Bin ich gut genug?


Heute habe ich euch die Fotos zum fertigen Outfit für das Burdastyle Talent mitgebracht. Im letzten Blogartikel (wer ihn nicht gelesen hat oder nochmal nachlesen mag, kann das hier tun.) habe ich euch ja erzählt, wie man auf eine Idee zu einer eigenen Kreation kommen kann. 
Ich habe euch meine Entwürfe zu meinem Outfit gezeigt, aber wie sieht es eigentlich fertig aus?

Neben den Bildern meines neuen selbstentworfenen Outfits möchte ich heute auch ein bisschen was persönliches von mir schreiben.


Während ich mich mit der Frage beschäftige, ob ich gut genug bin, mein Körper schön genug ist, sagt eine Stimme in mir ganz leise: "Schau dich um, haben diese Frauen nicht alle mit dem selben Problem zu kämpfen?" 


Mein Blick fängt an sich zu verändern. Plötzlich sehe ich ganz normale Menschen, die alle auf ihre besondere Weise einzigartig und wunderschön sind. 
Aber die meisten erkennen das selbst gar nicht und kämpfen alle mit diesen Fragen, die ich mir selbst auch zuvor gestellt habe. Etwas in mir bewegt mich und will es ihnen sagen. Will ihnen den Vorhang öffnen, den Schleier von ihren Augen nehmen. 

Wir Frauen sind so veranlagt, dass wir uns selbst entweder fertig machen, wenn wir uns mit anderen vergleichen. Oder aber wir erheben uns über die anderen. Wir fangen an, gemein zu werden und die andere es spüren zu lassen, was wir von ihr denken. Das finde ich sehr traurig und ich frage mich, ob es denn wirklich so bleiben muss. Können wir nicht austeigen aus diesem Karusell, uns selbst aber auch die um uns herum so lieben lernen wie wir sind? 

Als ich zum ersten Mal vom Thema des diesjährigen Burdastyle Wettbewerbs gelesen habe, waren meine ersten Gedanken: "Was könnte ich kreieren, um die anderen zu schlagen?" Es sollte etwas ganz besonderes sein. Meine eigene Interpretation des Themas "Parisian Chic". Etwas, das sonst niemand machen würde. Etwas, das aus der Masse herausstechen würde. 
Aus meinem anfänglichen Stolz wurden schnell Selbstzweifel, als ich dann die Kreationen der anderen Teilnehmer sah. Vom einen Extrem ins nächste.

Warum dachte ich so? 

Ich verglich mich mit den anderen. Als ich sah, was für tolle Sachen die anderen da genäht haben und auf was für schöne Ideen sie gekommen sind, dachte ich plötzlich, dass meins doch gar nicht mehr so besonders ist. Ich habe darauf geschaut, was die anderen haben und ich nicht habe. 
Dieser Konkurenzkampf bei solchen Wettbewerben ist leider immer irgendwo da. Auch wenn ich das total blöd finde. Selbst jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, denke ich mir, ob es gut genug ist, es aufzuschreiben.


Aber ich möchte aufhören, mich selbst klein zu machen. 
Ja, es sind wirklich sehr sehr schöne Beispiele beim Wettbewerb dabei. Ich möchte Sie nicht als Konkurrenz sehen. Nein, vielmehr als Bereicherung. Als Menschen, die mit mir zusammen die Welt ein Stückchen bunter machen wollen. Denn nähen und sich kreativ austoben sind so wertvolle Eigenschaften!

Wir sind alle ganz ganz tolle Menschen, du und ich! Jeder von uns ist einzigartig, schön und wunderbar gemacht.

Falls du das noch nicht weißt oder dir einfach mal was Gutes tun möchtest, habe ich dir heute sogar eine kleine Aufgabe mitgebracht. Nimm dir etwas Zeit und probiere es aus, wenn du magst: 

Schreibe deinen Namen in die Mitte auf ein weißes Blatt. Dann schreibst du alles darum herum, was dich ausmacht:
  • Wer sind deine Freunde?
  • Wer sind Menschen, die dich lieben?
  • Was kannst du gut?
  • Welche Eigenschaften machen dich aus? Wie bist du?
  • ...
Wenn du nach diesem langen Text auch noch Lust hast, mir deine Stimme beim Wettbewerb zu geben, dann freue ich mich natürlich riesig!!! Hilf mir und Bote für mich, damit ich das Burdastyle Talent 2017 werde! 

 

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Von der Idee zum fertigen Outfit


Von der Idee zum fertigen Outfit

 

Die liebe Kerstin von ASCHENPUTTEL FASHION hat mich gefragt, wie eine Idee zu einem neuen Entwurf entsteht und wie ich diese umsetze. Ich dachte mir, diese Frage wird euch vielleicht auch interessieren. Deshalb habe ich diesen Blogartikel heute für euch.

 

Aktuell läuft bei Burda ein Nähwettbewerb, bei dem auch ich mit ein selbst entworfenen Outfit mitmache. 

Anhand meiner Kreation für den Burdastyle Talent Wettbewerb, möchte ich euch ein bisschen hinein nehmen in das Thema "Von der Idee zum fertigen Kleidungsstück".

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir eure Stimme gebt! Klickt einfach hier auf den Link.

Die Idee

Zuerst braucht es natürlich eine zündende Idee. Was für ein Kleidungsstück oder Outfit möchte ich überhaupt entwerfen? 

Manchmal hilft es, wenn schon ein Thema oder ein Wunsch vorhanden ist. Für den Burdastyle Talent Wettbewerb gab es beispielsweise die Themavorgabe "Parisian Chic".

Nun gibt es verschiedene Inspirationsquellen, die zu einer Idee führen können. Mein erster Weg geht meistens zu Pinterest. Das ist für mich einfach eine mega inspirierende Plattform. (Also falls du dir dort noch kein Profil eingerichtet hast, kann ich dir das nur ans Herz legen.)

 

Auszug aus Pinterest.
Auszug aus Pinterest.

 

Natürlich gibt es auch noch ganz viele andere Wege, wie du zu einer Idee kommen kannst. Einige habe ich dir im folgenden aufgelistet:

  • Nimm deine Umgebung war: Was fällt dir auf? Welche Formen oder Muster springen dir ins Auge?
  • Gehe in die Fußgängerzone oder fahre mit der Bahn, dort wirst du die unterschiedlichsten Menschen treffen.
  • Zeitschriften, Bücher, Blogs... überall gibt es modebegeisterte Menschen, die über die neuesten Trends schreiben.
  • Forste in vergangenen Zeiten: Was trugen die Menschen vor 10, 20 oder 50 Jahren? 

 

Für "Parisian Chic" habe ich mir die Fragen gestellt: Für was steht die Stadt Paris? Was stelle ich mir vor, wenn ich an die Hauptstadt Frankreichs denke? Wie ist die Frau, die in Paris shoppen geht? 

 

Ziemlich schnell war für mich klar, dass ich ein kontrastreiches Outfit machen möchte, das die unterschiedlichsten Gefühle hervorruft. Ein rosa Tüllrock sollte auf jeden Fall Teil davon sein!

 

Der Entwurf

Sobald du eine grobe Idee im Kopf hast, zeichnest du dir die Idee auf ein Blatt Papier. Dabei ist erstmal egal, wie gut du zeichnen kannst. Hauptsache, du weißt, was gemeint ist. Dazu musst du kein Profi sein! ;)

 

In meinem Fall war für mich schnell sicher, wie der Tüllrock für mein "Parisian Chic"-Outfit aussehen soll. Nur mit der Jacke tat ich mich sehr schwer... Ich saß in einem Café in der Stadt und habe tausende Zeichnungen gemacht, bis es dann DER Entwurf war, der mir wirklich gefiel. Also verzweifelt nicht, wenn es nicht der erste oder zweite Entwurf wird ;) 

 

 

Wenn ich mich dann für einen Entwurf entschieden habe, ist dies meine Ausgangsposition für das Schnittmuster.

Die Umsetzung

Ein Schnittmuster zu konstruieren ist nicht ganz einfach. Vor allem, wenn es ein aufwändigeres Teil ist. Ich habe drei Jahre Ausbildung dafür gebraucht, um Schnittkonstruktion im Detail zu lernen.

Deshalb macht euch da gar kein Druck! Es gibt ganz viel online, wo die Grundsachen erklärt werden. Wenn du schon häufiger genäht hast, wirst du auch schon einen Blick haben, wie bestimmte Schnittteile aussehen sollten. 

 

Fang mit etwas einfachem an und steigere dich dann Schritt für Schritt. Überfordere dich nicht! Alles braucht Übung.

 

Ich habe mir über die Jahre für jede Art von Kleidungsstück einen Grundschnitt auf meine eigene Maße angefertigt. Der Grundschnitt ist die Basis für jede Änderung des Schnittes. 

Also habe ich für die Jacke beispielsweise den Grundschnitt so verändert und die Linien so eingezeichnet, dass am Ende die Jacke so aussah, wie auf der Zeichnung. 

 

 

Sooo nun habt ihr einen kleinen Einblick bekommen, wie eine Idee entsteht und wie ich diese umsetze. Wenn euch nun interessiert, wie das fertige Outfit aussieht: Auf der Burdastyle Seite könnt ihr das komplette Outfit sehen und für mich voten! 

Freue mich über jede Stimme!! :) 

 

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Mein Traummantel


Mein Traummantel

 

Huii... jetzt ist es schon eine ganze Weile her, als ich mein letzten Blogartikel geschrieben habe. Die letzten Wochen waren aber auch so voll... entweder ich hatte so viel zu tun oder ich war krank.

Aber jetzt gehts mir wieder gut, die Osterzeit war auch entspannt und heute hab ich euch wieder etwas mitgebracht!

 

Vor ein paar Monaten durfte ich euch ja verkünden, dass das Team von Lebenskleidung unter anderem mich ausgewählt hat, um ihre wundervollen Biostoffe für sie zu vernähen. Was für eine Ehre! Beim letzten Mal habe ich mir meinen absoluten Wohlfühlpulli genäht. *...wer mag, kann das gerne hier nachlesen :)

 

Dieses Mal durfte ich mir sogar selbst einen Stoff aus der neuen Fühjahr-Sommer-Kollektion aussuchen. Puh da war ich ja erstmal geflasht! Denn es waren soooo so schöne Stoffe dabei! Schon als ich im Januar in Berlin war, konnte ich einen kleinen Blick auf die neuen Stoffe erhaschen und schon dort haben mich einige gleich angesprochen.

 

Ich habe mich für den Bio Rippe in rosa entschieden. Absolut perfekt für mein Vorhaben!

Ich habe nämlich schon lange von einem Mantel für die Übergangszeit geträumt. Er musste natürlich rosa sein ;)

Schon als ich den Stoff in der Hand hielt, wusste ich: Dieser Stoff ist absolut DER Stoff, den ich für meinen Traummantel brauche!

Und als ich mit Nähen angefangen habe, hat er mich total überzeugt. Es gibt wirklich selten Stoffe, die sich so gut bügeln und vernähen lassen wie dieser. Da macht es einfach Spaß zu nähen!

Ich beschreibe ihn euch mal kurz, denn er ist kein normaler Jersey oder Strickstoff: Er ist gerippt, das heißt er hat schmale Streifen (Rippen) in der Stoffstruktur. Nicht so dünn wie normaler Jersey aber auch nicht so dick wie Sweat - irgendwie ein Zwischending. Aber genau das macht ihn so besonders. Er fällt unglaublich schön und lässt sich super bügeln *...ich mag es immer besonders, wenn Stoffe sich gut bügeln lassen. Bei mir muss aber auch immer alles schön gebügelt sein beim nähen. Das macht ja auch jeder anders ;)

 

Mein Mantel sollte modern und lässig sein. Er sollte einen Touch von Puristik haben, also einfache und gerade Schnittführung. Und trotzdem zu mir passen und voll "Miss Rosi" sein. Ein Mantel, den ich nie wieder ausziehen wollen würde!

Er sollte im Alltag tragbar aber auch mal zu besonderen Anlässen gut dazu passen.

Und vor allem sollte er nicht auf den ersten Blick nach "selbstgenäht" aussehen sondern nach einem echten Designerwerk. Eben einer, den es nicht im nächsten Laden zu kaufen gibt.

 

Schon während der Entwurf für den Mantel entstanden ist, musste ich die ganze Zeit denken, ob das wohl gut geht und am Ende wirklich dann auch so aussieht wie ich es mir vorstelle?!

Gar nicht so leicht, wenn man einen Schnitt von Grund auf selbst machen will. Bestimmt habt ihr auch schon mal stundenlang an einem Schnitt gebastelt. Es gab wirklich einen Punkt an dem ich so einen Knoten in meinem Hirn hatte, dass ich gar nichts mehr verstand und ich es erstmal weglegen musste.

Aber am Ende hat alles geklappt und ich muss sagen, ich bin mehr als zufrieden! Ich liebe ihn, meinen neuen Mantel!

 

Wie siehts bei euch aus? Habt ihr auch so ein Traum-Projekt? Ein Kleidungsstück, das ihr schon ewig mal nähen wolltet? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

 

 

Stoff Mantel: Bio Rippe rosa von Lebenskleidung
Schnitt Mantel: Eigenkreation von mir
Stoff Pulli: Strickstoff von
Schnitt Pulli: My Favourite Sweater von Schaumzucker

 

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Das Schöne in dir


Das Schöne in dir


Heute habe ich euch mein neues selbstentworfenes Kleid mitgebracht! 

Vor ein paar Tagen habe ich eine Sendung angeschaut, in der es über Mode und Stylingtips geht. Normalerweise schaue ich Sehr wenig Fersehen und mittags schon gleich gar nicht. Aber eine liebe Nähfreundin hatte mir das neulich mal empfohlen und dann wollte ich natürlich mal reinschauen.
In der Tat hat es mich zum Nachdenken angeregt. Da ging es nämlich darum, dass man das hervorheben und betonen sollte, was an einem besonders schön ist. 

Da habe ich mich gefragt, was eigentlich an mir selbst am schönsten ist oder was andere an mir eigentlich schön finden. Also hab ich gleich mal meine Mama gefragt und die sagte dann, dass sie meine Beine sehr schön findet. Sie meinte, ich könne mehr Röcke oder Kleider anziehen. 

Das hat mich ein bisschen nachdenklich gemacht, denn Röcke und Kleider mag ich schon auch aber meistens tendiere ich doch eher zur Jeans oder Leggins. Einfach, weil es bequemer ist. 
Aber vielleicht sollte ich tatsächlich hin und wieder mal einen Rock oder ein Kleid tragen... Ja ich denke das werde ich ändern! 
Und der Anfang macht dieses Kleid, das ich letzte Woche genäht habe.

Das Schöne in und an mir betonen... Die Stärken hervorheben... 
Warum eigentlich immer versuchen die Schwächen und Unvollkommenheiten zu verstecken? 
Da ist oft viel zu viel Energie verschwendet. Lieber in die Stärken investieren und daran arbeiten, das Schöne in dir zum Leuchten zu bringen.

Ich liebe es zu zeichnen. Schon seit dem Kindergarten. Das ist einfach meine Leidenschaft. Meine Stärke. 
In letzter Zeit kommt es etwas zu kurz aber wenn ich jeden Tag üben würde und mich hinsetzen würde dann wäre ich am Ende des Jahres wahrscheinlich um einiges gewachsen. 
Das hatte ich in meiner Ausbildung erlebt. Da sollten wir jede Woche sechs Modezeichnungen machen. Ich habe wirklich gestaunt, was da möglich ist. Vor allem im ersten Jahr bin ich total über mich hinaus gewachsen.

Was definitiv zu meinen Schwächen zählt sind Dinge zu organisieren oder mit Struktur zu arbeiten. Ich bin einfach total freiheitsliebend und brauche meinen Freiraum. Wenn ich mir jetzt vornehmen würde, meine Energie darauf zu verwenden, an Organisation zu wachsen und jeden Tag meinen Tag bis ins kleinste zu strukturieren, dann würde ich wahrscheinlich sehr schnell frustriert aufgeben oder einfach sehr müde und abgekämpft sein, da ich dafür nicht geschaffen bin. Ich weiß, es gibt Menschen die lieben Strukur. Aber ich bin es nicht :) 
Natürlich sollte ich auch ein bisschen für Ordnung sorgen, gar keine Frage. Aber es muss nicht systematisch sein. Oder ich könnte mir jemanden suchen, der diese Gabe hat und mich in dieser Aufgabe ergänzen könnte.

So denke ich, kann man es auch auf die Schönheit übertragen. Wenn ich die ganze Zeit damit beschäftigt bin, das zu verstecken, was vielleicht nicht so schön an mir ist oder was ich nicht so mag, dann werde ich automatisch verkrampft werden, da ich mich nich mehr so frei bewegen kann. Ich würde die ganze Zeit mit selbstzerstörerischen Gedanken kämpfen müssen und mir immer überlegen, was andere über mich denken. 
Wenn ich allerdings weiß, was an mir oder in mir (es sind die inneren Werte, die wirklich schön machen) besonders schön ist, dann habe ich eine ganz andere Motivation. Dann kann ich ganz anders durch den Tag gehen. Und wenn ich anfange, das Schöne in mir hervorzuheben, dann werden die vermeintlich nicht so schönen Dinge automatisch weniger werden. 

Was ist eure Stärke, in die ihr investieren könnt? 
Was ist eure besondere Schönheit, die ihr hervorheben könnt?
Und nun zum Kleid: Ich glaube, die Idee für dieses Kleid kam mir, als ich im Januar in Berlin bei Lebenskleidung war. Da habe ich diesen tollen brombeerfarbenen Rip-Jersey aus Biobaumwolle gesehen und mir direkt ein enges Kleid daraus vorgestellt. 
Als ich dann von der lieben Romy den tollen schwarzen Spitzeneinsatz bekommen habe, wusste ich, was es werden wird: Ein enges kurzes Kleid mit seitlichen Ledereinsätzen und der Spitze am Ausschnitt. 

Ich bin sehr happy mit meinem neuen Kleid und habe es am Wochenende direkt schon zum Tanzen ausgeführt.
Diese Spitzeneinsätze finde ich ja auch ganz toll! Schon so lange wollte ich unbedingt mal so einen haben. Man sieht ja überall soooo schöne Kleider und Shirts, die damit verziert sind. Da werde ich mir definitiv auch noch ein oder zwei kaufen :) 

Was denkst ihr, habt ihr Lust auf ein EBook zu diesem Kleid? 

 

Stoff Kleid: Organic Rip-Jersey von Lebenskleidung
Stoff Kleid: Lederjersey von Glaeser Textil
Spitzeneinsatz: Frau Wohlgenäht

 

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Voilà, mein neues Shirt!


Von dem Geschenk der Kinder und meiner neuen Carja

 

Heute möchte ich euch ein bisschen mit hinein nehmen in meine letzte Woche und an meinen Erkenntnissen teilhaben lassen. 

Ich war nämlich fünf Tage lang bei einer Kinderveranstaltung und habe mich mal (fast) ganz rausgenommen aus dem arbeiten. 

 

Kinder faszinieren mich einfach. Ich hatte 13 kleine Mädels in meiner Gruppe jeden Tag. Von denen konnte ich echt so einiges lernen. Wahrscheinlich sind unter euch auch einige, die schon Mama oder Papa sind. Also bestimmt habt ihr euch schon so ähnliche Gedanken gemacht. Ich bin leider noch keine Mama, deswegen war dieses Erlebnis vielleicht auch so besonders für mich.

 

Die Mädels haben mich ganz schön auf Trapp gehalten. Aber sie haben mir auch einiges beigebracht. Am meisten fasziniert hat mich glaube ich, dass Kinder relativ viel ausdrücken können, was sie gerade fühlen oder denken. Egal ob Freude oder Trauer, bei Kindern merkt man oft sehr schnell, was bei ihnen los ist. Und sie sagen meistens auch, was nicht stimmt. Vor allem, wenn man hinhört. 

Das beeindruckt mich total. Denn ich habe das Gefühl, dass wir Erwachsenen uns eher schwer tun damit, zu sagen, was in uns wirklich vorgeht. Oft wollen wir doch eher den Schein waren oder uns nur von der angeblichen guten Seite zeigen. Wir tragen oft Masken, wenn wir aus dem Haus gehen, wollen nicht, dass andere uns weinen sehen.

Da habe ich gedacht, könnte ich wieder mehr wie die Kinder werden.

 

Auch die unbeschwerte Freude, die in ihnen steckt. Wir lassen uns oft die Freude rauben. Durch Umstände, durch Erfahrungen, durch Gedanken... (zumindest ist das bei mir so). Kinder dagegen machen sich noch nicht so viele unnötige Gedanken. Sie leben einfach.  

 

 

Und Kinder haben die unglaubliche Gabe einem so viel zu Geben, obwohl sie eigentlich gar nichts haben. Nichts physisches. Wenn mich ein Kind aus heiterem Himmel einfach umarmt oder auf meinen Schoß sitzt. Sie geben so viel Liebe, Frieden und Freude.

Das werden bestimmt alle Eltern unter uns bestätigen können :) 

Ich frage mich: Wo kann ich diese Liebe einfach weitergeben? Ohne an Geldgeschenke oder sowas zu denken...

 

Es sind nicht nur die kleinen Erkenntnisse, die ich im Beobachten und Erleben der Kids gewonnen habe, die mich innehalten lassen. 

Wenn man sich jeden Tag in seinem Alltagstrott befindet, kann es manchmal ganz gut tun, sich mal für ein paar Tage rauszunehmen und etwas ganz anderes zu machen. Etwas, das so rein gar nichts mit dem sonstigen Alltag zu tun hat. Einfach mal ein bisschen Abwechslung.

Also mir tat das so gut, mal eine Verschnaufpause zu haben, mal durch zu atmen. 

Da kann man dann richtig frisch wieder neu durchstarten.

 

Während der 5-tägigen Veranstaltung war für die ganze Zeit Handyverbot. Zuerst mal total der... mh ja schon ein bisschen Schockmoment für mich... aber im Währenden dann total gut. Mal einfach nicht erreichbar zu sein, nicht sofort auf eine Nachricht antworten zu müssen, mal mehr Zeit zu haben das Geschehen um mich herum ganz aufsaugen zu können. 

Sonst sind wir meistens ja doch eher abgelenkt und das meistens durch unser Smartphone. 

Vielleicht sollte ich das öfters mal eine gewisse Zeit am Tag ausschalten...

 

 

Neben meinen Gedanken habe ich euch heute meine dritte Carja-Jacke mitgebracht. Diesmal tatsächlich richtig als Jacke, denn durch den Reißverschluss kann man sie vorne einfach zumachen. Gerade jetzt, wenn das Wetter sich nicht so richtig entscheiden kann, ob es kalt oder warm sein soll, mag ich die Carja sehr sehr gerne. Ich kann sie einfach drüber werfen und sie sieht total chic aus!

 

Diese hier ist aus einem etwas dickerem Jaquard-Jersey, den ich vor einer Weile mal auf dem Stoffmarkt in Stuttgart ergattert habe. Eigentlich habe ich bei dieser Jacke sogar ganz viele Reststoffe aus meinem Fundus verarbeitet. Auch wenn sie total gemixt sind, finde ich, machen die unterschiedliche Stoffe die Jacke zu einer ganz besonderen :) 

ALSO: Kramt unbedingt mal in euren Stoffresten und probiert doch mal was aus! Es muss nicht immer ein niegelnagelneuer Stoff sein. :) 

 

Hier habe ich am Ärmel noch einen kleinen Special eingearbeitet. Ich habe den Ärmel unten einfach unterteilt und noch ein extra Teil aus Jersey-Leder mit coolem Reißverschluss angenäht. 

 

Was sagt ihr zu meiner neuen Jacke? Und habt ihr auch schon mal was von Kindern lernen können?

Würde mich sehr interessieren, schreibts doch gerne unten als Kommentar :) 

 

Schnitt Shirt: Volà (coming soon) 
Schnitt Jacke: Carja von Miss Rosi

 

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Raus aus der Komfortzone!


Upcycling - Jeans wird zum Rucksack

 

Aus alt mach neu.

Ein Thema, das mich gerade sehr beschäftigt. Nicht nur Alte Gegenstände oder Kleider. Oder Jeanshosen wie hier.

Nein... vielmehr auch was das Leben betrifft. 

 

Ich denke jeder von uns hat eine Vergangenheit. Jeder hat Erfahrungen, ob positive oder negative. Das ist ein Teil vom Leben. Da wir nicht perfekt sind, niemand von uns. Und jeder sein eigenes Päckchen mit sich herum trägt. 

 

Wie eine Jeanshose. 

Eine Jeans entsteht. Je nach dem unter welchen Umständen, wird sie liebevoll erdacht, von Designer-Händen angefertigt. Vielleicht aber auch in einer schmutzigen Fabrik. Vielleicht musste sie schon viel Leid durchmachen und hat schon früh die ein oder andere Träne auf sich gespürt. 

Schließlich landet sie im Laden. Vielleicht als ein modisches Must-Have im Schaufenster, oder als klassisches Basic eher weiter hinten im Laden. 

 

Sie wird von einer glücklichen Kundin gekauft. Durchlebt einige Jahre mit ihr. Wird getragen im Alltag. Ist bei allerlei Ereignissen dabei. Vielleicht beim Picknick im Sommer. Ein Begleiter durch die Schulzeit. In Krisensituationen oder beim Arbeiten im Garten. Bei einer Radtour mit Freunden oder beim Spaziergang mit dem Liebsten. 

 

Entweder wird sie zur Lieblings-Jeans, die man nie mehr hergeben mag, egal wie viele Löcher sie schon hat. Oder sie wird beim nächsten Modetrend ausgemustert...

Hätte eine Jeanshose Gefühle, dann würde sie vermutlich ziemlich viel in sich tragen. Glück, Trauer, Mitleid, Schmerz, Freude...

Am Ende ist sie abgetragen. Alt. Zu viel Schmutz, zu viele Löcher und Risse. Ausgemustert.

Ich mag den Vergleich zur Hose.

Denn ist es nicht so, dass wir in unserem Leben, egal unter welchen Umständen wir aufgewachsen sind und was wir erlebt haben, auch Dinge haben, sie sich alt und verbraucht anfühlen? Vielleicht haben uns Verletzungen oder Enttäuschungen innerlich altern lassen. Vielleicht Entscheidungen, die wir getroffen haben. 

 

Was passiert mit einer Jeanshose, wenn sie alt geworden ist? 

Viele Möglichkeiten gibt es nicht. Und doch sind sie entscheidend. 

Vermutlich wird sie in den meisten Fällen einfach weggeschmissen. Vielleicht wird sie einer Kleiderspende zugeworfen und erhält so die Chance, jemandem sehr hilfreich zu sein und wahrscheinlich eine große Freude bereiten zu können.

 

Oder sie fällt in die Hände eines liebevollen Designers. Der Blick eines Designers, eines Künstlers ist oft ganz anders als der der meisten Menschen. Er sieht die Macken und Schrammen nicht als Fehler an. Nein, er sieht darin die Chance auf etwas Neues. Er sieht darin das Besondere. Das gewisse Etwas. Die Möglichkeit, genau diese Löcher zu gebrauchen, um etwas Einzigartiges zu schaffen.

 

Eine Jeans kann sich nicht entscheiden, was mit ihr passiert. 

Wir jedoch können und täglich entscheiden, wie wir unser Leben gestalten möchten. Ob wir unser Herz verschließen vor weiteren Verletzungen oder ob wir uns öffnen, um Heil zu werden.

Wir können uns selbst entscheiden, was wir von uns denken. Ob wir am Alten das Besondere sehen und eine Chance auf etwas Neues. Ob wir uns fallen lassen in die Hände eines liebevollen Designers, der unsere Lebensscherben zu etwas Neuem und Einzigartigen schaffen kann.

 

Mein Bagster-Rucksack, den ich hier trage, ist aus einer alten Jeans entstanden. 

Sie wurde ausgemustert. Wurde zu klein. 

Es war nicht meine eigene, sie wurde mir sozusagen in die Hände gelegt.

Ich liebe es, aus alten Dingen, neue zu kreieren. Auch das Leder war einmal als Polsterbezug für Autos gedacht. Aber auch dieses ist ausgemustert worden. Und so ist der Rucksack entstanden. 

Die Jeans hat einen neuen Sinn bekommen. Sie darf nun als Rucksack dienen. 

 

Und meiner besten Freundin, die den Rucksack geschenkt bekommen hat, hoffentlich noch lange eine Freude bereiten!

 

"Wenn also jemand mit Christus verbunden ist, ist er eine neue Schöpfung: Was er früher war, ist vergangen, etwas Neues ist entstanden." - Die Bibel.

 

Schnitt Rucksack: Bagster von Miss Rosi

 

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Raus aus der Komfortzone!


Voilà, mein neues Shirt!

 

Heute habe ich euch ganz schön viel mitgebracht! 

Zuerst mal mein neues Shirt. Dann ist da noch meine Jeans, die ich euch vor ein paar Wochen schon mal gezeigt habe (könnt ihr hier nachsehen). Damals habe ich sie euch aber nicht ganz gezeigt, deshalb hier nochmal in ihrer ganzen Pracht :) 

Ja und dann ist da noch eine kleine Überraschung... *Bis ans Ende zu lesen, lohnt sich heute besonders!

 

Mein Shirt: Voilà

So heißt der neue Schnitt, der demnächst von mir rauskommen wird. Ein schöner und passender Name wie ich finde. Ein Hauch Romantik aber auch ein Statement. Ein "Hier bin ich". Der Schnitt kann nämlich beides: Cool und Verspielt.

Im letzten Beitrag habe ich euch die coole Variante gezeigt (wer es noch nicht gelesen hat, kann es hier nachlesen). 

Auf meinen Fotos seht ihr den Prototyp. Mittlerweile haben sich die Volants bis nach oben zur Schulternaht gezogen.

Wenn du Lust hast, an der Schnittentwicklung mitzuwirken und das Shirt Probe zu nähen, dann bewirb dich gerne unter dem Beitrag auf meiner Facebook Seite.

Die Hose: Meine erste selbstgenähte Jeans!

Puh... das war was! Eigentlich gar nicht sooo schwer. Nur zeitintensiv und aufwändig. Und so ein geniales Gefühl, als sie fertig war!!! 

Besonders stolz bin ich ja auf die Popo-Taschen. Die habe ich nämlich extra mit einer besonderen Ziernaht abgesteppt. So mit Vorzeichnen und nachnähen und so ;) 

 

Ja und natürlich musste die Jeans auch ein richtiges Lederlabel im hinteren Bundbereich bekommen!! Das kann man mit SnapPap ganz leicht selbst machen. Dazu habe ich euch hier eine kostenlose Anleitung zusammen gestellt. 

 

Jetzt aber genug gefaselt. Ich wünsch euch viel Spaß beim Anschauen meiner Fotos :)

... und vergesst nicht! Das Beste kommt zum Schluss! 

 

 

Hui und hallo! Schön, dass du bis hier gelesen hast! (oder hast du gescrollt?! ;) ) 

 

Ich habe nämlich ein kleines Plotter-Freebie für dich! Als Geschenk. 

Weil ich nämlich heute Geburtstag habe und einfach spontan Lust habe, dir etwas zu schenken :) 

Die Datei kannst du dir hier herunterladen.

 

Und schau doch mal in meinem DaWanda-Shop vorbei! Dort gibt es NUR HEUTE auf alles 25% Rabatt!!! Yay! Das ist doch was! :) 

 

Schnitt Shirt: Volà (coming soon)
Stoffe Shirt: Jersey von Staghorn 
Schnitt Hose: Burda

 

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Raus aus der Komfortzone!


All of me loves all of you


"All of me loves all of you..." 

Was für ein passender Spruch für diese Woche. Schließlich war vor zwei Tagen Valentinstag. Der Tag der Liebenden. Die meisten von euch werden wahrscheinlich Blumen bekommen haben. Das hoffe ich zumindest. Vielleicht würde die eine oder andere auch zum Essen ausgeführt? 


Wir haben dieses Jahr beschlossen uns nicht der Masse anzupassen. Denn die Liebe oder Wertschätzung dem anderen zu zeigen ist für uns nicht an einen Tag im Jahr gebunden. 

Nein, ich denke sogar, es sollte ein Lebensstil sein. Egal in welcher Beziehung. Ob in der Partnerschaft, in Freundschaften oder in Bekanntschaften. Dem Gegenüber Wertschätzung zeigen, mal ein liebes Wort sagen oder einfach mal zum Essen einladen. Einfach so. Das möchte ich leben.


Ich denke sogar, dass ein Schlüssel darin liegt, wenn man Menschen wertschätzend begegnet. Schon manche Tür hat sich dadurch geöffnet und man weiß oft nicht, wie das eigentlich passiert ist. Zumindest bei mir. 

Und was ich total faszinierend finde ist, dass wenn man Menschen freundlich begegnet und Ihnen Wert zuspricht, also auch würdig mit ihnen umgeht, ganz oft viel mehr zurück kommt. Also man gibt etwas und es multipliziert sich. Es kommt meist doppelt zurück aber auch die andere Person wird es wieder anderen Menschen weiter geben.


Wie auch mit der Liebe. Wobei ich denke, dass Wertschätzung eine Eigenschaft von Liebe ist. 

In den letzten Tagen habe ich oft den Satz gehört: "Die Liebe ist das Einzige, was sich vermehrt, wenn man sie teilt." 

Wenn ich meinen Eltern oder der Kollegin bei der Arbeit mit Liebe begegne, also sie nicht kritisiere oder schlecht über sie rede, sondern für sie Kaffee hole, die Wohnung putze oder ihr einfach nur sage, wie schön ihre neue Frisur ist, dann wird in ihnen innerlich etwas passieren und Streit oder Hass haben gar keinen Raum zwischen uns. Die Liebe wird sich multiplizieren und in den meisten Fällen werden sie dir auch wieder mit Liebe begegnen.


Das klingt doch toll oder? 

Mh... Aber was ist, wenn es mal nicht so toll ist? Wenn mich Dinge einfach über die Maßen nerven an der anderen Person? Wenn der Mann immer seine Kleider überall liegen lässt? Oder man unterschiedlicher Meinung ist? Man so richtig tief verletzt wurde von der anderen Person? 

Jeder Mensch hat Macken. Niemand ist perfekt. Jeder von uns trägt sein eigenes Päckchen mit sich und damit auch unterschiedliche Erfahrungen und Prägungen. 


"All of me loves all of you" - Eine Liebeserklärung gerade an die Unperfektheit. 

Für mich steckt in diesem Satz so viel Tiefe drin. So viel Leidenschaft. Alles in mir liebt alles an dir. Jede Macke und jedes krumme Haar. 


Wir können nicht perfekt sein. Ich sage ganz oft Dinge, die ich ganz schnell bereue und die einfach blöd waren. Mein Verhalten ist auch oft nicht das Beste. 

Aber dafür gibt es Vergebung. Und ich finde das steckt auch in diesem Satz drin. Bereit sein, dem anderen zu vergeben. Gerade in Krisenzeiten von sich selbst wegzuschauen, hin zum Anderen. 


An alle Singels unter uns: Nicht nur in Partnerschaften kann Liebe gelebt werden. Ich finde sogar, dass das Single Leben ein Trainingsfeld für die Partnerschaft bzw. Ehe sein kann. 


So nun ist mein Text doch sehr gefühlvoll geworden. Und ich habe noch gar nichts zu meinem Shirt geschrieben, das ich mir genäht habe. 
Ein Crop-Shirt nach eigenem Schnitt (der übrigens schon bald getestet werden will). Ich weiß, manche denken jetzt vielleicht, dass es doch noch viel zu kalt für Bauchfrei ist. Ist es auch. Aber ich hoffe, dass bald der Frühling richtig durchbricht und es wär,er wird. Und dann muss ich ja gerüstet sein :) 

...diese Crop-Tops haben es mir einfach angetan. Wenn dann die wärmeren Tage anbrechen, werde ich mir definitiv auch noch mehr davon nähen! 

 

Schnitt Shirt: Coming soon

 

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Raus aus der Komfortzone!


Raus aus der Komfortzone!

 

Ich bin ein Mensch, der sich gerne zurück zieht. An ein schönes Plätzchen, wo ich ungestört bin. Gerne auch mal mit Freunden. Meistens wähle ich den für mich einfachen Weg. Mit möglichst wenig Steinen. Das ist auch gar nicht schlimm. Denn so bin ich. Und vielleicht auch die ein oder andere von euch. 

 

Deshalb liebe ich es auch, in meinem Atelier zu arbeiten. Mir selbst meinen Tag einzuteilen und das zu machen, was mir Spaß macht. Natürlich gibt es auch einige Aufgaben, die mir nicht so viel Spaß machen und die trotzdem erledigt werden müssen. Das gibt es immer. 

Und so ganz allein die ganze Zeit kann ich auch nicht arbeiten. Da bin ich sehr froh, dass oft Leute aus dem Haus bei mir vorbeischneien oder auch hier bei mir ihre Sachen arbeiten und wir dann quasi zusammen arbeiten. In lockerer Atmosphäre. Das liebe ich und das möchte ich auch nicht missen! 

 

So wähle ich auch beim Fotos machen meistens den einfachsten Weg. Eben mal schnell gegenüber an der Mauer oder auch im Grünen, ein bisschen außerhalb auf den Feldern. Mit möglichst wenig Zuschauern. 

 

Für dieses Outfit wollte ich dann aber mal was anderes. Es sollte modern, jung und ein bisschen romantisch wirken. Mit ein bisschen Stadtflair. Denn ich denke, der neue Jackenschnitt Carja passt perfekt in die Stadt. Zum Shoppen gehen im Frühling. Oder im Büro. Kombiniert dazu ein frühlingshaftes Volant-Shirt. ...* Hier sieht man die Volants nicht ganz so gut, da ich sie schlicht im selben Muster gehalten habe. Aber sie sind da! :) ... Übrigens wird es für das Shirt voraussichtlich schon bald ein Probenähen geben. Folgt mir auf meiner Facebook-Seite, wenn ihr dabei sein wollt! 

 

Ich glaube ein bisschen hat mich da auch das Berliner Leben inspiriert, von dem ich euch im letzten Blogartikel ein bisschen was erzählt habe. Zwar wohne ich im Dorf aber das muss ja nicht heißen, dass ich ein Dorfmädchen bleiben muss oder?!

 

Also Stadt musste her! Hoch motiviert gings also direkt in die Fußgängerzone. Puh aber das war eine Überwindung! Komplett aus der Komfortzone aussteigen. Dort wo es angenehm ist. Wo es nicht piekst und niemand dich sieht. Raus gehen und auf einem sieht dich jeder! 

 

Aber warum eigentlich Angst haben?! Vor was müsste ich mich denn fürchten? Vor provozierenden Sprüchen von Jugendlichen oder vor Menschen, die einfach nur zuschauen? 

Eigentlich ist das doch egal. Höchstwahrscheinlich werde ich die Leute sowieso nicht wiedersehen. Hier ist es vielleicht noch nicht so üblich und es gibt hier auch nicht so die Blogger, die man auf der Straße sieht. Aber warum nicht mal anfangen damit? 

 

Wir, oder zumindest ich, mache mir sowieso immer zu viele Gedanken und brauche meistens sehr lange, bis ich mal etwas umsetze. Dabei haben wir nur ein Leben hier auf Erden. Was solls, was die Anderen denken. 

Das sind zwar jetzt nur Fotos gewesen. Aber ich denke im Kleinen fängt es an. Kleine Schritte gehen. Sich immer wieder Herausforderungen stellen, statt ihnen aus dem Weg zu gehen. Im Kleinen lernen. 

 

Wo könnt ihr heute einen Schritt aus eurer Komfortzone heraus gehen? Ich bin gespannt, welche Herausforderungen euch gerade beschäftigen!

Das Lookbook zur Carja Jacke

 Zum neuen Jackenschnitt habe ich mit ganz viel Liebe und ganz vielen tollen Beispielbildern meiner fleißigen Probenähern ein Lookbook erstellt. Habt ihr es schon gesehen?

Könnte es stundenlang anschauen... :) 

 

 

Schnitt Jacke: Carja von Miss Rosi

Schnitt Shirt: eigener Schnitt
Stoffe Jacke: Glitzersweat von Snaply

 

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Neue Ziele im neuen Jahr


Zu Besuch bei der Fahion Week

 

Berlin... unsere Hauptstadt. Und für jemand wie mich, die aus einem kleinen Dorf in Süddeutschland kommt, ein riesen Fänomen.

 

Ich nehm euch heute mal mit in die vorletzte Woche, als ich nach Berlin auf die Fashion Show reiste.

 

Mein erster Eindruck: Ich liebe diese Hipster Stadt!

 

Am ersten Tag ging es auf die "Ethical Fashion Show". Das ist eine spezielle Messe für nachhaltige Mode, auf der Casual Wear Labels aus ganz Europa vertreten sind. Und der "Greenshowroom" ist dann der High Fashion Bereich der nachhaltigen Mode.

Wer schon länger meinem Blog liest, ist bestimmt schon aufgefallen, das ich einen Tick für Nachhaltigkeit habe. Naja zumindest ein bisschen. Nach meinen Möglichkeiten.

 

Mir ist einfach wichtig, mich einzusetzen, dass die Welt ein Stück besser wird. Kann man das so sagen?! Vielleicht nicht unbedingt besser. Aber ich möchte für mich bewusst leben und andere Menschen ehren und wertschätzen. Deshalb möchte ich auch darauf achten, wo meine Kleidung herkommt.

 

Zurück zu Berlin.

 

Meine Fashion Trend Beobachtungen

 

Da ich viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war, hätte ich viel Zeit Menschen zu beobachten.

Macht ihr das auch manchmal? Einfach die Menschen beobachten, die so um euch herum sind? Ich lieb das! Und besonders in einer multikulti Stadt wie Berlin. Dort findet man glaube ich jeden Kleidungsstil. Das ist total spannend, vor allem für eine Designerin. Aber ich glaube auch so kann es sehr inspirierend sein.

 

Hier mal meine persönlichen Beobachtungen zu den Streetwear Trends 2017:

 

  • Oversize und Kastenform wird groß geschrieben! Egal ob Pulli oder Jeansjacke, es muss aussehen wie vom großen Bruder oder Vater ausgeliehen.
  • Die guten alten Mom Jeans alias Karottenhosen sind ein Musthave! Unbedingt High Waist!
  • Lässig und Bequem sind die Devise!
  • Turnschuhe wie Sie meine Eltern frühen trugen, aus Stoff mit durchgängiger Sohle
  • Der "Crop"-Trend von letztem Jahr hält auch dieses Jahr noch an. Egal ob Hose, Pulli oder Top, sogar Hemden sind erlaubt - Hauptsache es ist abgeschnitten!
  • Hochgeschlossen statt tiefer Ausschnitt!

Mitten im Stoff-Paradies

Wenn man schon mal in Berlin ist, muss man natürlich auch mindestens einmal bei STOFF & STIL gewesen sein. Leute, ich kann es euch sagen! Ich weiß ja nicht, ob ihr da schon mal gewesen seid aber mich hat dieser Laden umgehauen! 

In meinem kleinen Dörfchen und der Gegend drum herum gibt es nicht mal ansatzweise einen Stoffladen, der so riesig ist und wo man mit einem Einkaufswagen (!) zur Kasse geht! Ich habe echt kurz gedacht, ich sei im Stoffparadies hihi. 

 

Und natürlich musste ich auch Lebenskleidung in ihrem Berliner Lager besuchen! 

Ich darf ja immer mal wieder die tollen Stoffe von Lebenskleidung vernähen und testen. Erinnert ihr euch an meinen rosa Wohlfühlpulli?! Der ist zum Bespiel aus dem organic Sweat entstanden.

Den ich übrigens auch an dem Tag anhatte, ist ja logo! Übrigens seht ihr mein Outfit oben im Bild :) 

Der besondere Flair

 

Was mich ganz besonders an Berlin fasziniert sind die vielen Lädchen, Cafés und Boutiquen überall. Egal wo man sich befindet, und sei es im hintersten Hinterhof, findet man doch noch eine sehr abgefahrene Kaffee Rösterei. Minimal eingerichtet, mit sehr viel Leidenschaft in der Kaffeekunst und meist englisch sprechenden Gästen ist das Bonanza Unternehmen wirklich ein sehr sehenswertes Café.

...* Dort sind übrigens meine Zeichnungen entstanden, die ich euch in Instagram auch schon gezeigt habe.

 

Mein Fazit

 

Definitiv ein sehr cooles Erlebnis! Ich muss unbedingt öfter in die Stadt fahren, um mich zu inspirieren und meinen Horizont erweitern!! 

Die Fashion Week an sich war jetzt nicht soooo mega spannend für mich, da ich leider nicht das Vorrecht hatte, bei einer Show eingeladen gewesen zu sein. Aber wer weiß... vielleicht das nächste Mal?! ;) 

Berlin wird mich auf jeden Fall noch öfters sehen!

 

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Neue Ziele im neuen Jahr


Neue Ziele zum neuen Jahr

 

Guten Morgen meine Lieben,

 

heute schreibe ich euch aus Berlin. Da bin ich nämlich gerade.

Während heute der dritte Tag der Fashion Week Berlin startet, sitze ich auf dem Bett meines Hotelzimmers und schreibe diese Zeilen für euch.

 

Schon verrückt. Drei Tage Berlin, an jeder Ecke begegnet einem etwas über oder von der Fashion Week. Unzählige Leute aus der ganzen Welt, die sich hier aus der Fashion Branche treffen... mein Fokus ist eher bei der "Ethical Fashion Show" - der Messe für nachhaltige Mode. Was mich dorthin bewegt und was ich hier erlebt habe, erzähle ich euch im nächsten Eintrag.

 

Heute möchte ich euch ein bisschen mit hinein nehmen in die Ziele, die ich mir für dieses Jahr vornehmen werde und euch natürlich mein neues Outfit vorstellen!  

Für mich ist ein neues Jahr auch ein guter Zeitpunkt, mir neue Ziele zu stecken. Manche sagen auch Vorsätze dazu. Macht ihr das auch? Euch Ziele setzen? 

Ich kann es euch nur empfehlen! Am besten auch gleich schriftlich festhalten, damit ihr immer mal wieder drauf schauen könnt, ob ihr eueren Zielen schon näher gekommen seid oder ob ihr euch wieder neu darauf fokussieren müsst. 

 

Früher hab ich das immer mit Freunden zusammen gemacht. Wir haben uns zusammen gesetzt und jeder hat an sich selbst einen Brief geschrieben, was er in dem Jahr alles erreichen möchte. Einer hat es eingesammelt und dann im Herbst an die anderen verschickt. Damit man noch Zeit hatte, sich an die Vorsätze zu halten bevor das Jahr rum ist ;) 

 

Letztes Jahr habe ich das nicht gemacht und ich merke, wie mir das gefehlt hat. Mir Ziele zu stecken und die auch schriftlich festzuhalten. Denn heute weiß ich nicht mehr, was ich mir für 2016 vorgenommen habe. 

Deshalb habe ich für das Jahr 2017 beschlossen, mir wieder so eine Liste zu machen. Natürlich realistische Ziele. Zumindest versuche ich, sie realistisch zu halten. Denn es bringt auch nichts, wenn man sich dann selbst fertig macht, weil man sich nicht an die viel zu hoch gesteckten Ziele halten kann.

 

Das hier sind meine Ziele, die ich mir für 2017 vornehme:

- Fokus auf Schnittmuster und Design

- regelmäßig Blogeinträge am besten 1x pro Woche

- 6000 Likes auf Facebook ...*schon ein bisschen verrückt! :P 

- mutiger im Nähen werden ...*schließlich habe ich als Designerin auch eine Vorbildfunktion ;) Und ich sollte mich nicht zu sehr vom Dorfleben unterkriegen lassen. Da muss ich hin und wieder mal in die Stadt gehen, um mich inspirieren zu lassen. 

- mein Englisch ausbauen und zu lernen es auch zu sprechen! 

- mind. einmal in der Woche Zumba ...*und da so gut werden, dass ich nicht mehr auf die Trainerinnen schauen muss ;) 

 

Den Start, um meine Ziele zu erreichen, mache ich hier mal mit meinem neuen Outfit!

Ich habe mir nämlich meine erste Jeanshose selbstgenäht. Wow, ich sags euch! Das war echt eine Herausforderung. Vor allem, wenn man nach einem Burda Schnittmuster näht. Da verstehe selbst ich die Beschreibungen nicht und ich hab immerhin 3 Jahre eine intensive Ausbildung gemacht ;) 

 

Aber wenn man einfach nach Gefühl näht, wird das schon. 

Die Hose musste perfekt sein. Das war mein Anspruch. So aussehen wie eine gekaufte Jeans. Sogar mit Lederpatch hinten ;) Und was auf jeden Fall nicht fehlen darf: Nieten! 

...*Ich muss unbedingt nochmal Fotos von der Jeans machen, auf denen ihr die ganze Hose sehen könnt!

Hab ich schon mal erzählt, dass ich SnapPap liebe?! Dieses vegane Leder, das man auch beplotten kann? Da kann man soooo cool Labels selbst machen. So wie hier bei der Hose hinten. Da habe ich einfach mein Label drauf geplottet und schwups siehts gleich viel besser aus!

Wie man sowas ganz leicht selbst macht, könnt ihr in meinem Tutorial nachlesen :) 

 

Dazu trage ich hier ein Croptop nach eigenem Schnitt. Die Schnittführung habe ich hier ganz einfach und klassisch gehalten. Dafür spricht der Stoff. Denn der glitzert und funkelt, da braucht es gar kein aufwendigen Schnitt ;) 

Für dieses Shirt habe ich mich für den Wishful Ease in rosa entschieden. 

Erzählt doch mal: Was habt ihr euch so vorgenommen für das neue Jahr?

Bin sehr gespannt und freue mich, von euch zu lesen!

Eure Janina

 

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Ein wertvoller Schatz



Ein neuer Schnitt zum neuen Jahr

 

Ein wunderschönes segensreiches neues Jahr wünsche ich euch meine Lieben!!

 

Ich hoffe, es hat für euch gut gestartet. Vielleicht habt ihr ja sogar noch Urlaub, Ferien oder könnt so noch ein paar Tage Ruhe genießen.

Oder ihr seid schon wieder voll am arbeiten so wie ich. 

 

Jahresplanung machen, Jahresrückblick, neue Produkte und Projekte planen, Blogeinträge schreiben, Marketing überlegen... all das und noch viel mehr sind Aufgaben und To-Dos, die gerade auf mich einzuströmen versuchen. 

Und dann bin ich auch noch ein Mensch, dem am Anfang eines Jahres noch mehr Ideen kommen und natürlich will ich die dann auch gleich umsetzen. Wie zum Beispiel die neue Armband-Kollektion.

*... hab ich euch schon erzählt, dass ich seit neuestem auch Schmuck entwerfe?? Nein? Dann muss ich das vielleicht mal tun... ;) Oder ihr geht mal selbst spickeln im Shop

 

Ja und dann ist da ja noch das neue Schnittmuster!!

Das wollte ich euch ja eigentlich erzählen. ;)

Im Sommer hatte ich mir für das Pastellliebe-Designvernähen eine neue Jacke genäht. Bestimmt habt ihr sie auch schon gesehen. Wenn nicht, dann könnt ihr hier nochmal nachschauen

So viele haben mich auf Instagram, Facebook und auch hier nach dem Schnittmuster der Jacke gefragt.

*... wer sich erinnert: Die Jacke ist ursprünglich in einer Nacht und Nebelaktion entstanden...  

 

Naja und nun dachte ich mir, was passt besser fürs Frühjahr als eine Cardigan-Jacke?! :) 

 

Die Bilder, die ich euch heute mitgebracht habe, zeigen meine aller neueste Cardigan-Jacke, die für die Anleitung im Ebook entstanden ist. 

Irgendwie bin ich an dem Glitzer hängen geblieben... die letzte war auch schon aus einem Glitzersweat. 

Aber passt auch zu dem Schnee, der gerade leise an meinem Fenster rieselt. Der glitzert auch so schön. Vor allem, wenn das Licht drauf fällt. 

 

Für den neuen Schnitt suche ich natürlich auch wieder Probenäherinnen. Also, wenn ihr Lust habt mitzumachen, dann bewerbt euch doch ab Donnerstag Abend auf meiner Facebook Seite! 

 

 

So aber jetzt rede ich gar nicht mehr so lange, sondern zeige euch die Fotos zur Jacke! 

 

Was meint ihr, sieht doch ganz fesh aus oder? :) 

 

 

Ich mache dann mal wieder am Ebook weiter, damit ihr euch bald auch eine neue Cardigan-Jacke nähen könnt.

 

Eure Janina

 

 

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Ein wertvoller Schatz



Ein wertvoller Schatz

 

Ihr habt mich wirklich umgehauen! 

Nach dem letzten Blogartikel kamen so viele Kommentare und Reaktionen von euch. Das hätte ich nicht gedacht. Es freut mich total, dass euch das Thema "Schönheit" so anspricht!!

 

Deshalb möchte ich heute daran anknüpfen und etwas über unseren Wert schreiben.

 

Jede Sache hat einen bestimmten Wert, ob materiell oder ein für uns persönlicher Wert. Dieser Wert kann von außen bestimmt werden oder wir selbst geben den Dingen Bedeutung.

 

Meine Babyborn zum Beispiel war mein Ein und Alles als Kind. Sie hat so ziemlich alles mit mir gemeinsam erlebt und für mich war sie tatsächlich so etwas wie ein echtes Baby. Ich wünsche mir, dass sie mal meinen Kindern gehört und sie damit spielen, weil sie für mich einen sehr hohen Wert hat und ich damit viel verbinde.

Auch Erlebnisse können einen bestimmten Wert für uns haben.

 

Wenn wir an "Wert" denken, kommt uns wahrscheinlich zuerst das Geld in den Sinn. Das ist ein ganz klassisches Beispiel dafür. Oder auch Schmuck und teure Gegenstände.

 

Wenn schon Dinge, Gegenstände und Erlebnisse einen so hohen Wert für uns haben, wie viel mehr Wert hat dann der Mensch, der so komplex erschaffen wurde, mit Körper, Geist und Seele?

 

Ganz schön krasser Gedanke:

Schließ mal deine Augen und stell dir einen Schatz vor. Eine riesige Schatztruhe, die voll ist mit Diamanten, Edelsteinen und Goldstücken. Die schönsten Schmuckstücke, die du je gesehen hast. 

Dieser Schatz ist nichts im Vergleich zu dem wie kostbar und wertvoll DU bist. 

Lass dir das mal auf der Zunge zergehen.

 

Wert - voll.

Voll Wert.

Voll von Wert.

 

Das bist DU!

Dein Lachen, deine Art Dinge zu beschreiben, dein Humor, deine Art wie du Dinge siehst, dein offenes Ohr... 

Deine Leidenschaft, dein liebevolles Herz, deine Art wie du mit deinen Kindern umgehst...

Die Tränen, die über deine Wangen rollen, wenn du Ungerechtigkeit und Leid siehst...

Das, was dich ausmacht. Dein Charakter. Dein Körper. Dein Aussehen. 

 

DU bist wertvoll!

DU hast einen Wert. Egal wo, wie und wann du zur Welt gekommen bist. Egal wo du herkommst oder wo du hingehst. Du wirst diesen Wert nie verlieren. 

Ein 10€ Schein bleibt immer 10€ wert, egal wie schmutzig und zerknittert er ist. Weil es jemanden gibt, der diesem Schein, den Wert zuspricht. Und so gibt es auch immer jemand, der Dir deinen Wert zuspricht.

 

Glaubst du mir, wenn ich dir sage, dass du so viel mehr Wert bist, als du über dich selber denkst? 

Wie oft sage ich über mich selbst "Ich bin zu doof dafür" oder "Ich kann das sowieso nicht" oder "Ich bin es doch nicht Wert, geliebt zu werden". Aber in den meisten Fällen stimmt das überhaupt nicht, was ich da über mich selber denke.  

In dem Moment, in dem ich stattdessen zu mir sage oder denke: "Ich kann das!", spreche ich mir selber auch den Wert zu, den ich habe. Meistens darf ich dann auch erleben, wie ich über mich hinaus wachse. Dann merke ich plötzlich, dass ich den Berg mit dem Fahrrad doch schaffe, obwohl ich sonst immer aufgegeben habe.

 

 

Daran merken wir also: Das was ich über mich selber denke, beeinflusst mein Handeln und das beeinflusst mein Leben. 

Welche Auswirkung würde es in unserem Leben haben, wenn wir immer mehr erkennen und auch annehmen können, welchen Wert wir haben?

Wie würde das unser Handeln beeinflussen?

 

Ich bin davon überzeugt, dass wenn wir unseren Wert immer mehr erkennen, wir auch anderen Menschen diesen Wert mehr zusprechen können.

Mein Nachbar zum Beispiel. Wenn er am Wochenende früh morgens anfängt mit seiner Maschine unter meinem Fenster Holz zu spalten, dann kann ich mich entweder aufregen und ihn vielleicht sogar beim nächsten Mal anschnauzen oder nicht grüßen, wenn ich ihn sehe. Oder aber ich erkenne, dass er genauso ein wertvoller Mensch ist wie ich und dass ich mit ihm auch wertvoll umgehen kann. 

 

Meistens fällt mir das noch sehr schwer, anderen Menschen mit Wert entgegen zu kommen. Bei Menschen, die ich mag, die meine Freunde oder Familie sind, geht es einfacher. Doch wenn ich durch Stuttgart laufe und die Obdachlosen an den Straßen sitzen sehe, fällt es mir oft sehr schwer. Da ertappe ich mich oft dabei, wie ich ganz schnell weiter laufe und hoffe, nicht angesprochen zu werden. 

 

Aber auch diese Menschen sind wertvoll. 

Ich kenne sie nicht. Ich weiß nicht, was sie für eine Geschichte haben. Deshalb steht es mir auch nicht zu, über sie zu urteilen.

 

Ich möchte das immer mehr lernen, mich selbst so anzunehmen wie ich bin. Mit allen Ecken und Kanten. Mit allem, was mich ausmacht. Immer mehr in meinem Herzen verstehen, dass ich kostbar und teuer gemacht wurde. Das ist ein Prozess. Wahrscheinlich sogar lebenslang. Aber ich möchte daran arbeiten.

 

Ihr auch?

Dann habe ich eine kleine Aufgabe heute für uns:

 

 

Was denkst du über dich selbst? Was zeichnet dich aus? Was magst du besonders an dir?

Ich weiß, es fühlt sich erstmal komisch an und vielleicht fällt dir auch am Anfang noch gar nichts dazu ein. Dann frag mal deinen Mann oder deine beste Freundin, was ihnen am besten an dir gefällt :) 

Und dann schreib es dir auf. 

 

Wenn du noch einen Schritt weiter gehen willst, dann gehe mit wachsamen Augen durch den Tag und beobachte, wie du anderen Menschen gegenüber begegnest. Wo kannst du heute jemandem etwas Gutes tun, bei dem du sonst eher Schwierigkeiten hast?

 

Ich bin gespannt, was ihr erleben werdet! 


Und weil ich mich selber aber auch andere immer wieder daran erinnern möchte, dass wir wertvoll sind, habe ich mir diesen Pulli genäht. Ein bisschen provokant aber auch einfach als Statement. Ich bin wertvoll. Du bist wertvoll.

 

Der Stoff ist tatsächlich uralt. Aus dem Stofflager meiner Mama. Sie hat manchmal ein bisschen den Tick, Dinge wirklich sehr lange aufzubewahren bis sie selbst oder eben ihre Tochter es dann verarbeitet ;) 

Ein schwarzer Sommersweat.

 

Der Plott ist von mir und auch das Schnittmuster hab ich selbst entworfen. Leider noch nicht zum Verkauf, da müsst ihr noch ein bisschen Geduld mit mir haben.

 

Habt einen tollen Tag!

 

Eure Janina

 

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Das Streben nach Schönheit



Das Streben nach Schönheit

 

Schönheit... ein Wort, eine Definition, ein Zustand, eine Sehnsucht.

 

Schönheit ist eine Sache, mit der besonders wir Frauen immer wieder konfrontiert werden. Oft eher negativ, in dem wir an uns Zweifeln und unsere Schönheit in Frage stellen. In den Medien wird uns Schönheit "verkauft". Wir Frauen sind mit einem sogenannten "Auge für Schönes" ausgestattet.

Ja ich glaube sogar, wir Frauen sind dazu gemacht, um Schönheit zu repräsentieren.

 

Aber was genau ist denn eigentlich diese "Schönheit"?

 

Unsere Welt hier wird sehr stark durch die Medien und das "Schönheitsideal" beeinflusst. Die Medien geben uns vor, was schön ist. Anscheinend. 

Oder auch unsere Mama. Besonders als wir noch ein kleines Mädchen waren. Von ihr lernen wir. An ihr schauen wir hoch. Meist unbewusst. Was sie als schön empfindet, ist für uns oft auch schön. 

Unser Umfeld, in dem wir leben. 

*...eine Freundin, die ich noch nicht so lange kenne, meinte heute scherzhaft zu mir, ich hätte sie schon so beeinflusst, dass sie schon meinen Geschmack angenommen hat :) Ein Stück weit wird das automatisch passieren, denke ich. Genauso andersherum.

 

Als Teenager hatte ich extreme Probleme mit meinem Körper. Mit meinem Aussehen und auch mit meiner Persönlichkeit. Wahrscheinlich gehört das ein Stück weit zu diesem Lebensabschnitt dazu und jeder geht durch diese Phase durch. Manche stärker manche weniger.

Ich habe mich nicht wohl gefühlt in meiner Haut. Das war schlimm. Ich konnte kaum an einem Schaufenster vorbei gehen, ohne zu denken, wie unmöglich ich eigentlich aussehe. 

Weil ich diesen Zustand schrecklich fand und ich wusste, ich muss etwas tun, habe ich mich während der Fastenzeit zu einem Experiment entschieden. Dieses Experiment hat mein Leben verändert!

 

Innerhalb 7 Wochen habe ich gelernt, meinen Körper vollständig anzunehmen. So wie er ist. Wie Gott mich wunderbar erschaffen hat. 

Ich habe jeden Tag in einem kleinen Büchlein gelesen, das extra dafür gemacht ist, 7 Wochen ohne an sich selbst zu meckern. Wow, was für eine Herausforderung! Aber ich habe brav meine Übungen gemacht, habe mich vor den Spiegel gestellt und bewusst zu den Körperteilen, die ich absolut gar nicht mochte, gesagt, dass sie schön sind. Das hat geholfen.

 

Diese Selbstanahme hat so viel in mir bewirkt. Es hat mich selbstsicherer gemacht. Ich habe mich nicht mehr überall versteckt. Nicht mehr schlecht über mich oder meinen Körper gesprochen.

Das ist totale Übungssache. Merke ich gerade vor allem, während ich diesen Text schreibe. Denn inzwischen ist dieses Experiment schon mindestens sechs Jahre her. Da kann man das schon wieder verlieren, wenn man nicht aufpasst.

 

Ich hätte mir nie gedacht, dass ich mal so vor der Kamera stehen würde. Nicht mal im Ansatz. Nicht mal in meinen Träumen. Warum? Weil ich immer gedacht habe, ich sei nicht besonders schön. Nicht besonders genug. Zu normal. Eine graue Maus. Ein Landmädchen.

 

Heute zeige ich euch mein Weihnachtskleid, das ich mir genäht habe.

Aber viel mehr möchte ich euch eine kleine Aufgabe mitgeben (und mir auch):

 

Kannst du dich im Spiegel anschauen und zu dir selber sagen, dass du schön bist? So richtig von Herzen? 

Probier das mal! Eine Woche, jeden Tag. Oder vielleicht auch zwei ;) 

Dann schau, was passiert.

 

Und das hat nichts mit Stolz oder Überheblichkeit zu tun! Denn DU bist wunderschön und du darfst das auch von dir selber denken ;) 

 

Nicht, was die Medien oder irgendwelche Menschen uns sagen, ist wahre Schönheit. Wahre Schönheit kommt von innen. Von deinem Herzen. Das, was du nach außen strahlst.

Da ist es völlig egal, welche Haut- oder Haarfarbe wir haben, welche Proportionen oder welche Oberweite. Egal ob Sommersprossen oder keine - das was uns ausmacht, ist unser Herz. So wie es in uns drin aussieht, das werden wir auch nach außen hin zeigen.

Meine heutige Ermutigung an euch und auch an mich selbst:

Wir sind wunderschön und einzigartig. Jede von uns. Auf ihre Weise. Auch DU! 

 

Und weil wir alle toll gemacht sind wie wir sind, können wir das auch anderen weitersagen. Wem kannst du heute ein Kompliment machen? Deiner besten Freundin? Deinem Mann oder deinen Kindern? Deiner Mama oder deiner Oma? Vielleicht auch der Frau beim Bäcker?

Sag es ihnen! Jeder muss das ab und zu mal hören ;) 

Wow! Wenn du bis hier hin gelesen hast, ist das echt stark!

Deswegen noch ein paar kurze Worte zum Kleid:

 

Dieses Jahr wollte ich mir zu Weihnachten ein extra Kleid nähen. Ein kleines Schwarzes. Ganz klassisch.

Als Schnittmuster habe ich das Freebook "Schneeweißchen und Rosenrot" von Jojolino und Goldkrönchen verwendet. Ganz toll, da man es ganz individuell gestalten kann!

Als Hauptstoff habe ich einen schwarzen Waffel-Jersey kombiniert zu schwarzer Spitze. 

 

Kleiner Nähtipp: Möglich nicht Nachts nähen, wenn ihr müde seid. Diesen Fehler habe ich gemacht und dabei nicht bemerkt, dass ich das komplette Kleid entgegengesetzt des Fadenlaufes zugeschnitten hatte. Puh... das ist mir wirklich noch nie passiert!! 

Aber sieht man nicht, oder? :) 

 

Eure Janina

 

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das prunkvoll-Kleid



In der Ruhe liegt die Kraft

Ruhe

Sehnsucht
Frieden
Wo finde ich eigentlich Ruhe in meinem Alltag? Woher nehme ich die Kraft für den Tag? Wann gönne ich mir Auszeiten?
Das sind Fragen, die mich in den letzten Tagen sehr beschäftigen. Ich will euch heute mal ein bisschen hineinnehmen in meine Gedankenwelt.
In letzter Zeit fühle ich mich oft innerlich wie getrieben. Mein Umfeld sagt mir, ich solle dies tun und jenes tun. Das zum richtigen Zeitpunkt schaffen und jenes unbedingt so machen. Manchmal oder eher oft, denke ich dann, dass ich das tatsächlich so machen muss wie andere es sagen. Denn anscheinend könne ich nur so erfolgreich sein. 
Nicht selten sträubt sich mein Innerstes dagegen. Ich weiß nicht genau woher das kommt aber anscheinend war ich schon als kleines Kind jemand, die sich nicht gerne in etwas zwängen ließ. Indem ich anfange, dem gerecht zu werden, was andere zu mir sagen, verliere ich meine Vision aus den Augen. Anderes wird auf einmal wichtiger und ich fange an mich zu fragen, warum ich das eigentlich tue was ich tue. Die Leidenschaft fängt an, Risse zu bekommen und Sorgen und Ängste bekommen Raum in meinem Leben... 
 
Vielleicht ging es dir auch schon mal so oder so ähnlich. Kennst du so Situationen, in denen du eher auf dein Umfeld gehört hast, als auf dein Herz? Gibt es Träume und Visionen, die irgendwo in deinem Herzen schlummern aber durch Umstände vergraben wurden? 
 
Ich war diese Woche bei einem Vortrag, bei dem der Sprecher über Leidenschaft und Ruhe gesprochen hat. Das fand ich sehr interessant. Was hat Leidenschaft mit Ruhe zu tun? 
 
Bestimmt kennt ihr das Sprichwort: In der Ruhe liegt die Kraft. 
Da ist glaube ich wirklich etwas dran. Aus der Ruhe heraus die Dinge zu tun. Nicht aus dem Stress heraus oder weil man es halt machen muss. 
Meinen Alltag und meine täglichen Aufgaben mit Ruhe zu starten. Klingt zuerst mal etwas seltsam. 
Aber wenn wir uns mal darauf einlassen: 
Wie kann das praktisch aussehen? 
Ich habe angefangen, mir vor dem Arbeiten eine Zeit zu nehmen (meistens so 30min), in der ich erstmal zur Ruhe komme, bevor ich mit der To-Do-Liste anfange. Da mache ich mir zuerst einen Tee oder einen Kaffee, ordne meine Gedanken und starte meinen Tag mit einem Gebet. Das hilft mir, Kraft für den Arbeitstag zu tanken. 
Dann erst überlege ich mir, was heute zu tun ist, fülle mein "Bullet-Journal" mit Aufgaben und lege los.
Bei mir hört sich das jetzt vielleicht ziemlich einfach an. Ein bisschen ist es auch so, denn ich darf das Privileg haben, mir meine Zeit selbst einzuteilen. Aber auch wenn ihr feste Arbeitszeiten habt oder Kinder, die eure volle Aufmerksamkeit brauchen, denke ich, dass es möglich ist, eine "Ruhe-Zeit" in den Tag einzubauen. 
Zum Beispiel:
  • Im Auto auf dem Weg zur Arbeit (geht auch beim Bahnfahren)
  • Wenn die Kinder schlafen, im Kindergarten oder in der Schule sind
  • Vielleicht auch vor dem Einschlafen: Wie war mein Tag heute? Was habe ich erlebt?
  •  Seid kreativ! 

 

Eine andere Art, was mich Abschalten lässt, ist das Zeichnen. Schon seid ich denken kann, ist das einer meiner Hobbys gewesen. Mal mehr und mal weniger. Gerade fängt es wieder an, mehr zu werden. Und ein paar meiner Zeichnungen aus den letzten Tagen habe ich euch heute auch mitgebracht. 

Diesmal digital. Ich habe nämlich das digitale Zeichnen für mich entdeckt. Wer mir auf Facebook oder Instagram folgt, hat das bestimmt schon mitbekommen :) 

 

Seid ein paar Wochen habe ich angefangen, ins Zumba zu gehen. Zwar bin ich noch krottig schlecht, weil ich es einfach nicht schaffe meine Hände und Beine gleichzeitig zu koordinieren aber es macht Spaß. Und es ist für mich ein super Ausgleich. Sport ist etwas, das ich normalerweise gar nicht mache. 

Ich bin einfach der kreative Mensch :) Aber ich muss immer mehr feststellen, dass gerade das Sportmachen mich erdet. Mein innerliches, kreatives Chaos zur Ruhe bringt.

 

Was könnte dein Ausgleich sein?

 

Nun ist der Text doch etwas länger geworden und es freut mich, wenn du bis hier her gelesen hast! Vielleicht konnte ich dich ein bisschen inspirieren, dir eine Anregung geben oder dich einfach ins Nachdenken bringen?

 

Schreibt mir gerne in die Kommentare, was ihr zu dem Thema denkt :) 

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Herbstzeit ist Mützenzeit

Heute habe ich euch meine neue Mütze mitgebracht. Brandneu um genau zu sein! Und diesmal auch mit Namen!

 

Veanie heißt der neue Beanie-Schnitt... und pssssst!! Noch top secret aber ich kann euch schon verraten, dass es den neuen Schnitt ab kommenden Wochenende in meinem Shop zu kaufen gibt!

 

Ich hab ja jetzt schon einige Mützen in meinem Schrank. Aber tatsächlich hatte ich noch keine, die so richtig rosa war. Das musste sich natürlich ändern! 

Miss Rosi ohne rosa Mütze?! Das geht ja gar nicht!! :)

 

Ich liebe mein Stoffregal! Seit ich mir mein eigenes kleines Atelier eingerichtet habe, hab ich so eine richtige Ordnung in meinen Regalen. Jersey zu Jersey, Sweat zu Sweat, Jeans zu Jeans... hihi da bin ich ein bisschen wühlen gegangen und habe einen Rest vom Arrow Old Rose von Snapply gefunden. Passend dazu einen rosa Jersey mit Spitzenmuster von Stoff und Stil.

 

Und natürlich einen rosa Bommel - selbst gemacht aus meinem Wolle-Fundus :) 

Hattet ihr am Dienstag auch Feiertag? Das tat so gut, mal einen Tag frei zu haben und dann auch noch so herrlich schönes Wetter! 

Das haben wir gleich ausgenutzt und haben einen kleinen Ausflug auf die schwäbische Alb gemacht. 

 

Ich fange dieses Jahr an, den Herbst richtig zu mögen. Wirklich. Ich habe echt noch nie so bewusst den Herbst wahr genommen. Die Blätter, das Laub, die Farben, die Sonnenstrahlen... da kommt für mich einfach immer wieder die Schöpfung Gottes zur Geltung und ich bin fasziniert wie einzigartig und wunderschön die Natur ist.

 

Wie ist das bei euch? Mögt ihr den Herbst? Oder seid ihr eher noch bisschen am Sommer hinterher trauern?

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Die Beanie ohne Namen



Fashion Zeichnung in Aquarell

Am Wochenende war ich auf einer Modenschau von der Fashion und Design Factory in Stuttgart. Das tat so gut! Ich hab mich direkt wohl gefühlt.

 

Wenn man so auf dem Land wohnt, jeden Tag in seinem Atelier vor sich hin arbeitet und nur ab und zu mal den Fuß nach draußen setzt, kann man ganz schön einrostet. Was Kreativität und Designen betrifft.

 

Diese jungen aufstrebenden Designer bringen einen ganz neuen Wind in mein verstaubtes kreatives Hirn! Das merkt man so gar nicht. Aber als ich da die Models über den Laufsteg laufen sah, musste ich an meine Modedesign-Ausbildung denken. 

So lange ist es noch gar nicht her. Aber wenn man nicht aufpasst, verliert an sich doch irgendwann im Alltagstrott.

 

Deshalb habe ich etwas beschlossen!

Im Gespräch mit zwei ganz lieben ehemaligen Lehrerinnen von mir (die jetzt die Chefs sind von ihrer eigenen Schule), haben sie mich gefragt, warum ich denn nicht mehr zeichnen würde. Zumindest nicht mehr regelmäßig. ...*ab und an habe ich euch ja schon Zeichnungen von mir gezeigt ;) 

Dabei sei doch immer meine Stärke im Zeichnen gewesen. 

 

Ja, da hatten sie Recht. Meine Stärke war immer im Zeichnen. Egal ob Mode, Kunst oder Akt... 

Ich liebe es Schnitte zu machen und Ebooks zu erstellen. Gar keine Frage! Aber ihr Nachfragen hat mich ins Grübeln gebracht. 

Ich habe plötzlich gemerkt, wie mir etwas fehlt...

 

Deshalb habe ich den Entschluss gefasst, dass sich etwas ändern muss!!

Ich will wieder mehr zeichnen!

Erstmal, um wieder in Übung zu kommen. Schließlich war es in der Schule immer Vorgabe sechs Zeichnungen pro Woche zu machen. Ob ich das gleich hin bekomme, weiß ich nicht. Aber ich will es versuchen. Für mich.

 

Und ab und zu, lasse ich euch teilhaben an meinen Erfolgen, Prozessen und lasse euch ein paar Inspirationen da.

 

Den Anfang machen diese drei Fashion Illustrationen, die ich am Wochenende gemacht habe. Inspiriert von den frischgebackenen Jungdesignern. Gezeichnet mit Bleistift und Fineliner. Koloriert mit Aquarell.

 

Lasst euch inspirieren :* 

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Die Beanie ohne Namen

 

Ich hatte diese Woche so eine fixe Idee. 

Kennt ihr das? Da ist man so am Arbeiten, eigentlich hat man eine volle To-Do Liste zum abarbeiten. Und dann kommt da plötzlich so eine Idee, ein schneller Gedanke und du hast plötzlich nur noch Zeit für diesen einen Gedanken! 
So gings mir diese Woche. Zack hatte ich den plötzlichen Einfall ein neues Mützen-Schnittmuster zu entwerfen. Eigentlich saß ich an einem ganz anderen Schnittmuster ...* Ich verrate aber noch nicht was es ist :) Das wird nämlich auch bald kommen!
Eine Mütze sollte es sein! Etwas Neues. Etwas cooles. Und etwas stylisches. 
Nach wenigen Strichen war der neue Beanie-Schnitt geboren!
Also schnell an Pc, den Schnitt gezeichnet, in die verschiedenen Größen gradiert und sofort ausprobieren, ob das auch so hinhaut. Super schnell genäht und ideal als Resteverwertung!
Diese Mütze, die ich euch heute zeige ist also der Prototyp des neuen Schnittes!
Und ich finde, es schaut schon ziemlich cool aus oder? 
Ich war jedenfalls gleich Feuer und Flamme und habe mich gleich hingesetzt, um das EBook zu schreiben.

 

 

Wow! Ich glaube echt, so schnell war ich noch nie mit einem Schnitt fertig! 
Da meine Stammmädels auch gleich begeistert waren von der Mütze, hab ich dann gleich gestern den Probenähaufruf auf meiner Facebook Seite gestartet. 
Wenn Ihr Lust habt, auch mitzumachen den Schnitt zu testen, dann huscht doch schnell mal rüber und lasst eure Bewerbung da!
So und in aller Euphorie hab ich ganz vergessen, der Mütze einen Namen zu geben. Was sagt ihr? Welcher Name passt gut zu meiner neuen Beanie?
Sowas wie "Zweigeteilt" oder "Threenie"... oder...?
Schreibt doch gerne mal eure Namensvorschläge in die Kommentare :) Ich bin gespannt, auf was für Ideen ihr so kommt! 
Eure Janina

 

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Mein Wohlfühl-Pulli

 

Vor zwei Wochen bin ich aus dem Urlaub zurück gekommen und schwups lag da ein Päckchen vor meiner Tür.

Uuuiii ich liebe Päckchen!! Haha :D

Was war da wohl drin?!

 

Na klar! Was denn auch sonst?! Stoff natürlich! Wunderschöner Wohlfühl-Stoff.

Nicht nur ein schönes Streichelstöffchen, sondern sogar 100% Bio. Und dann auch noch in meiner Lieblingsfarbe rosa!!

 

Wow, was für ein schönes Gefühl! 

 

Letztens hat mir meine Tante so vorgeschwärmt, dass sie in einem Fairtrade Laden in Stuttgart für sich und ihre Kids Kleidung gekauft hat, die sich so viel angenehmer tragen lässt. Sie hätte ein viel besseres Gefühl und wolle die Shirts gar nicht mehr ausziehen... mhhh das musste ich auch testen!!

 

Letztes Jahr im November war ich für ein paar Tage in Kambodscha und habe die Orte besucht, an dem die Menschen leben, die täglich für uns arbeiten. Die Kleidung produzieren und richtig hart arbeiten für einen Hungerlohn, damit wir zu Niedrigpreisen unsere Kleidung kaufen können.

Wenn sie nicht in der Textilindustrie Arbeit finden, werden die Frauen (oft schon als Kinder) in die Prostitution verkauft...

 

Als ich das gesehen habe, hatte ich wirklich das Gefühl, mein Herz zerreist... Die Kinder, die Freude strahlend auf der Straße spielten, mich schon von weitem mit ihren süßen Glubschaugen anstrahlten und mir fröhlich in die Hände klatschten...

 

Ich wusste, ich muss etwas tun. Diese Kinder sollen eine schöne Zukunft haben! Eine unbeschwerte Kindheit, wie es Kindern zusteht. Familien, in denen Liebe, Annahme und ein Zuhause ist.

Ich kann nicht mehr länger die Augen davor verschließen. 

 

Deshalb nähe ich meine Kleidung selbst! 

Und auch bei der Stoffwahl möchte ich immer mehr auf Biostoffe umsteigen. 

 

Als ich dann den Aufruf von Lebenskleidung sah, die nach Probenäher für ihre tollen Biostoffe suchten, wusste ich sofort, dass ich unbedingt in ihrem Team dabei sein wollte!!

 

 

Ich liebe Kleidung, in der ich mich auch wirklich wohlfühlen kann. Natürlich muss es auch gut aussehen und stylisch sein. Aber das muss ja nicht heißen, dass es nicht auch bequem sein kann. ;) 

 

Also entwarf ich mir meinen ganz persönlichen Lieblings- und Wohlfühlpulli. Ich glaube, mehr wohlfühlen geht nicht.

Denn nicht nur der Schnitt ist super bequem und im Retro-Oversize-Look, sondern auch der Stoff ist super angenehm zu tragen. Der Sweatstoff ist innen richtig flauschig und auch der Rib-Jersey, den ich für die Bündchen verwendet habe, ist super angenehm.

 

Und mein Gewissen fühlt sich auch wohl, denn bei Lebenskleidung kann ich darauf vertrauen, dass es 100% Bio und fair ist. 

 

 

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Glamrock

Vor ein paar Wochen habe ich euch das Prunkvoll-Kleid gezeigt, das während meiner Ausbildungszeit entstanden ist. Heute zeige ich euch ein weiteres Outfit aus dieser Zeit. Diesmal etwas anders. Gegensätzlich.

 

Rockig.

Frech.

Rebellisch.

Schwarz.

Glamour.

 

„Glam Rock“ - so hieß das Thema der Kollektion. 

Es sollte schwarz sein. 

Rockig im Kontrast zu Glamour und Glitzer. 

Nieten kombiniert zu Pailletten. 

 

So habe ich einen Minirock, robust aus schwarzem Denim entworfen. Mit Details wie Löcher und Fransen, die etwas Rebellisches haben. 

Willkürlich mit der Schere drauf los schneiden, dann mit einem roten Akzent und Spitze hinterlegen. Versteckte Statements, die ausdrücken: 

 

Mit dem Strom zu schwimmen ist langweilig.

 

Zum ausgefransten Rock wird ein eher klassisch geschnittenes Top kombiniert. Hier kommen die Pailletten zum Einsatz. 

Glitzern und funkeln sie, sind doch eher in der Abend- oder Partygarderobe zu finden, werden sie hier mit robustem Jeans zusammen getragen. Ein starker Kontrast, der das rockige sanfter wirken lässt und das edle frecher.

 

Die kurze Lederjacke rundet das Outfit ab. 

Aus schwarzem Leder und edlem Satin als Innenfutter. Nach außen stark und innen doch mit sanftem Kern. So wie jeder von uns irgendwo eine verletzliche Seele hat.

Auffällige Metallreißverschlüsse unterstreichen diese Stärke. 

Die mit Nieten besetzte Schulterpartien lassen an die Achtziger erinnern. 

Wenn ich so diese Bilder betrachte, frage ich mich, warum ich eigentlich schon so lange nicht mehr mit "schwierigen" Stoffen genäht habe wie zum Beispiel Leder. Oder auch Webware. 

Leder... ich wollte UNBEDINGT eine Lederjacke haben! ...*keine Ahnung, wie ich auf diese absurde Idee kommen konnte. Noch dazu mit Paspeltaschen, in denen ein Reißverschluss verarbeitet ist!

 

Es hat mich viele Nerven gekostet, denn Leder verzeiht nichts! Da geht es nicht, mal eben auftrennen und die Naht neu nähen. Jeder Nadelstich ist ein Loch auf Ewigkeit.

Ganz behutsam und Stich für Stich hat es dann aber schließlich doch geklappt. Und ich war sehr stolz am Ende auf mein Werk. Auch wenn es viel Zeit und Mühe gekostet hat, lohnt es sich doch. 

 

Da bekomme ich richtig Lust, mich herausfordern zu lassen, etwas sehr aufwendiges zu nähen. Etwas besonderes. Etwas, in dem viel Zeit und viel Leidenschaft steckt. Liebe zum Detail.

 

Was war euer letztes Werk, das euch so richtig herausgefordert hat?

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