ich einzigartig bin, dürfen auch meine Kleidung Einzelstücke sein, finde ich. Euch geht es bestimmt auch so, dass ihr selbst kreieren wollt, was ihr anzieht, oder? Und euch nicht mit dem begnügen wollt, was uns die Modeindustrie vorschreibt. Vielleicht habt ihr auch andere Maße als die Norm vorgibt oder die Teile, die euch vorschweben gibt es einfach nicht im Laden. 

Dennoch möchte ich mich gerne modisch kleiden, zwar nicht der Masse hinterher rennen aber meinen eigenen Stil leben. 

 

Ich zeige euch, welche Schnittmuster und Stoffe die Modetrends im Herbst/Winter 2017 repräsentieren und wie ihr sie für euer DIY-Projekt einsetzen könnt.

 

Den Anfang macht mein neues Herbstkleid, das ich aus der Burda Easy-Zeitschrift H/W 2017 genäht habe. Es sieht auf den ersten Blick etwas aufwändiger aus, doch es ist ganz einfach zu nähen! Schließlich ist diese Sonderzeitschrift von Burda speziell darauf ausgelegt, dass es easy zu nähen ist. Ich find das ja total genial, wie etwas einfaches sehr besonders und anspruchsvoll aussehen kann und ein toller Hingucker ist!

 

Bevor ich aber zu den Details von meinem neuen DIY-Kleid gehe, verrate ich euch erstmal die wichtigsten Modetrends dieser Saison in Kurzfassung.

 

 

 

Die Fashion-Trends im Herbst/Winter 2017 im Überblick*:

  • Rüschen und Volantärmel
  • bunte Blumen, Blumenmuster
  • Galonstreifen
  • Samt und Cord
  • Materialmix
  • kuschelige Jacken
  • Kontrast: Glanz und Matt

Ihr seht also, auch wenn das Wetter draußen oft trist scheint und die Welt in Nebel gehüllt ist, sieht es in Sachen Mode ganz anders aus. Es macht sogar den Anschein, als ob die Mode sich bewusst gegen das Wetter der kalten Jahreszeit entgegenstellt. 

 

Mit den Rüschen und Volants übernimmt der Herbsttrend, das was auch schon im Sommer angesagt war: Romantik und Leichtigkeit!

Auch in den Stoffen ist diese Leichtigkeit erkennbar. Denn alles wirkt luftig und flauschig. Egal, ob durch 3D-Effekte oder leichten Materialien wie Spitze. Am besten ist, alles miteinander zu kombinieren und Kontraste zu bilden.

Belastbare Stoffe wie Leder gemixt mit weichfallender Viskose.

Glanz im Kontrast zu Matt.

 

Das habe ich auch in meinem neuen Kleid eingefangen.  

 

 

*Zusammengefasst aus den Trendreportagen der Instyle, Elle und Glamour.

 

Ein Kleid mit Volantärmel. Materialmix aus feiner Spitze und Strukturjersey. 

Ganz in königsblau gehalten wirkt das Kleid sehr edel. Aber so wie ich den lässigen Stil liebe, habe ich natürlich auch hier meinen Stil behalten. Das Kleid ist in der Taille mit einem Gummiband gerafft und hat seitliche Eingriffstaschen.

 

Am Ausschnitt überlappen sich die Schultern raffiniert zu einem besonderen Hingucker.  Ich habe ihn mit einem glänzenden Gummi-Schrägband eingefasst. Ich liebe diese Einfass-Methode! Sehr schnell und super einfach mit einem schmalen Zickzack-Stich abgesteppt. Sieht sehr edel und sauber aus! 

An den Ärmeln habe ich (von Hand!) ein Perlenband angenäht. Ich finde, das macht das Kleid zusätzlich elegant und verleiht ihm das gewisse Etwas.

 

Ist es euch aufgefallen? In diesem Kleid treffen viele Gegensätze aufeinander. Aber bildet die Kombination aus edel und sportlich, fein und robust nicht einen wunderbaren Kontrast? 

Ich liebe es, mit Materialien zu spielen und verschiedene Stoffe miteinander zu kombinieren. 

So schön, dass dies in diesem Herbst ein angesagtes Thema ist!

 

 

Zusammengefasst heißt das also:

 

Volants und Rüschen liegen in diesem Herbst und Winter total im Trend! Dabei ist es egal, wo ihr sie anbringt. Ob am Ärmel, so wie hier in meinem Beispiel, oder am Ausschnitt, am Saum oder quer. Hauptsache luftig und romantisch! 

Außerdem ist im Materialmix alles erlaubt! Ihr könnt sogar dicke und robuste Materialien mit feinen Stoffen wie Spitze oder Chiffon mixen. Leder ist auch super, egal ob in Details oder großflächig.

 

Fortsetzung folgt. Im zweiten Teil geht es weiter mit den detaillierteren Modetrends im Herbst und Winter 2017.

 

So, nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nähen eurer Herbst- und Wintergaderobe,

eure

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Fakts:

Das Kleid:

 

 

 

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DIY Idee: Untersetzer nähen - ideal zum nähen lernen

Du bist Nähanfänger und suchst nach einem einfachen ersten Nähprojekt? Oder hast so viele Stoffreste in deinem Stoffregal und weißt nicht, was du aus den Stoffen nähen sollst? Suchst einfach eine schnelle DIY-Idee?

Dann habe ich eine tolle DIY Nähidee für dich! 

 

- Untersetzer nähen aus Stoffresten -

 

 

 

Ich bin ja ein riesen Profi im Stoffreste sammeln. Tatsächlich habe ich mehrere Kisten voll mit Stoffen, die übrig sind. Alle schön nach Stoffart sortiert. Kann man ja immer mal noch gebrauchen, denk ich mir immer. Nur so langsam wird es wirklich viel.

Deshalb habe ich mir Gedanken gemacht, einfache DIY-Ideen für euch zu überlegen, um euch Tipps zu geben, was ihr mit euren Stoffresten nähen könnt.

Eine davon zeige ich euch heute. 

 

Untersetzer braucht man immer. Ihr bekommt Gäste und es soll schön aussehen. Möchtet mit eurer Freundin einen Tee trinken aber der Tisch soll sauber bleiben. Die Tasse wirkt einfach auch viel harmonischer, wenn sie auf einem stylischen und dann auch noch selbst gemachten Untersetzer steht! 

 

Die total schnelle und wirklich einfach genähte DIY-Idee "Untersetzer" eignet sich super als Einsteiger Projekt für alle Nähanfänger unter euch. Als erstes Nähprojekt sind die Untersetzer schnell umgesetzt und ihr habt einen riesigen Erfolgsmoment danach. Und natürlich eine schöne DIY-Deko auf eurem Tisch!

 

Stoffreste, Anfänger, erstes Nähprojekt, Einsteiger, nähen lernen, Resteverwertung, schnelles Nähprojekt 

 

Du benötigst:
  • Stoffreste
  • etwas Volumen-Vlieseline zum verstärken
  • Nähmaschine

 UND LOS GEHT'S!

SCHRITT 1: Schneide dir aus den Stoffresten Quadrate in der Größe von 14 cm aus (Nahtzugabe ist schon enthalten). Für 6 Untersetzer brauchst du 12 Quadrate. Ich hatte hier drei verschiedene Stoffe und habe jeweils 4 Quadrate aus jedem Stoff geschnitten. 

Dazu schneidest du aus dem Volumen-Vlies 6 Quadrate, die auch 14 cm groß sind.  

SCHRITT 2: Bügle das Volumen-Vlies auf die linke Seite von sechs der Quadrate (am Ende ist jeder Untersetzer auf einer Seite mit Volumen-Einlage verstärkt). 

Nun steckst du immer ein verstärktes Quadrat rechts auf rechts mit einem Quadrat ohne Einlage zusammen.

SCHRITT 3: Nähe das Quadrat einmal im Viereck mit 1 cm Nahtzugabe zusammen. Lasse dabei eine Wendeöffnung von ca. 5 cm offen.

Schneide die Nahtzugaben auf 0,5 cm zurück und kürze die Ecken wie auf dem Bild

SCHRITT 4: Nun wendest du den Untersetzer durch die Öffnung auf rechts. Nimm dir ein Werkzeug (Eckenformer, Schere oder Stricknadel) zur Hilfe, um die Ecken schön zu formen.

SCHRITT 5:Bügle die Kanten und steppe rings herum mit der Nähmaschine knapp an der Kante entlang. Hierfür empfehle ich dir eine größere Stichlänge einzustellen (3,5 - 4 cm). Dann wird die Naht schöner.

SCHRITT 5: Das wiederholst du nun mit allen Quadraten. Fertig sind deine sechs DIY-Untersetzer!

 

War doch gar nicht so schwer, oder?

Hat dir meine DIY-Idee gefallen?

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Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachmachen und bin gespannt auf deine DIY-Untersetzer,

deine

 

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So kombinierst du deinen Oversize Pulli richtig - Mode selber nähen


Heute zeige ich euch wie ihr euren Oversize Pulli kombinieren könnt. 

Mein rosa Oversize Sweater, den ich natürlich selbst genäht habe, ist noch vom letzten Jahr. Aber er ist immer noch mein Lieblingspulli! Mit meiner neuen Leggings kombiniert, habe ich somit ein neues stylisches Herbst-Outfit kreiert. Dazu ist mein Obersize-Pulli-Outfit komplett DIY und selbst genäht. 


Jetzt, da die Blätter von den Bäumen fallen und es draußen wieder kühlere Temperaturen sind, kommt bei mir die Herbst-Gaderobe wieder raus. Ich find das ja immer total spannend, wenn eine Jahreszeit vorbei ist, die Sachen vom letzten Jahr wieder rauszuholen und zu schauen, wie ich sie neu kombinieren kann. 

Kennt ihr das? 


 

So hab ich meinen tollen Lieblingspulli, den ich letztes Jahr aus dem kuscheligen Bio-Sweat von Lebenskleidung genäht habe, wieder rausgekramt. 

Ich finde ja, man kann Altes super mit Neuem kombinieren! 

 

Neu in diesem Herbst ist die Leggings, die ich trage. Ganz neu kann man sagen, denn den Stoff gibt es aktuell noch gar nicht zu kaufen. 

Das Design ist aus der Feder von NipNaps und in einer top Bio-Qualität von Lebenskleidung

Sie haben mich gefragt, ob ich ihn nicht vorab für sie vernähen würde. Aber hallo! Na klar! 

So ein cooles Design und so ein wunderbar zarter Jersey schrie förmlich danach eine neue Leggings zu werden. 

 

Lebenskleidung, die bisher vermehrt uni-farbene Biostoffe hergestellt haben, machen jetzt auch Digitaldruck! 

Und wisst ihr was? Ihr könnt mit entscheiden welche Designs in Druck gehen! 

 

Gefällt euch das Design meiner Leggings? Oder seid ihr neugierig, welche Designs sonst noch zur Verfügung stehen? 

Dann schaut unbedingt bei dieser Umfrage vorbei und verteilt eure Bewertung! 

 


Zu meinem Oversize Pulli in rosa mit der neuen Leggings in weiß mit schwarzen Pinselstrichen trage ich meine neuen Birkenstock Sandalen. Ebenfalls in rosa, aus Velours-Leder. Ein Traum! 


Wie kombiniert ihr euren Oversize Pulli? Näht ihr euren Lieblingssweater auch selbst? 


Ich bin gespannt, wie euch mein Outfit und die neuen Digital-Designs von Lebenskleidung gefallen,

eure


Fakts:

Die Hose:

  • Schnitt: Freebie Leggings von CUT 
  • Stoffe: Digitaljersey von Lebenskleidung
Der Pulli:
  • Schnitt: Eigenkreation von mir
  • Stoffe: rosa Bio-Sweat von Lebenskleidung 
Die Schuhe:

 

 

 

Verlinkt zu Freutag.


 

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DIY IDEE: Upcycling Boyfriend Jeans


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DIY-Mode: Mein selbstgenähtes Zumba-Outfit

 

Ein Zumba-Outfit musste her - natürlich selbstgenäht! Denn seit ungefähr zwei Jahren habe ich mir vorgenommen, meine Kleidung nur noch selbst zu nähen (außer Jeanshosen, die kaufe ich noch, anstatt sie zu nähen aber da arbeite ich dran). 

 

Ich wollte ein stylisches aber auch lässiges DIY-Sportoutfit machen. 

Bestimmt kennt ihr die Tanzfilme wie Honey oder Step Up? Das waren früher meine absoluten Lieblingsfilme und - ohne Spaß! - ich habe mit Freunden sogar manche Tanzszenen nachgetanzt. Obwohl ich nie einen Hip-Hop-Tanzkurs oder so etwas gemacht habe. 

Deshalb bin ich glaube ich auch etwas Street- und HipHop-Style geprägt :) 

 

Mein Zumba Sport- Look sollte also genau diesen Style einfangen. 

 

Da ich meistens meine Ideen direkt skizziere und gar nicht unbedingt nach Schnittmustern schaue (außer ich habe direkt eines im Kopf), ist es hier wieder eine Eigenkreation geworden. Also so ganz ohne Schnitt und Nähanleitung. 

Dafür aber genau auf meine Maße. 

 

 

Der Jeansjersey, den ich von Traumbeere.de zugeschickt bekommen habe, erschien mir wie perfekt für mein DIY-Zumba-Projekt. Der Druck ist traumhaft! Die Farben sind total fröhlich und bunt und machen direkt gute Laune. 

Und das Tragegefühl des Jerseys ist wundervoll angenehm. Ganz fein und weich und überhaupt nicht so wie es das Wort "Jeansjersey" vermuten lässt. Da denkt man ja zuerst einmal an einen etwas schweren Stoff. Aber dem ist nicht so. Der Stoff trägt sich sehr angenehm und lässt durch die schräge Bindung eine Jeansoptik entstehen. 

Perfekt für mein Street-Look! 

 

 

Meine selbstgenähte Jogginghose hat seitliche Eingriffstaschen vorne mit einem zusätzlichen Belegstreifen. Den könnte man farblich absetzen. Ich habe mich dazu entschieden, die ganze Tasche mit dem passenden unifarbenen Jeansjersey farblich abzusetzen.

An den Hosenbeinen sind jeweils Einsätze eingearbeitet, die ebenfalls farblich abgesetzt sind. 

Beim Gummibund habe ich zusätzlich eine Kordel eingezogen, deren Ende mit SnapPap verarbeitet ist. Ich mag das total, wenn die Kordelenden etwas Besonderes haben. 

 

Das Shirt ist total einfach, denn da habe ich nur Vorher-und Rückteil zusammen genäht und an den Hals- und die Armausschnitten die Kanten einfach offen gelassen. Ohne Bündchen oder Einfassband. Das verleiht dem Outfit noch ein bisschen Vintage und einen Used-Look. 

 

 

 

 

Wie findet ihr das Zumba-Outfit? Gefällt euch? 

 

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen inspirieren. Vielleicht wollt ihr euch ja auch ein lässiges Sportoutfit machen? (Man kann auch seeeeehr gut chillen damit ;), eure


Fakts:

Die Hose:

Das Shirt:

 

 

 

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DIY IDEE: Upcycling Boyfriend Jeans


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DIY Idee: Upcycling Boyfriend Jeans bemalt mit Textilfarbe

Yay! Heute gibt es mal wieder eine DIY-Idee für euch. 

 

- Upcycling Jeans mit Stoffmalfarbe -

 

 

Ich habe in meinem Näh-Atelier ein Stoffregal, in dem meine Stoffe schön sauber sortiert sind. Naja wenigstens meistens :) 

Jedefalls gibt es da ein Regalplatz, in dem sich schon seit längerer Zeit alte Jeanshosen sammeln. Meistens von Freunden und Bekannten, die sie mir geschenkt haben. Ist ja immer gut, alte Jeans aufzubewaren, denn es kommt die Zeit, in der man aus ihnen ein DIY-Projekt machen kann. 

So hatte ich vor einer Weile für eine der vielen Jeanshosen die perfekte DIY-Idee!

 

Aus Alt mach Neu: Eine stylische Boyfriendjeans, bemalt mit Stoffmalfarbe. 

Wer mich schon ein bisschen kennt weiß, dass ich gerne mit Textilfarbe auf Stoff experimentiere. Diesmal ist es überhaupt nicht schwer und auch eine super DIY-Idee für Anfänger. Ich habe mit Spachteltechnik gearbeitet, man muss also auf gar nicht viel achten und kann super mit den Farben spielen.

 

Wenn du Lust hast, dir auch so eine Boyfriendjeans zu machen und deine alte Jeans aufpeppen möchtest, dann schau dir die folgende DIY-Anleitung an. Ich habe für dich ein ausführliches Tutorial zu meiner Upcycling-Jeans geschrieben. 

 

 

Du benötigst:

 UND LOS GEHT'S!

SCHRITT 1: Messe an dir die gewünschte Hosenlänge ab. Bei meiner Hose wollte ich die 7/8-Länge, deshalb habe ich sie etwas kürzer gemacht als notwendig. 

Kürze deine Hose an beiden Hosenbeinen um den ausgemessenen Betrag. Wenn du die Beine am Ende umschlagen möchtest, solltest du dies einberechnen. Du kannst sie aber auch einfach abschneiden und den Saum ausfransen. 

SCHRITT 2: Bei meiner Ausgangshose waren die Hosenbeine extrem breit, deshalb habe ich sie nach unten hin etwas verschmälert. Wenn das bei dir auch so ist, dann kannst du dir am Saum unten die Weite so markieren wie du sie haben möchtest. Dann zeichnest du dir von deiner Markierung nach oben hin ein Linie ein. Lasse sie ungefähr ab Hüfthöhe in die Ursprungsnaht einlaufen.

SCHRITT 3: Lege die Hose ohne Falten auf den Tisch. Bevor du mit der Farbe anfängst, solltest du den Untergrund auf jeden Fall mit Papier oder einer Malerdecke abdecken. Auch zwischen der Hose würde ich Papier legen, falls die Stoffmalfarbe durchsabbern sollte. 

SCHRITT 4: Zum Bemalen nimmst du dir nun einen Spachtel zur Hand. Um einen schönen Farbeffekt zu erzielen, mischt du dir deine Wunschfarbe mit dem Spachtel. In meinem Beispiel habe ich rot, blau und weiß gemischt, damit diese lila Töne herauskommen. Sei da einfach total frei und hab keine Angst vor der Farbe oder vor dem Mischen. Am Schönsten ist, wenn diese unregelmäßigen Farbnuancen dann zum Vorschein kommen. Hier kommt es auch überhaupt nicht auf Perfektion an. Du darfst dich komplett austoben!

SCHRITT 5: Nimm immer ein bisschen Farbe mit dem Spachtel auf und streiche ihn über den Stoff. Spiel mit dem Spachtel und der Farbe! 

Meine Hose habe ich so bemalt, dass die rechte Seite mehr bemalt ist als die linke und somit eine Asymmetrie entsteht. Das kannst du dir aber völlig frei überlegen, wie du das machen möchtest. 

Als kleinen Effekt habe ich über die lila Farbflecken noch mit Gold gespielt. Das Gold gibt es auch als Textilfarbe, in meinem Beispiel habe ich allerdings mit Acrylfarbe gearbeitet. Das ging genauso gut. 

SCHRITT 6: Auf dem linken Hosenbein habe ich nur wenig Farbe verwendet und auch nicht ganz so großflächig als beim anderen Hosenbein. 

 

Übrigens: Als Mischpalette nehme ich gerne eine Glasplatte (zum Beispiel aus einem Bilderrahmen), da sich auf der Platte die Farben besser mischen lassen und die Farben richtig zur Geltung kommen. 

SCHRITT 7: Als Feinschliff kannst du nun mit einem feinen Pinsel Blumen aufmalen. Achte darauf, dass die untere Schicht Farbe trocken ist. Ich habe hier die Blumen mit weiß gemalt, da ich einen sehr dunklen Untergrund hatte und weiß mir als am kontrastreichsten erschien. 

Hier kannst du deiner Kreativität auch wieder freien Lauf lassen. 

Die Vorderhose ist nun fertig und sieht in meinem Beispiel so aus.

SCHRITT 8: Zum Schluss fehlt nur noch ein bisschen Farbe auf der hinteren Hose. Und schon ist deine Upcycling-Jeans fertig! 

 

Nun zeige ich dir noch ein paar Bilder meiner aufgepimten Jeans. Lass dich inspirieren für dein individuelles Einzelstück!

 

 Hat dir meine DIY-Idee gefallen?

Dann merke sie dir doch gleich mit dieser Grafik auf Pinterest:

 

Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachmachen und bin gespannt auf deine Boyfriend-Jeans,

deine

 

Verlinkt zu RUMS.


Fakts:

Die Jacke:

  • Schnitt: Carja von Miss Rosi
  • Stoff: Glitzersweat und Metall-Reißverschlüsse von Snaply

 

Das Shirt:

  • Schnitt: Ladysun von Miss Rosi (ohne Ärmel)

 

Die Hose:


 

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DIY: Dein eigenes Label mit Snappap


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DIY-Mode: Selbstgenäht mit Freude und Leichtigkeit

Freude und Leichtigkeit. Heute habe ich euch Bilder mitgebracht, die genau das ausdrücken sollen. 

 

Freude in schlechten Zeiten, in Krisensituationen - geht das überhaupt? Darüber möchte ich ein paar Gedanken mit euch teilen. 

 

Zuerst einmal zu den Fotos.

Bestimmt habt ihr schon entdeckt, dass sich meine Seite etwas verändert hat. Zum Positiven hoffe ich :) Im Urlaub hatte ich ja viel Zeit und habe mir ein paar Gedanken über meinen Näh-Blog gemacht. Die Fotos, die ich euch heute zeige, sind die Hintergrundbilder der neuen Webseite. 

Mein Outfit ist natürlich wieder komplett selbst genäht. Der Rock ist ein Fairy-Rock, den ich mir zur Hochzeit meiner besten Freundin genäht habe. Ich habe die lange Variante gewählt und dafür einen bedruckten Chiffon verwendet. Der Stoff ist wieder ein ganz besonderes Schätzchen aus früheren Zeiten. 

Dazu trage ich ein selbstgemachtes DIY-Shirt. Der Grundschnitt dafür war das Ladysun-Shirt. Ich habe es ohne Ärmel genäht und ein Teilung mit Spitze eingefügt. Das Shirt trage ich total gerne und ist eines meiner Lieblingsshirts. Obwohl es so schlicht ist. 

 

 

 

 

Eine ganz liebe Kollegin meinte neulich zu mir, dass man sein Leben so nehmen sollte wie es ist. Auch wenn man selbst ganz andere Vorstellungen oder Wünsche hatte. Und man jetzt einen ganz anderen Weg geht. Das wichtigste ist, dass man sich selbst und sein Leben so wie es ist annehmen kann. 

Manche nennen es Schicksal, andere Führung oder Zufall. Ich nenne es jetzt einfach mal Bestimmung. Wir sind zu etwas bestimmt worden. Du bist zu etwas berufen, das in dem Ausmaß und in der Weise nur Du tun kannst. Ich glaube, dass es einen besonderen Grund hat, warum du gerade da stehst und dich dort befindest wo du gerade bist. 

 

Auch wenn wir es oft anderes sehen. Besonders wenn wir in der Situation oder Umstand drin stecken. Dann geht es mir oft so, dass ich nur das sehe, was mein begrenztes Blickfeld zulässt. Aber eigentlich ist dahinter viel mehr sichtbar. Ich müsste nur mal auf den Berg steigen und den Ausblick genießen, anstatt mich immer im Nebel des Tals aufzuhalten. Wenn ich das mal so bildhaft ausdrücken darf.

 

 

Wenn ich mich über Dinge aufrege und unzufrieden bin, bringt es mir am Ende gar nichts, außer dass ich weniger Energie habe und schlecht gelaunt bin. Egal, ob in Bezug auf Menschen, Umstände oder Lebenssituationen. Ich habe meine Kraft verbraucht und am Ende nur mir selbst geschadet. 

 

 

 

Stattdessen fange ich an, in den Menschen, die mich genervt haben, das Positive zu sehen. Im Moment merke ich immer wieder, dass ich mit Unzufriedenheit zu kämpfen habe. Woher kommt das?

Da wären wir wieder an dem Punkt mit dem Vergleichen... unbewusst beobachte ich Menschen in ähnlichen Situationen und sehe von außen, dass es anscheinend bei ihnen viel besser zu funktionieren scheint, als bei mir. So kommt Unzufriedenheit in mein Leben. Denn da es bei mir ja viel schlechter aussieht als bei Anderen, fühle ich mich ja automatisch auch schlechter. Vielleicht sogar minderwertiger. Etwas in mir schreit "Ich will, dass es bei mir aber auch funktioniert" Sehe aber wieder nur durch mein eingeschränktes Sichtfeld.

 

Wenn ich mal von mir selbst und meiner verletzten Seele wegschaue, dann erkenne ich, dass es wichtig ist, den Weg zu gehen auf dem ich mich gerade befinde. Auch wenn er steinig ist. Die Spannungen auszuhalten und die Krisen zu meistern. Denn das macht mich stärker. Und ich lerne sehr viel auf diesem Weg, das ich wahrscheinlich zu einem späteren Zeitpunkt einmal brauchen werde. 

 

Wenn es uns gut geht, fällt es uns leicht, gut gelaunt zu sein und uns zu freuen. Doch wie sieht es aus, wenn mal nicht alles glatt läuft? Da ist es für mich eine riesen Herausforderung, trotzdem dankbar zu sein und Freude zu haben. Natürlich sind auch Zeiten wichtig, in denen wir wütend und traurig sind. Das finde ich sogar sehr wichtig, dass wir unseren Gefühlen Raum geben. 

Heute geht es mir darum, nicht in diesen Kriesen und schlechten Zeiten stecken zu bleiben, sondern den Kopf zu heben und wieder anfangen zu laufen. So wie es in dem bekannten Spruch heißt: "Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen". 

 

Seit ein paar Wochen, habe ich mir angewöhnt, am Ende jeden Tages in mein Journal drei Dinge aufzuschreiben, die ich schön fand oder für die ich dankbar bin. Ich muss sagen, das verändert total die Wahrnehmung. Ich habe das Gefühl, mein Blick hebt sich dadurch und in mir beginnt eine Grund-Dankbarkeit sich auszubreiten.  

 

Ich glaube ein Schlüssel zum glücklich sein ist, zu lernen in kleinen Dingen dankbar zu sein.

 

 

 

Wenn du magst, probiere es auch mal aus und schreibe dir immer am Ende des Tages auf, was dir an diesem Tag besonders gefallen hat.

Manchmal gibt es auch so Tage, an denen alles schief läuft und irgendwie gar nichts gut geht. Aber auch an solchen Tagen gibt es Dinge, für die wir dankbar sein können ;) 

 

Ich wünsche euch sehr viel Freude, die ihr mit anderen zusammen teilen könnt,

eure


Fakts:

Der Rock:

Das Shirt:

 

 

 

Verlinkt zu RUMS.


 

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LÄSSIGE HOSE NÄHEN MIT BURDA


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Ein Tag in Venedig - mit selbstgenähtem Outfit


Venedig... Was für eine traumhafte Stadt!

Ich wollte schon lange diese Inselstadt besuchen, die auch als die "schönste Stadt der Welt" bekannt ist. So viele Geschichten spielen in Venedig und unzähligen Filmen dient die Stadt als Kulisse. 


Sie ist ja auch einzigartig mit ihrem Kanalsystem, den vielen Gondeln und den venezianischen Bauwerken.


Ich habe euch ja schon im letzten Blogartikel ein bisschen über meinen Urlaub berichtet. Da ging es eher um die Ruhe und Entspannung am Meer. Heute möchte ich euch mitnehmen in das Stadtleben Italiens. In eine ganz besondere Stadt. Nach Venedig.



Ein Tag in Venedig. 

Puuuh.. ganz schön wenig Zeit für so einen vielseitigen und faszinierenden Ort. Was macht man, wenn man nur einen Tag in Venedig ist?


Einen guten Tipp, den ich euch ganz zu Anfang schon mal geben kann (falls ihr auch eine Venedigreise plant): Lasst den Reiseführer einfach mal liegen und entdeckt die wunderschönen Geheimorte Venedigs!

Wir haben uns für unseren ein-Tages-Trip nach Venedig dafür entschieden, uns einfach mal durch die Stadt treiben zu lassen und die "geheimen" Orte zu suchen. 


Für so einen besonderen Ausflug, wollte ich natürlich auch ein besonderes Outfit nähen. 

Ich habe schon lange keine Blusen mehr genäht. Irgendwie gab es in den letzten Monaten (oder schon Jahre?!...) bei mir vermehrt Shirts und Pullis aus Jersey oder Sweatstoffen. 

Da ich aber wieder mehr Abwechslung möchte und auch wieder mehr Webware vernähen will, war also klar, dass mein Venedig-Outfit auf jeden Fall eine Bluse bekommt. 



Die Bluse ist eine weit geschnittene Kasten-Bluse. Ich habe sie aus einem Viskose-Webstoff genäht und mit schwarzem Satin kombiniert. Das Besondere an der Bluse sind für mich die Knöpfe. Denn die sind fast schon antik :) 

Eine Freundin hat sie mir geschenkt, die sie wiederum von ihrer Oma geerbt hat. Sie war leidenschaftliche Knöpfe-Sammlerin und hat so manche Schätze verwahrt. 


Zur Bluse habe ich eine leichte Sommerhose aus reiner Seide kombiniert. Ich mag es, mit Kontrasten zu spielen. Wie hier bei der Hose. Der Schnitt ist wie eine Jogginghose, mit Gummibund und Kordel. Das Material ist zart und glänzend, kombiniert zu robustem Metallreißverschluss und -Ösen. 


Beide Schnitte - zur Bluse und zur Hose - sind aus der Burda Style Zeitschrift. Ich verlinke es euch wie immer ganz am Ende des Beitrags. 


So, nun zurück zu meiner Venedigreise.

Wir sind also aus der Fähre ausgestiegen und ich war erstmal total geplättet von den vielen Eindrücken. Zum einen natürlich die atemberaubende Kulisse! Vor allem bei einem Tag mit Sonnenschein. 

Aber zum anderen auch die vielen unterschiedlichen Menschen aus aller Welt. Venedig ist wirklich so eine Stadt, in der die verschiedensten Menschen und ihre Kulturen zusammen treffen. Alle wollen die Stadt und ihre Schönheit bewundern. 

Und wo verschiedene Länder sind, sind auch andere Modestile. Das war wirklich sehr beeindruckend! In jeder Richtung, in die ich blickte, gab es etwas Neues zu bewundern. Ich musste meine kreativen Sensoren regelrecht einfahren, denn sonst hätten mich die vielen Einflüsse fertig gemacht. 



Wir kamen an unzähligen Ständen vorbei, an denen Künstler ihre Werke verkauften. An einem sind wir schließlich stehen geblieben und haben uns eine Weile mit dem Verkäufer unterhalten. Auch wenn ich anfangs skeptisch war, war es doch ganz nett und wir fragten ihn, welche Orte er uns in Venedig empfehlen könne, die nicht mit Touristen überfüllt sind. 

Er gab uns den Tipp, in Richtung der Barock-Kirche Santa Maria della Salute zu gehen und dort die Gegend zu erkunden.


Also sind wir mit der Gondel über den großen Kanal. Er hatte Recht. In dieser Gegend sind wirklich wenig Touristen und es ist sehr idyllisch dort. 

Wir schlenderten durch die Gassen und beobachteten die Einheimischen, die ihren Alltag lebten. An den Kanälen kamen ab und zu Boote vorbei, die so etwas wie ein Möbelspedition auf dem Wasser sind oder einfach Bewohner von einem Ort zum anderen bringen.

Ich war fasziniert von dem Leben dort und hätte glaube ich stundenlang einfach am Wasser sitzen können. 

Manchmal habe ich schon gehört, dass die Kanäle und das Wasser in Venedig stinken würden, aber das kann ich nicht bestätigen. Vielleicht lag es am Wetter und daran, dass wir einen wunderschönen Sonnentag erwischt haben. Bei uns jedenfalls habe ich nirgends einen unangenehmen Geruch bemerkt. 


Natürlich waren wir auch an den typischen Sehenswürdigeiten, wenn auch nur für kurz. Denn wenn man in Venedig zu Fuß unterwegs ist, lässt sich das manchmal nicht unbedingt vermeiden. Ich bin nicht so der Typ, der unbedingt Sehenswürdigkeiten anschauen muss. Für mich ist es viel spannender, die Menschen dort zu erleben und wie sie dort ihren Alltag gestalten. Was ich von ihnen lernen kann und wo ich mich inspirieren lassen kann. 

Zum Beispiel die Künstler, die an jeder Ecke sitzen und malen oder zeichen. Das begeistert mich. Da könnte ich mich direkt daneben hinsetzen und meine Stifte aus meiner Tasche holen :) 



Wart ihr schon einmal in Venedig? Und wenn ja, wie hat es euch gefallen?


Ich werde auf jeden Fall nochmal hingehen und dann auch nicht nur für einen Tag sondern ein paar mehr :) Denn es lohnt sich wirklich und es gibt dort so viel zu erleben. Die Stadt macht ihrem Ruf der "schönsten Stadt der Welt" wirklich alle Ehre.